Der Krottensee,
ein Toteisloch innerhalb der Würmendmoräne des Traunseegletschers, liegt im Gemeindegebiet von Gmunden auf 430 m Seehöhe. Die Landesregierung Oberösterreichs hat den Krottensee zu einem Naturdenkmal erklärt.
Bedeutung und Schützwürdigkeit eines Toteiskessels seien nach RINGLER (1979) folgendermaßen zusammengefasst:
Toteissümpfe und -moore sind weitgehend unerforschte Ökosysteme.
Der Nachweis von abgeschmolzenem Toteis ist geologisch-sedimentologisch meist nicht leicht durchzuführen. Da Toteiskessel oft Niederungsgebiete mit hohem Grundwasserstand sind, können Grabungen nur selten durchgeführt werden. Ist es vor allem an den Rändern der Kessel doch möglich, so finden sich Dehnungserscheinungen in den Sedimenten. Ein sicherer Hinweis auf ehemals vorhandene Eisblöcke sind Abschiebungen in den Sedimentschichten. Das Austauen des Eises führte zum Absacken der Ablagerungen.
In den ehemals vergletscherten Gebieten auftretende allseitig geschlossene Hohlformen werden für gewöhnlich als Toteiskessel interpretiert. Sicher ist diese Interpretation dann, wenn die Kessel in Gebieten vorkommen, auf denen es normalerweise solche Kessel nicht gibt, wie zum Beispiel auf Sanderflächen und in Urstromtälern. Die Schmelzwässer würden solche Kessel normalerweise schnell verschütten. Ein ehemals vorhandener Toteisblock ist dann die plausibelste Erklärung für den Erhalt solch einer Hohlform. Als Toteiskessel oder -löcher bezeichnet man im Allgemeinen kleinere, vollständig geschlossene Hohlformen, deren Entstehung auf das Verschütten und anschließende Austauen eines Toteisblockes zurückgeführt wird. Auf Grund ihrer geringen Größe (weniger als 1 ha) haben sie meistens eine eher regelmäßige, rundliche Form. Sie können aber mehr als zehn Meter tief sein. Heute enthalten viele von ihnen kleine Gewässer (Sölle).
Toteislöcher stabilisieren den Wasserhaushalt und sind - wie vergleichbare Feuchtbiotope -
Lebensstätten von besonderer Eigenart und Knotenpunkte biologischer Strukturen
Toteisformen prägen die Oberflächengestalt und liefern Aufschlüsse zur Erdgeschichte
Der Landschaftsteil Krottensee läßt drei wesentliche Lebensraum-Typen unterscheiden: Den „lnsel"-Schwingrasen mit „Moorwald", die freien Wasserflächen und ihre Verlandungssümpfe sowie den angrenzenden Laubwald samt den anthropogen bedingten Gebüschbeständen.
Der Name des Sees leitet sich offensichtlich von „Krot" (= Kröte), hat also mit Grotte (Höhle) nichts zu tun und ist demnach mit einem „t" zu schreiben (KRISAI & SCHMIDT 1983). Doch bereits im Kataster (1823) ist ein „Krottenseer" verzeichnet. In den vorliegenden Teil-Studien fanden schließlich beide Schreibweisen Verwendung. (Projektgruppe Krottensee und Wikipedia)
Und nun zum Cache
Beim Startpunkt findest du nichts, hier startest du die kurze Wanderung zum Waypoint. Auf dem Weg kannst du schon einige Antworten finden. Du hast zwei Möglichkeiten, um an die Finalkoordinaten zu kommen:
1. Möglichkeit
Suche einen großen Stein bei den Infotafeln (Waypoint). Hier kannst du ein Doserl mit den Finalkoordinaten finden.
2. Möglichkeit
Auf einer Tafel am See (Waypoint) wird dir etwas ins Auge springen: die Finalkoordianten blau auf weiß. Doserl und Tafel liegen beide im Umkreis von 3 bis 5 m.
Vorsicht beim Final auf den Verkehr!!! Jeder ist selbst für seine Sicherheit verantwortlich!
Viel Freude mit diesem Cache von ghanescha wünscht
Klari_20