BITTE BEACHTEN :
Zur Lösung der Aufgaben ist es zwingend erforderlich eine Lupe dabei zu haben !
Vor Ort findet ihr keine Informationstafel. Alle zur Beantwortung erforderlichen Antworten findet ihr im Listing bzw. direkt vor Ort.
Fünf Steine für Europa
Etwas außerhalb von Ouren, am Zusammenfluss von Ribbach und Our, steht seit 1977 das Europadenkmal. Der Ort wurde mit Bedacht gewählt: Wir befinden uns im Dreiländereck von Luxemburg, Deutschland und Belgien. Drei Gemeinden, das luxemburgische Heinerscheid, das deutsche Arzfeld und das belgische Burg-Reuland, kauften den Grund für das aus fünf Findlingen aus fünf europäischen Ländern bestehende Denkmal.
Diese Gesteine repräsentieren auch verschiedene europäische Sedimentgesteine und verdienen unserer Meinung nach mindestens ebenso viel Beachtung wie die installierten Infotafeln zu den europäischen Politikern.
Und damit das auch eine dem Denkmal angemessene Sache wird, gibt es hier gleich 5 Listings und 2 Länderpunkte !
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Aber nun zum Thema dieses ECs:
Wie Quarzit entsteht
Am Beispiel Quarzit aus Ahrweiler
Der Begriff Quarzit wird in der Literatur für verschiedene Gesteinsarten benutzt. Wir können zwischen Quarzit, quarzitischem Sandstein, Einkieselungsquarzit und dem Quarzsandstein unterscheiden. Auch Quarzgänge werden fälschlicherweise als Quarzite bezeichnet. Nur der metamorphe Quarzit, bei dem die Quarzkörner unter hohem Druck und hoher Temperatur verändert wurden, kann aber als „echter“ Quarzit verstanden werden.
Quarzit - der umgewandelte Sandstein
Quarzit ist wie Gneis und Schiefer ein metamorphes Gestein. Ausgangsgestein für Quarzit ist im Allgemeinen quarzreicher Sandstein. Allen Quarziten ist der hohe Quarzanteil gemein, der bei 80% und höher liegt. Das Gestein kann daher oft als monomineralisch angesprochen werden. Quarzit besteht im Wesentlichen aus miteinander verbundenen, rekristallisierten Quarzkörnern, die durch Drucklösung an den Korngrenzen verwachsen sind (Abb. 1, 2). Die ursprünglichen Porenräume sind fast vollständig verschwunden. Aus diesem Grund ist das Gestein sehr hart und spröde und bildet in der Natur oft massige Gesteinskörper aus.
Quarzit kann sich bilden, wenn die Ausgangsgesteine, wie z. B. die Quarzsandsteine, tief in die Erdkruste versenkt und hohen Temperaturen und Drucken ausgesetzt werden. Dann nämlich löst sich der Quarzzement im Gestein auf und die Kristallgitter ordnen sich neu, d. h. die Quarzkörner kristallisieren um (rekristallisieren) und verzahnen sich miteinander. Infolge von Drucklösungen an den Korngrenzen entstehen so sehr enge porenraumfreie Korngefüge, die nun ein sehr dichtes Gestein bilden.
Die Quarzite sind aufgrund ihrer Reinheit und ihres hohen Quarzanteils häufig sehr helle (weiße, graue, gelbliche, rötliche) Gesteine. Sie können aber auch sehr vielfarbig sein, wenn als Nebengemenge Eisen-, Manganoxide, Glimmer (Serizit, Muskovit, Biotit), Feldspat oder diverse Schwerminerale (Zirkon, Ilmenit, Magnetit, Granat, Kyanit) vorkommen. Diese färben die Quarzite bunt und sind später als Schlieren und Linsen im Gestein erkennbar.
Quarzite sind sehr verwitterungsresistente Gesteine. Sie werden in der Natur deutlich langsamer abgetragen als andere Gesteine. Oftmals bilden Quarzite Klippen, Rücken und Hügel in der Landschaft
Quarzitischer Sandstein – ein Zementquarzit
Viele der gemeinhin als Quarzit bezeichneten Gesteine sind keine echten Quarzite, sondern durch Kieselsäure verfestigte Sandsteine. Der Begriff Quarzit wird daher häufig nicht ganz zutreffend auch für quarzreiche Sedimentgesteine verwendet, in deren Gesteinsporen ein SiO2-reiches Gel zur Auskristallisation kam, eine metamorphe Gesteinsumwandlung nachweislich aber nicht stattgefunden hat. Dieser „Quarz-Zement“ hat die Quarzkörner der bereits zu Quarzsandstein verfestigten Gesteine miteinander „verklebt“ bzw. verkieselt, sodass diese Gesteine als quarzitische Sandsteine oder aber als Zementquarzite angesprochen werden. Die Verkieselung hat zur Folge, dass die Gesteine kaum bis gar nicht absanden und in ihren Eigenschaften den „echten Quarziten“ nahe kommen können. Schon früher war der harte, gut spaltbare quarzitische Sandstein deshalb bei den Handwerkern sehr begehrt. Bei dieser Variante erkennt man bei genauem Hinschauen noch Bereiche wo die Sandkörner sich abzeichnen...
Einkieselungsquarzit – der jüngste Zementquarzit
Die Zementation von Kieselsäure zu einem dichten Quarzzement wird auch als „Einkieselung“ bezeichnet. Die daraus entstandenen eingekieselten Sandsteine sind den Quarziten in Zusammensetzung und Gefügeeigenschaften sehr ähnlich, obwohl sie keine Metamorphose durchlaufen haben.
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Um diesen Earthcache loggen zu dürfen, müßt ihr folgende Aufgaben erfüllen:
Vor Ort findet ihr keine Informationstafel. Alle zur Beantwortung erforderlichen Antworten findet ihr im Listing bzw. direkt vor Ort.
Beantwortet folgende Fragen über das MessageCenter oder sendet die Antworten an unser Profil oder direkt an teamchritho@online.de :
Schaut euch das Objekt genau an - nehmt dabei eure mitgebrachte Lupe zu Hilfe...
Sind die Quarzkristalle dicht gepackt oder eher rissig gelagert - sind möglicherweise auch sandige Strukturen erkennbar ?
Könnt ihr eine gewisse "Gleichmäßigkeit" in der groben Ausrichtung der Kristalle ausmachen oder liegen sie eher unstrukturiert verteilt ?
Versucht das Exponat laut Listing einzuordnen:
Handelt es sich hier um metamorphen (echten) Quarzit oder um zementierten Quarzit - begründet eure Antwort.
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Ihr dürft loggen sobald die Antworten abgeschickt wurden ohne auf eine Antwort zu warten - aber ihr bekommt auf jeden Fall eine Rückmeldung -
dafür freuen wir uns im Gegenzug auch über ein freiwilliges Logfoto von euch - aber bitte nicht das Exponat !!!! ;-)
Logs ohne Beantwortung der Fragen werden gelöscht.
Quellenangaben
mineralienatlas
scan-kristallin.de
Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler
Wikipedia
strand-und-steine.de
geodienst.de
version française
Nous serions très heureux si quelqu'un pouvait être trouvé pour corriger cette traduction si nécessaire.
Le texte de l'inscription a été traduit comme suit : Deepl
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VEUILLEZ NOTER.. :
Pour résoudre les tâches, il est absolument nécessaire d'avoir une loupe avec vous !
Il n'y a pas de panneau d'information sur place. Toutes les réponses dont vous avez besoin se trouvent dans la liste ou directement sur le site.
Cinq pierres pour l'Europe
Un peu en dehors d'Ouren, au confluent de la Ribbach et de l'Our, se dresse le monument européen depuis 1977. L'emplacement a été choisi avec soin : Nous sommes situés dans le triangle frontalier du Luxembourg, de l'Allemagne et de la Belgique. Trois municipalités, Heinerscheid au Luxembourg, Arzfeld en Allemagne et Burg-Reuland en Belgique, ont acheté le terrain pour le monument composé de cinq blocs rocheux de cinq pays européens.
Ces roches représentent également diverses roches sédimentaires européennes et méritent à notre avis au moins autant d'attention que les panneaux d'information installés sur les politiciens européens.
Et pour faire de ce monument une cause digne d'intérêt, voici 5 listes et 2 points de pays !
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Mais passons maintenant au sujet de cette CE :
Comment se forme le quartzite
L'exemple de la quartzite d'Ahrweiler
Le terme quartzite est utilisé dans la littérature pour différents types de roches. Nous pouvons distinguer entre quartzite, grès quartzite, grès quartzite, quartzite de silicification et grès quartzite. Les veines de quartz sont également appelées à tort quartzites. Cependant, seul le quartzite métamorphique, dans lequel les grains de quartz ont été altérés sous haute pression et à haute température, peut être compris comme quartzite "réelle".
Quartzite - le grès transformé
Le quartzite, comme le gneiss et l'ardoise, est une roche métamorphique.
La roche de départ pour la quartzite est généralement du grès riche en quartz.
Tous les quartzites ont en commun une teneur élevée en quartz de 80% et plus.
La roche peut donc souvent être considérée comme monominérale.
Le quartzite se compose essentiellement de grains de quartz recristallisés et interconnectés qui se sont développés ensemble aux limites des grains par solution sous pression.
Les espaces poreux d'origine ont presque complètement disparu.
Pour cette raison, la roche est très dure et cassante et forme souvent des corps rocheux massifs dans la nature.
Le quartzite peut se former si les roches originales, comme les grès quartzeux, sont enfoncées profondément dans la croûte terrestre et exposées à des températures et des pressions élevées.
Le ciment de quartz se dissout alors dans la roche et les réseaux cristallins se réarrangent, c'est-à-dire que les grains de quartz se cristallisent (recristallisent) et s'emboîtent.
Grâce à des solutions sous pression aux limites des grains, des structures granulaires très étroites sans pores se forment, qui forment maintenant une roche très dense.
En raison de leur pureté et de leur teneur élevée en quartz, les quartzites sont souvent des roches très légères (blanches, grises, jaunâtres, rougeâtres).
Ils peuvent aussi être très multicolores si le fer, les oxydes de manganèse, le mica (séricite, muscovite, biotite), le feldspath ou divers minéraux lourds (zirconium, ilménite, magnétite, grenat, cyanite) se présentent sous forme de mélange secondaire.
Ces derniers colorent les quartzites et sont plus tard reconnaissables comme des stries et des lentilles dans la roche.
Les quartzites sont des roches très résistantes aux intempéries.
Dans la nature, ils sont enlevés beaucoup plus lentement que les autres roches.
Les quartzites forment souvent des falaises, des crêtes et des collines dans le paysage.
Grès de quartzite - un ciment de quartzite
Plusieurs des roches communément appelées quartzite ne sont pas de véritables quartzites, mais des grès solidifiés par de la silice.
Le terme quartzite n'est donc souvent pas tout à fait applicable aux roches sédimentaires riches en quartz, dans la roche desquelles se trouve un gel riche en SiO2 cristallisé, mais une transformation de la roche métamorphique n'a manifestement pas eu lieu.
Ce "ciment de quartz" a "collé" ou silicifié les grains de quartz des roches déjà solidifiées en grès de quartz, de sorte que ces roches sont appelées grès de quartzite ou quartzites de ciment.
La silicification a pour conséquence que les roches peuvent difficilement ou pas du tout sabler et s'approcher dans leurs caractéristiques des "vrais quartzites".
Le grès quartzite dur et facilement clivable était donc très populaire auprès des artisans avant même.
Avec cette variante, vous pouvez encore voir les zones où les grains de sable peuvent être vus de plus près.....
Quartzite de silice - le dernier cri en matière de quartzite de ciment
Le scellement de la silice en un ciment de quartz dense est également appelé "silicification".
Les grès silicifiés qui en résultent ont une composition et des propriétés structurelles très similaires à celles des quartzites, bien qu'ils n'aient pas subi de métamorphose.
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Pour enregistrer cette Earthcache, vous devez effectuer les tâches suivantes :
Il n'y a pas de panneau d'information sur place. Toutes les réponses dont vous avez besoin se trouvent dans la liste ou directement sur le site.
Répondez aux questions suivantes via le MessageCenter ou envoyez les réponses à notre profil ou directement à teamchritho@go4more.de . :
Regardez de près l'objet - utilisez la loupe que vous avez apportée avec vous.....
Les cristaux de quartz sont-ils densément compactés ou plutôt fissurés - les structures sablonneuses peuvent-elles aussi être détectées ?
Pouvez-vous voir une certaine "uniformité" dans l'orientation grossière des cristaux ou est-ce qu'ils se trouvent dans une distribution non structurée ?
Essayez de classer l'exposition en fonction de la liste :
S'il s'agit de quartzite métamorphique (réelle) ou de quartzite cimentée - justifiez votre réponse.
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Vous pouvez vous connecter dès que les réponses ont été envoyées sans attendre une réponse - mais dans tous les cas vous recevrez une réponse - en retour nous attendons avec impatience une photo volontaire de vous - mais pas l'exposition ! ;-)
Les journaux qui ne répondent pas aux questions sont supprimés.
english version
The listing text has been translated with: Deepl
PLEASE NOTE :
To solve the tasks it is absolutely necessary to have a magnifying glass with you!
There is no information board on site. All the answers you need can be found in the listing or directly on site.
Five stones for Europe
A little outside of Ouren, at the confluence of the rivers Ribbach and Our, stands the European Monument since 1977. The location was chosen carefully: We are located in the border triangle of Luxembourg, Germany and Belgium. Three municipalities, Heinerscheid in Luxembourg, Arzfeld in Germany and Burg-Reuland in Belgium, bought the land for the monument consisting of five boulders from five European countries.
These rocks also represent various European sedimentary rocks and in our opinion deserve at least as much attention as the installed information panels on European politicians.
And to make this a monument worthy cause, here are 5 listings and 2 country points !
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But now to the topic of this EC:
How quartzite is formed
The example of quartzite from Ahrweiler
The term quartzite is used in the literature for various types of rock. We can distinguish between quartzite, quartzite sandstone, silicification quartzite and quartz sandstone. Quartz veins are also erroneously referred to as quartzites. However, only the metamorphic quartzite, in which the quartz grains were altered under high pressure and high temperature, can be understood as "real" quartzite.
Quartzite - the transformed sandstone
Quartzite, like gneiss and slate, is a metamorphic rock.
The starting rock for quartzite is generally quartz-rich sandstone.
All quartzites have in common a high quartz content of 80% and higher.
The rock can therefore often be addressed as monomineral.
Quartzite essentially consists of interconnected, recrystallized quartz grains that have grown together at the grain boundaries by pressure solution.
The original pore spaces have almost completely disappeared.
For this reason, the rock is very hard and brittle and often forms massive rock bodies in nature.
Quartzite can form if the original rocks, such as the quartz sandstones, are sunk deep into the earth's crust and exposed to high temperatures and pressures.
The quartz cement then dissolves in the rock and the crystal lattices rearrange themselves, i.e. the quartz grains crystallize (recrystallize) and interlock.
As a result of pressure solutions at the grain boundaries, very narrow grain structures without pores are formed, which now form a very dense rock.
Due to their purity and high quartz content, quartzites are often very light (white, grey, yellowish, reddish) rocks.
They can also be very multicoloured if iron, manganese oxides, mica (sericite, muscovite, biotite), feldspar or various heavy minerals (zirconium, ilmenite, magnetite, garnet, cyanite) occur as a secondary mixture.
These color the quartzites and are later recognizable as streaks and lenses in the rock.
Quartzites are very weather-resistant rocks.
In nature, they are removed much more slowly than other rocks.
Quartzites often form cliffs, ridges and hills in the landscape
Quartzite sandstone - a cement quartzite
Many of the rocks commonly referred to as quartzite are not real quartzites, but sandstones solidified by silica.
The term quartzite is therefore often not quite applicable to quartz-rich sedimentary rocks, in whose rock spores a gel rich in SiO2 crystallized, but a metamorphic rock transformation has demonstrably not taken place.
This "quartz cement" has "glued" or silicified the quartz grains of the rocks already solidified into quartz sandstone, so that these rocks are addressed as quartzite sandstones or cement quartzites.
The silicification has the consequence that the rocks can hardly or not at all sand down and come close in their characteristics to the "real quartzites".
The hard, easily cleavable quartzite sandstone was therefore very popular with craftsmen even before.
With this variant you can still see areas where the grains of sand can be seen on closer inspection...
Silica quartzite - the latest cement quartzite
The cementation of silica into a dense quartz cement is also called "silicification". The resulting silicified sandstones are very similar in composition and structural properties to quartzites, although they have not undergone metamorphosis.
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To log this Earthcache you have to do the following tasks:
There is no information board on site. All the answers you need can be found in the listing or directly on site.
Answer the following questions via the MessageCenter or send the answers to our profile or directly to teamchritho@go4more.de :
Take a close look at the object - use the magnifying glass you brought with you...
Are the quartz crystals densely packed or rather cracked - can sandy structures also be detected?
Can you see a certain "uniformity" in the coarse orientation of the crystals or do they lie in an unstructured distribution?
Try to classify the exhibit according to the listing:
If this is metamorphic (real) quartzite or cemented quartzite - justify your answer.