Den größten Anteil am Strompreis machen Steuern und Abgaben aus. Im Jahr 2017 betrugen diese rund 57 Prozent des gesamten Strompreises. Der Staat verdient also durch diverse Abgaben und Umlagen kräftig mit.
Die Strompreise ziehen seit Jahren an. Auf die staatlich regulierten Preisbestandteile wie Umlagen und Netzentgelte haben Verbraucher keinen Einfluss. Doch einen Stromanbieterwechsel kann jeder selbst in die Hand nehmen. Durch den Abschluss eines günstigeren Stromtarifs lassen sich mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen - sagen die Anbieter. Das halte ich auf einen durchschnittlichen Haushalt bezogen für übertrieben, doch Einsparpotenzial gibt es fast jedes Jahr. Aber Achtung:
- möglichst nichts vorauszahlen
- Boni oder Neukundenrabatte sollten zu Beginn der Laufzeit verrechnet werden
Sonst kann es euch gehen wie den 750.000 Teldafax-Kunden (siehe Wikipedia).
Der Stromanbieterwechsel lohnt sich also - und ist ganz unkompliziert. Verbraucher müssen nur ein einziges Formular ausfüllen, das sie auf den Vergleichsportalen finden. Um den Rest kümmert sich der neue Stromanbieter.