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Ein kurzer Abriss der Geschichte
Zipsendorf ist wendischen Ursprungs und heißt in einer Urkunde vom Jahre 1168 „Cipzlarvendorf“. In einer späteren Urkunde wird es „Cybezlaundorf“ genannt. In der gleichen Urkunde werden Herbo von Cybezlaundorf und sein Stiefbruder Hartwig von Muzelbuze (Meuselwitz) als Ministrale des Bischoffs von Zeitz aufgeführt. 1268 findet man „Zipslarvendorf“ unter den Grenzdörfern des „roten Grabes“ welches Bischoff Bruno von Markgrafen Friedrich kaufte. Die Schreibweise Zipsendorf ist slawisch und bedeutet einen Vorort, sie soll sich in zwei Lehnbriefen von 1541 befinden.
Die Politische Zugehörigkeit wechselte des öfteren. Angefangen vom Bistum Naumburg-Zeitz über Herzogtum Sachsen-Zeitz, Kurfürstentum Sachsen, Königreich Sachsen, nach Preußen (Provinz Sachsen). Zu DDR Zeiten dann bis 1952 zu Sachsen-Anhalt. Von 1952-1973 zum Bezirk Leipzig. 1973 erfolgte die Eingemeindung zu Meuselwitz. Nach der Deutschen Einigung gehört Zipsendorf nun als Stadtteil von Meuselwitz zum Land Thüringen.
Anlässlich der 850 Jahrfeier habe ich nun diesen Cache gelegt. Mit Absicht etwas entfernt vom Zentrum um das Loggen (fast) ohne Muggels zu ermöglichen. Den Cache bitte nicht über den Friedhof angehen.
Zum Bild im Listing: Von l.o. nach r.u.: Schule, Kulturhalle, Sparkasse, ZIII, ZFC-Vereinshaus, Blick von der Kirche, Gleisdreieck. Kurios: In Döbitzschen, Langendorf und Staschwitz (alle im Kreis Zeitz) gibt es Hinweisschilder nach Zipsendorf.