Nachdem viele von euch schon mit uns virtuell quer durch Europa gereist sind, dürft ihr euch jetzt entspannt zurücklehnen und einfach mal unsere Reiseerlebnisse lesen und auf euch wirken lassen.
Wir berichten aus allen Teilen der Welt, so dass ihr das Gefühl bekommt, alle Kontinente zumindest gedanklich besucht zu haben.
Alle Cacher, die unsere R+R-Runde bereits absolviert haben, brauchen sich keine Sorgen zu machen, die Strecke noch einmal abfahren zu müssen.
Es gibt eine komplett neue Route für die Weltreise.
Neuseeland
Nach dem Ablegen in Melbourne erreichten wir nach 2 Seetagen Neuseeland.
Kurz vor 7.00 Uhr fuhren wir mit dem Schiff in den wolkenverhangenen Milford Sound. Wir hatten gelesen, dass es hier eigentlich immer regnet.
Aber wir hatten Glück, die Sonne blinzelte so langsam zwischen den Bergen hervor. Wir verweilten eine ganze Zeit in dem Fjord. Somit nutzten wir die Gelegenheit, fantastische Aufnahmen von der beeindruckenden Landschaft mit ihren teils schneebedeckten Bergen, Wasserfällen und den dicht bewaldeten Berghängen zu machen. Sogar spielende Delfine bekamen wir zu sehen.
Um 9.30 Uhr waren wir wieder auf offener See.
Etwa um 12.45 Uhr fuhren wir mit einer frischen Brise, aber herrlichem Sonnenschein in den Doubtful Sound.
Dieser Fjord sieht auf der Karte aus wie ein, aus zwei Stämmen zusammengewachsener Baum mit weit verzweigten Ästen. Den einen Stamm fuhren wir hinauf und den anderen wieder herunter.
Die Berge sind etwas schroffer und nicht ganz so hoch wie im Milford Sound. Die meisten Gipfel wurden durch Gletscher abgerundet.
Teilweise konnten wir flache Sandstrände entdecken, aber es gab nur wenige Wasserfälle, die auch nur sehr schmal waren.
Nach einer Stunde hatten wir den Südpazifik wieder erreicht.
Um 15.15 Uhr fuhren wir dann in den dritten Fjord, den Dusky Sound.
Dieser Fjord sieht aus wie eine Hand mit drei Fingern. Wir umrundeten sozusagen den Handrücken.
Das Ufer wird von stark bewaldeten niedrigen Bergen umsäumt. Am Hintergrund ragen dann die teils schroffen Bergkämme hervor.
Highlight bei dieser Fjordfahrt war eine Delfinschule.
Gleich im ganzen Rudel führten sie uns ihre Kür im Schwimmen und im Synchronspringen vor.
Nach knapp 1,5 Stunden hatten wir das Meer wieder erreicht.
Nun hieß es die Südspitze der Südinsel von Neuseeland komplett zu umrunden, um am nächsten Tag in Dunedin anzulegen.
Wir legten in Port Chalmers an, um dann mit einem Shuttlebus nach Dunedin zu fahren. Es waren gut 14 km, etwas weit um es zu Fuß abzulaufen.
Am Octagon Square stiegen wir aus. Mit dem Tradi "Octagon" holten wir unseren Länderpunkt Neuseeland.
Nach einem Stadtbummel schauten wir uns noch die St. Patrick’s Kathedrale an. Sehr beeindruckend.
Zurück in Port Chalmers, ließen wir es uns nicht nehmen, die in der Nähe liegende Letterbox zu besuchen. Dazu ging es allerdings steil einen Berg hinauf. Die tolle Aussicht entschädigte uns aber für die Mühe.
Die Letterbox aus ihrem Versteck zu holen gestaltete sich dann weit schwieriger als erwartet, da es hier von Muggeln nur so wimmelte, die wohl alle mal einen Blick auf die beiden am Pier liegenden Kreuzfahrtschiffe werfen wollten.
Am nächsten Morgen lagen wir in der Bucht von Akaora. Heute hieß es tendern.
In Gruppen eingeteilt ging es zu den Booten. Nach 25 Minuten erreichten wir Akaora.
Von hier aus ging es mit dem Bus weiter nach Christchurch. Über „windy roads", wie es hier so schön heißt, kamen wir nach 1,5 Stunden an.
Schicke Einfamilienhäuser mit kleinen, voller Duftrosen oder anderen Blumen bepflanzten Vorgärten erwarteten uns. An der Art Galery verließen wir den Bus Von hier aus konnten wir uns fußläufig einen kleinen Überblick von der Innenstadt verschaffen. Eine Tram fährt extra für die Touristen durch die City, sogar durch eine Shopping Mall. Überall wird gebaut oder etwas instand gesetzt. Manche Gebäude, zum Beispiel die Kirche, waren mit langen Eisenträgern abgestützt. Hier waren noch deutliche Spuren eines Erdbebens zu sehen.
Nach 4 Stunden Sightseeing, inklusive 3 urbanen Tradis ging es wieder mit dem Bus zurück. Vorher konnten wir uns aber noch mehrere Kinderchöre in der Art Galery anhören, sehr, sehr schön.
In Akaora hatten wir noch Zeit für einen kleinen Bummel, ehe es wieder mit dem Tenderboot zum Schiff ging.
Unsere nächste Destination war Wellington, die Hauptstadt Neuseelands.
Da es hier verboten ist, als Fußgänger im Hafenbereich zu gehen, wurden wir mit Bussen kostenlos in die Stadt gefahren.
Uns standen 2 Haltestellen zur Verfügung. Wie entschieden uns für die weiter entfernteste.
Von hier aus starteten wir unsere Sightseeing-Tour. Neben einigen Tradis, ließen wir den Vitual: „Virtually Wellington“ aber auch nicht links liegen. Der war gut gemacht.
Selten hat uns bisher urbanes cachen so viel Spaß gemacht. Wir haben viele Versteckideen gesehen, doch Ratz hatte heute einen Lauf und konnte sie gut finden.
Bei einem Tradi konnten wir noch einem Cacher aus Christchurch behilflich sein. Dieser war mit seiner Familie in Wellington im Urlaub.
Während die Familie shoppen war, hatte er Zeit fürs cachen.
Mit tollen Fotos im Gepäck gingen wir Richtung 1. Haltestelle und fuhren von dort zurück zum Schiff. Ein Seetag lag zwischen unserem nächsten Ziel.
Eine Stunde früher als ursprünglich geplant, legten wir in Tauranga an. Der Hafen zählt zum größten Exporthafen und ist einer der größten Naturhäfen Neuseelands. Kilometerweit säumen sich hier die Sandstrände am Ufer.
Wir hatten einen Ausflug nach „Whakarewarewa Valley", einem Maori-Dorf, gebucht.
Mit einem Bus wurden wir nach Rotorua gefahren.
Wir fuhren durch eine Gartenanlage, bevor uns im „Blue Baths", einem Hotel mit großem Swimmingpool, Kaffee oder Tee und Brötchen gereicht wurden. Anschließend hatten wir eine Führung im Maori Dorf.
Dort gibt es eine Schule, in der Studenten lernen aus Naturmaterialien, wie zum Beispiel Knochen, grüne Steine oder Jade, Schmuck oder Kunstgegenstände herzustellen.
Auf dem Gelände befindet sich ein Kiwi-Haus, in dem man in völliger Dunkelheit evt den Nationalvogel beobachten kann. Das Besondere an diesem Dorf ist aber die geothermische Welt von blubbernden und dampfenden Pools.
Der Pohutu Geysir ist mit seinen bis zu 30 Metern hohen Dampfstoß der höchste Geysir in der südlichen Hemisphäre. Überall macht sich der Schwefelgeruch breit.
Zurück in der kleinen Stadt am Hafen nutzten wir die Chance auf einen Cache, der mit mehr als 176° Ost wohl der östlichste Fund für uns bleiben wird. So ein bisschen Statistik muss ja auch sein.
Unsere letzte Destination vor dem Ende der Kreuzfahrt war Bay of Island.
Heute war wieder tendern angesagt. Mit den Booten wurden wir nach Waitangi Wharf gebracht. Von dort ging es mit Shuttlebussen weiter nach Paihia.
Rund um die Bay of Islands gibt es viele interessante historische Städte, teils noch aus frühesten europäischen kolonialen Siedlungen.
In Paihia machten wir einen Spaziergang entlang der Küste, erklommen einen kleinen Berg und genossen die Aussicht auf die weitläufige Bucht.
Wir hatten das Gefühl, die ganze Stadt besteht nur aus Hotels, Motels, Unterkünfte für Backpackers, Souvenirläden und „ Freßtempel". Lückenlos reihten sich die Gebäude an der Straße aneinander.
Aber im Hintergrund waren auch Einfamilienhäuser zu sehen und eine Schule gab es auch. Wir saßen draußen vor einer Bücherei und dann kam eine Schulklasse.
Die Kinder wurden in 3 Gruppen eingeteilt, die sich dann nach und nach ein Buch ausleihen durften. Der Rest blieb brav auf dem Rasen sitzen. Als alle durch waren, wurden die Kinder einmal abgezählt und dann ging es im Gänsemarsch wieder zurück.
Nach ein wenig surfen im Internet hieß es auch für uns zurück zur Bushaltestelle und dann zurück zum Schiff.
Am nächsten Morgen legten wir früh an der Pier in Auckland an.
Ein letztes Mal auf dem Schiff frühstücken und dann die Kabine räumen. Jetzt hieß es warten bis die uns zugeteilte Nummer aufgerufen wurde, um das Schiff zu verlassen.
Ein bisschen Wehmut kam auf, da die wunderschöne Zeit in Neuseeland nun zu Ende ging.
Für einen kleinen Stadtbummel mit einem Tradi auf dem Freyberg Place reichte die Zeit noch und dann ging es so langsam mit dem Bus zum Flughafen.
Ein kurzer Zwischenstopp in Perth sollte es noch sein, bevor die lange Heimreise angetreten wurde. .
Zum Puzzle
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Um die Koordinaten zu erhalten sollte der PopUp Blocker nicht aktiv sein.
Es kommt auch zu Problemen bei der HTML5-based Version.
Dabei kommt es nach längerer Zeit dazu, dass die Verbindung zum Jigsaw-Server unterbrochen wird.
Das Puzzle kann dann fertiggestellt werden, es werden jedoch keine Ergebnis angezeigt.
Es ist ratsam den Flash-Player zu nutzen.
Wenn es mal etwas länger dauert, lasst den Rechner auf Stand by sonst könnt ihr wieder von vorne anfangen. Alternativ könnt ihr euch kostenlos auf der Seite registrieren und jederzeit daran weiter puzzeln.
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Zur Serie
Diese Serie besteht aus 35 Länderrätseln und einen Bonus. An jeder Dose gibt es eine Bonuszahl, die ihr euch notieren solltet.
Die gesamte Strecke beträgt gut 26 km, die sich aber bei allen gelösten Rätseln ganz bequem nach Bedarf teilen lässt.
Zum Schutze der Natur geht diese Serie nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß an. Es sind auch nicht alle Ziele mit dem Auto erreichbar, bzw. nicht erlaubt, mit dem Auto dort zu fahren. Alle Dosen befinden sich nahe am Wegesrand und zu jedem Cache gibt es einen Hinweis. Ein Magnet und eine Angel für Kanada sollte in eurer Ausrüstung dabei sein.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Rätseln und Suchen.
Dieser Cache befindet sich in einem Biotop. Die offiziellen Wege dürfen nicht verlassen werden!