1913 erreichte die Mülheimer Kleinbahn Dünnwald und wurde 1928 bis Schlebusch verlängert. Obwohl Mülheim schon 1914 nach Köln eingemeindet wurde, hielt sich noch bis 1933 der eigene Verkehrsbetrieb. Danach wurde hieraus die Vorortbahnlinie S, die statt nach Höhenberg zum Heumarkt nach Köln verkehrte. Die Strecke verlief eingleisig auf der Berliner Straße bis zum Schützenplatz, wo die Bahn in Richtung Köln gegen die Fahrtrichtung des wachsenden Individualverkehrs fahren musste. Deshalb erhielt die Linie S 1958 schon frühzeitig die neue Trasse im Kölner Vorortbahnstil auf unanbhängigem Bahnkörper außerhalb der Straße. Die Haltestelle Odenthaler Straße kann jedoch ebenerdig über die querende Straße erreicht werden. Kurz danach wurde im Mai 1958 die Strecke auf Leverkusener Stadtgebiet bis Schlebusch Reuterstr. ab Nittumer Weg aufgegeben und dort eine Wendeschleife errichtet. Die war der Vorbote der Straßenbahnzeit, denn 1959 wurde die Vorortbahnlinie S durch die Straßenbahnlinie 14 ersetzt. Seit 1970 fährt hier die Linie 4, die 1992 auf Stadtbahnbetrieb umgestellt wurde. 2002 wurden die Bahnsteige barrierefrei auf 90cm Höhe ausgebaut, wobei der Bahnsteig Richtung Köln in einem sehr engen Bogen unter 200m Radius liegt. Typisches Erkennungszeichen dieser Strecke ist die Bahnsteigmöbilierung in verkehrsblau.