Feldsteinruine am Kölpinsee
Hier sind Reste eines turmartigen Gebäudes, als Zentrum eines kleinen Hofes, aus dem 13. Jahrhundert zu finden. Vermutlicher Erstbesitzer war der brandenburgische Markgraf, welcher - laut einer Urkunde aus dem Jahr 1270 - hier zur Jagd ging.
Als spätere Nutzer gelten die Augustiner Chorherren aus Gobelenhagen in Vorpommern.
Der Turm könnte 1352 zerstört worden sein.
Bei Forschungsgrabungen im Jahr 2008 wurden Hinweise auf eine Schmiede, einen verschütteten Verteidigungsgraben und einen Keller gefunden. Bruchstücke von aus Ziegeln gefertigte Säulenschafte deuten auf eine repräsentative Ausgestaltung hin.