Happy birthday Kosmoskito!
Mit Kosmoskito streife ich gerne durch die Gegend auf der Suche nach Geocaches. Wir haben schon viele schöne Plätze gemeinsam entdeckt, durchsucht und besucht. Dieses Doserl darf ich ihr widmen: „Alles Gute zu deinem Geburtstag!“
Aber wir zählen ja nicht die Jahre….
„Denn wenn man neugierig bleibt, kann einem das Alter nichts anhaben!“ (Zitat Burt Lancaster) Ich hoffe, wir können noch ganz viele Jahre neugierig bleiben und noch ganz viele Dosen erobern! Ich bin gerne mit dir unterwegs!
So nun ein paar Infos zur Umgebung des Platzerls:
Ludwig van Beethoven (geb. 17.12.1770, Bonn – 26.03.1826, Wien) führte bereits seine Studienzeit nach Wien, wo er in späterer Folge in seiner ersten Schaffensperiode in Österreich unvergessliche Werke schuf, wie etwa die „Mondscheinsonate“. Heute wird er zu Recht als Vollender der Wiener Klassik und als Wegbereiter der Romantik bezeichnet. In den Jahren 1821 bis 1825 verweilte Beethoven mitunter in Baden, so auch im „Haus der Neunten“ wo er unter anderem an der „Missa solemnis“ und an der „9. Sinfonie“ arbeitete, welche seine letzte vollendete Symphonie sein sollte. Der letzte Satz des Werkes mit der Vertonung des Gedichtes „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller, war erstmalig in einer Sinfonie so gestaltet, dass sowohl Gesangssolisten als auch ein gemischter Chor auftraten. Dieser Satz wurde im Jahre 1985 als Hymne von der Europäischen Gemeinschaft angenommen. Man befand, die Hymne versinnbildliche in idealer Weise die Werte, die alle teilen, sowie die Einheit in der Vielfalt, wobei man sich dafür entschied zugunsten der Universalität der Musik auf einen Text zu verzichten und die rein instrumentale Form zu verwenden. Beethoven verbrachte bekanntlich viel Zeit im Wienerwald, im Gebiet des Anningers, in Mödling, Hinterbrühl, Baden, wo er gerne verweilte, innehielt und Kraft tankte – in einer Zeit, wo sein Hörverlust bereits weit fortgeschritten war.
Einer seiner liebsten Plätze war das Helenental, wo er regelmäßig Spaziergänge unternahm. Wenn man die Schwechat entlanggeht, Richtung Krainerhütte, so kommt man auch zum sogenannten „Beethovenstein“, wo sich Beethoven oft aufgehalten haben soll und sich von der Natur inspirieren ließ. Ein Stückchen weiter kann man über die Beethovenbrücke gehen/radeln.
Zwischen Beethovenstein und Beethovenbrücke werdet ihr fündig. Also, ein kurzes Stückerl müsst ihr wohl bergauf!
Bitte seid vorsichtig mit dem Cachewächter, der das Geburtstagsgeschenk bewacht! Damit noch viele Cacher Freude daran haben! Es sind Scharniere dran, bitte nicht anziehen, rausziehen oder so….
“Wie froh bin ich, einmal in Gebüschen, Wäldern, unter Bäumen, Kräutern, Felsen wandeln zu können. Kein Mensch kann das Land so lieben wie ich. Geben doch Wälder, Bäume, Felsen den Widerhall, den der Mensch wünscht…” (Beethoven im Frühling 1815, in Baden, in einem Brief an Therese Malfatti)
Wenn das mal kein passendes Zitat für Geocacher ist! Verbringen wir doch viel Zeit in Gebüschen, in Wäldern, auf und unter Bäumen, stapfen durch die Kräuter und durchsuchen Felsspalten!
Happy caching!