Der Cache ist wieder da - viel Spaß!
Beschreibung
Es war für Frankfurt kein Aprilscherz, als der Stadtteil Nied am 1. April 1928 eingemeindet wurde. Dabei hat Nied eine viel ältere Geschichte. So finden wir Spuren schon aus der Jungsteinzeit 3000 v.Chr. Ab 800 v.Chr. hatten die Kelten hier eine Siedlung. Dem folgte eine römische Siedlung unter Kaiser Domitian. Von der Wörthspitze Nidda aufwärts lagen römische Gutshöfe, und im heute bestehenden Nieder Wald war eine Raststätte. Nach dem Fall des Limes verschwand Nied. Erste Erwähnung als Ort war erst 1218 in einer Urkunde des Bischofs von Mainz.1246 kam es zu einer Schlacht bei NIed zwischen Konrad IV und dessen Gegenkönig Heinrich Raspe von Thüringen. Um was es ging? Wie oft: um die Thronfolge
Die Frankfurter Messe, damals noch auf dem Römerberg, lockte schon damals die Händler an. Reisende aus Mainz querten bei Nied die Nidda. Und wieder war das Fischerdorf Nied ein Rastplatz.
Schon ab 1438 war Nied so eng mit Frankfurt verbunden, daß den Einwohnern das Burgrecht gewährt wurde. Damit konnten sich die Einwohner Nieds im Bedrohungsfall hinter die Stadtmauern Frankfurts in Sicherheit bringen.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Nied mehrfach zerstört und wieder aufgebaut.1828 wurde die steinere Niddabrück in Nied gebaut. Sie ist so stabil, daß sie bis heute die älteste noch befahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands geblieben ist.
Ab 1902 hatte Nied sogar eine eigene Zeitung. 1905 konnten die Besserverdiener die „Ansiedlung besserer Steuerzahler", ein Villenviertel, beziehen. Später kam eine der wenigen noch bestehenden Eisenbahnsiedlungen für die deren Mitarbeiter dazu.
Bis heute ist Nied mit seinen hervorragenden Verkehrsanbindungen ein begehrte Wohnort mit ungefähr 20 Tausend Einwohnern. Zwei S-Bahn-Linien, zwei Straßenbahnlininen, drei Buslinien, vierspuriger Anschluß an den Flughafen in zehn Minuten fördern hohe Mobilität. Nur einen Hafen hat Nied, bis auf den Ruderverein, nicht. Wer weiß, kommt noch ;-)
Zum Cache
Er liegt in der Nähe, 100m, zur S-Bahn-Linie, die geschichtlich jung ist. Ein kleiner, nicht getarnter Nano wartet darauf gefunden zu werden. Trotzdem muß nichts ab- oder umgebaut werden. Auch wenn das Gelände privat ist: der Weg wird ständig von Fremden frequentiert. Das ist normal und jeder kann da hin. Die Leute wissen bescheid und haben dem zugestimmt. Wenn Ihr da seid, dann wißt ihr warum das betreten des Geländes für für alle okay ist. Leider ist dieser Cache nicht Rollstuhltauglich. Finden, nehmen, loggen, gehen. Familienfreundlich. Ein Kinderwagen kann fast bis zum Cache geschoben werden.
Muggelgefahr besteht unter Umständen. Sollte aber kein Problem sein, wie Ihr sehen werdet.
ÖPNV Anschluß
S-Bahnlinien 1 und 2. Straßenbahnlinien 11 und 21. Buslinine 59.