Bereits im Jahr 1948 wurde erstmals daran gedacht, in Ensdorf eine Muttergotteskapelle aus Dankbarkeit über die glückliche Heimkehr Ensdorfer Soldaten und als Gedächtnisstätte für die Ensdorfer Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges zu errichten. Standort hierfür sollte der Hasenberg werden, da an gleicher Stelle während des Krieges militärische Abwehr- und Angriffseinrichtungen bestanden. Mit dieser Kapelle sollte ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden in unserer Region gesetzt werden.
Der Piusstein, gleich am Haupteingang unserer Anlage, gearbeitet in rotem Sandstein, wurde von Albert Zapp aus Saarlouis im Jahre 1959 gefertigt.
Er zeigt das Portrait Pius XII. und die Aufschrift „Marianisches Jahr 1954 – Ursprung und Beginn“. Das ganze muss als Hinführung mit Maria zu Jesus Christus verstanden werden.
Die Kapelle
Die Oberkapelle mit dem Gnadenbild „Maria Frieden“
(Heinrich Kirchner, München)
Zentraler Punkt der Kapelle ist die in der Apsis befindliche Madonna des Münchener Künstlers Heinrich Kirchner.
In den Fenstern der Südseite sind fünf der sieben Schmerzen Mariä zu sehen. Sie zeigen, wie Maria als „Schmerzensmutter“ am Leben und Leiden ihres Sohnes mitgetragen hat.
An der Westseite sind in einem großen Bildfenster vornehmlich in Sinnbildern die großen Stationen im Leben und Schicksal Mariens gezeigt; von Mariä Verkündigung bis zu ihrer Krönung im Himmel.
Die Unterkapelle (Krypta) mit dem Gnadenbild „Schmerzensmutter“
(Heinrich Kirchner, München)
Die Unterkapelle ist dem Gedächtnis der Opfer des 2. Weltkrieges gewidmet, deren Namen auf den zahlreichen Tontafeln an den Wänden festgehalten sind. Sie soll eine eindringliche Mahnung zur Stiftung und Aufrechterhaltung einer Welt und Menschheit in Frieden, Freiheit und Wohlfahrt für alle sein.
Die Auferstehung Jesu – Ostgiebel
Maria, Königin des Friedens – Westgiebel