Liebe Cachefreunde, bitte diesen Cache nur von 9- 18 Uhr angehen. Der Startpunkt liegt bei N 48° 10.122' E 10° 53.344'. Der Cache liegt auf meinem Privatgrund. Ich als Grundstückseigentümer bin ausdrücklich mit dem Betreten meines Grundstückes zum Zweck des Geocachens einverstanden. Es ist nicht erlaubt Zäune oder Gartentore zu überklettern. Der Cache ist frei zugängig
Wichtig! Nur mit den Augen schauen. Dreht keine Steine um und bewegt auch sonstiges nicht. Ihr befindet euch auf unserem Privatgrundstück, die lieben Nachbarn wissen Bescheid, möchten aber logischerweise Nachts und frühmorgens ihre Ruhe, es gibt auch einige Hunde, die dann unnötigerweise bellen würden.
Zum Herausholen ist es zu unterlassen irgendwelche metallischen Gegenstände zu verwenden.
Der Cache ist empfindlich und soll lange erhalten bleiben.
Ihr werdet ihn sehen, um ihn bergen zu können braucht ihr ein Hilfsmittel aus Gummi oder einem elastischen Kunststoff, der gewisse Eigenschaften aufweisen muß.
Ansonsten schaut ihr Euch einfach um, da könnt ihr an einem bestimmten Platz ohne ECGA anrücken und mit etwas Spürsinn das benötigte Tool im Umkreis von ca. 2m finden.
Wenn ihr Glück habt ist ein handgemachtes Geschenk im Cache.
Und nun viel Spaß, wir freuen uns auf Euch!
SCHNEEWITTCHENS STIEFMUTTI
Die Sonne spendet Kraft und Leben, deswegen wird sie von vielen Kulturen gefeiert,
ohne Sonne kein Leben und kein Schatten...
und an so einem wirklich sonnigen Sommertag um 11 Uhr 297 Minuten und 12 Sekunden, gab es ein lautes Berggeschrey. Denn die 7 Zwerge fanden in ihrem kleinem Privatbergwerk die langersehnte Silberader.
Sie bauten das leuchtende Silber ab und begaben sich damit auf den Weg zu Schneewittchen, das nur ein paar Meter um die Ecke wohnte.
Nun kam das Lied „Glück Auf, der Steiger kommt!“ leicht über ihre Lippen.
Schneewittchen Katrin (so weiß wie Schnee, die Hände so rot wie Blut und das Haar wie der Klatschmohn) wartete schon sehnsüchtig auf Graubart, Pummel, Brummel, Wurzel, Purzel, Hüpferlein und Klitzeklein.
Denn sie wollte aus dem Silber einen wunderbaren Goldton herstellen.
Angekommen bei ihrem Schneewittchen übergaben die Zwerge das funkelnde Silber und machten sich erneut an die schweißtreibende Arbeit.
Graubart schaffte mit seiner rostigen, blaugrünen Schubkarre Unmengen Quarzsand heran, während Pummel den großen, alten Ofen anheizte. Wurzel und Purzel liefen derweil mit der scharfen Axt in den Wald um Nadel- und Laubhölzer zu schlagen. Ihre schwere Aufgabe war die Herstellung der Pottasche, die als Flussmittel dienen sollte. Um den Abbau von Soda und Kalk kümmerte sich der pfiffige Brummel.
Als sie alle Zutaten zusammen hatten, verrührte der starke Klitzeklein das große Gemenge und erwärmte es auf ca. 1555 Grad Celsius. Stunden später kam der robuste Hüpferlein mit der metallischen Pfeife; mit viel Kraft blies er dem schönen Schneewittchen ein wunderbares, transparentes Material.
Nach dem Abkühlen des Materials war Schneewittchen verzaubert von diesem Anblick. Daraufhin nahm sie das schwere Silber, pulverisierte es und vermischte dies mit Tonerde sowie einem Hauch Terpentin. Mit einem gewaltigen Fehhaarpinsel trug sie diese Flüssigkeit auf das wunderbar glänzende Material auf.
Nach nochmaligem Erhitzen auf 600 Grad Celsius und 12 Stunden warten konnte sie die braune Tonerde abwaschen und erhielt einen goldgelben, sonnigen und leuchtenden Farbton, den noch nie jemand zuvor gesehen hatte.
Sie feierten daraufhin ein fröhliches Fest, das bis in die Morgenstunden dauern sollte.
Als es an einem trüben Tag nicht zum Berggeschrey der Zwerge kommen sollte, stellte die schreckliche Stiefmutti dem Orakel, das im Falle seines Ablebens 7 Jahre Unglück verspricht, eine hoffnungsvolle Frage……..
Dort, wo sich dieses Orakel findet, ist der Schatz versteckt.
Leute, wenn ihr genau schaut, könnt ihr sogar das Schneewittchen Katrin Silber umher tragen sehen, in ihrem großen, transparenten Sarg ( Allerdings ist sie quicklebendig und will es auch noch eine Zeit lang bleiben). Auch der unbesiegbare Prinz Bernd ist manchmal anzutreffen.
Die beiden könnt ihr ruhig befragen, sie werden sicher mehr wissen und Euch gerne helfen.