Mt. Misen
Mount Misen ist der heilige Berg auf Itsukushima in Hatsukaichi (Hiroshima, Japan) und ist der höchste Berg der Insel mit 535 Metern. Er befindet sich im Weltkulturerbe Itsukushima Shrine. Das Meer rund um die Insel (Seto Inland Sea) und die ganze Insel sind im Setonaikai National Park. Die Nordseite des Berges ist von Urwald bedeckt, der von der Präfektur Hiroshima geschützt wird. Der Fuß des Berges ist der Valley Park Momijidani-Kōen.

Inselbogen
Ein Inselbogen ist eine Art Archipel, oft bestehend aus einer Kette von Vulkanen, mit bogenförmiger Ausrichtung, parallel und nahe einer Grenze zwischen zwei konvergierenden tektonischen Platten. Die meisten dieser Inselbögen sind als eine ozeanische tektonische Platte gebildet, die eine andere verdrängt und in den meisten Fällen Magma in Tiefen unterhalb der übergreifenden Platte erzeugt. Dies gilt jedoch nur für jene Inselbögen, die Teil der Gruppe der Gebirgsgürtel sind, die vulkanischen Bögen genannt werden. Ein Begriff, der verwendet wird, wenn alle Elemente des bogenförmigen Gebirgsgürtels aus Vulkanen bestehen. Fast unmittelbar vor der japanischen Pazifikküste treffen gleich vier Erdplatten aufeinander: die Eurasische Platte im Westen, die Philippinische Platte im Süden, die Pazifische Platte im Osten sowie die Ochotskplatte (als Teil der Nordamerikanischen Platte) im Norden. Die Pazifische Platte schiebt mit der für Plattenbewegungen extrem hohen Geschwindigkeit von rund zehn Zentimetern jährlich nach Nordosten. Wo der Ozeanboden auf die Eurasische Platte trifft, sinkt er in Richtung des Erdmantels nach unten (Subduktion genannt). Hier entstehen auf pazifischer Seite Tiefseegräben, die zu den tiefsten der Welt zählen, sowie auf asiatischer Seite Inselketten und Vulkane. Auch der gebirgige Inselstaat Japan verdankt seine Entstehung letztlich den tektonischen Bewegungen. Bedingt durch die Subduktion und die Aufschmelzung Ozeanischer Kruste im Erdmantel, steigt hinter den Subduktionszonen Magma auf, das sehr zäh ist und viel Wasser enthält. Entsprechend explosiv sind die meisten Eruptionen.
Magmatisches Gestein
Magmatisches Gestein oder vulkanisches Gestein ist einer der drei Hauptgesteinsarten, die anderen sind sedimentär und metamorph. Magmatisches Gestein entsteht durch Abkühlung und Erstarrung von Magma oder Lava. Das Magma kann aus Teilschmelzen vorhandener Gesteine in einem Erdmantel oder einer Erdkruste stammen. Typischerweise wird das Schmelzen durch einen oder mehrere von drei Prozessen verursacht: eine Erhöhung der Temperatur, eine Abnahme des Drucks oder eine Veränderung der Zusammensetzung. Die Verfestigung zu Gestein erfolgt entweder unter der Oberfläche als Intrusionsgestein oder an der Oberfläche als Extrusionsgestein. Magmatisches Gestein kann sich unter Kristallisation zu körnigem, kristallinem Gestein oder ohne Kristallisation zu natürlichen Gläsern bilden.

Gruppierung von magmatischen Gestein
Nach ihrer Erstarrungstiefe und den sich daraus ergebenden Gefügemerkmalen lassen sich magmatische Gesteine petrografisch in zwei Gruppen unterteilen: Plutonite (Tiefengesteine) entstehen durch Erstarren von Magma tief im Erdinneren, Vulkanite (Ergussgesteine) entstehen aus Magma, das aus dem Erdinneren bis zur Erdoberfläche aufgedrungen, als Lava an der Erdoberfläche ausgetreten und dort erstarrt ist. Ob die Abkühlung und Erstarrung der Gesteinsschmelze ober- oder unterirdisch erfolgt, hat einen deutlichen Einfluss auf die Textur des entstehenden Gesteins. Prinzipiell gilt hierbei: Je schneller die Schmelze erkaltet, desto feinkristalliner („feinkörniger“) wird das Gestein. Je langsamer das Magma abkühlt (bei guter Isolierung durch ein mehrere Kilometer mächtiges Deckgebirge), desto größere Kristalle können sich in der erkaltenden Schmelze bilden.
Arten von magmatischen Gestein
1) Plutonite oder Tiefengesteine werden Magmatite genannt, welche innerhalb der Erdkruste – gewöhnlich in einer Tiefe von einem bis mehreren Kilometern – langsam in einer Magmakammer auskristallisieren. Der entsprechende Gesteinskörper wird als Pluton, oder, wenn er besonders große Abmessungen aufweist und komplex aufgebaut ist, auch als Batholith bezeichnet. Die Plutonite haben eine mittel- bis grobkristalline Struktur, das heißt, die einzelnen Mineralkörner, aus denen das Gestein besteht, sind mit bloßem Auge erkennbar. Der am weitesten verbreitete und bekannteste Vertreter ist der Granit.
2) Vulkanite oder Ergussgesteine sind jene Magmatite, die aus einer Gesteinsschmelze hervorgegangen sind, die bis an die Erdoberfläche gelangt ist. Sie werden auch als Extrusiv-, Ausbruchs-, Effusiv- und Vulkanische Gesteine bezeichnet. Das Aufdringen von Magma bis zur Erdoberfläche und die damit verbundenen Naturerscheinungen werden unter dem Begriff Vulkanismus zusammengefasst. Das aus einem Vulkan austretende flüssige Magma (und allgemeinsprachlich auch das nach der Erstarrung daraus hervorgegangene Gestein) wird Lava genannt. Weil sie infolge des extremen Temperaturunterschiedes an der Erdoberfläche rasch erstarren, sind vulkanische Gesteine oft sehr feinkörnig oder sogar glasig, da kaum Zeit zum Wachstum größerer Kristalle bleibt. Nicht selten kristallisiert jedoch ein Teil der Schmelze langsam in größerer Tiefe aus. Daher ist für viele Vulkanite ein porphyrisches Gefüge, mit größeren Einsprenglingen in einer feinkörnigen Grundmasse typisch. Der am weitesten verbreitete und bekannteste Vertreter ist der Basalt.
Geoden
Geoden sind geologische Sekundärstrukturen, die in bestimmten sedimentären und vulkanischen Gesteinen vorkommen. Sie sind selbst sedimentären Ursprungs und entstehen durch chemische Fällung. Geoden sind hohle, vage sphäroidische Ablagerungen von Mineralstoffen (zu denen auch Kristalle gehören können), die sich entweder durch das Füllen von Vesikeln in vulkanischem bis subvulkanischem Gestein mit Mineralien aus hydrothermalen Flüssigkeiten oder durch Auflösen von magmatischen Knötchen oder syngenetischen Konkrementen bilden teilweise Füllung mit den gleichen oder anderen Mineralien, die aus diagenetischem Wasser, Grundwasser oder hydrothermalen Flüssigkeiten ausgefällt werden. Viele der Geoden verfügen über kleine Drusen im Inneren, die wie Quarz oder Kalkfeldspatkristalle aussehen.