Feldbergblick Gebück am Bechtheimer Schlag Traditional Cache
Feldbergblick Gebück am Bechtheimer Schlag
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Das ist ein schneller Drive-In. Der Cache befindet sich zwischen Hünstetten-Bechtheim und Hünfelden-Ohren in der Nähe des Parkplatz Bechtheimer Schlag, der direkt an der Kreisstraße K509 liegt. Vom Parkplatz aus müsst ihr ca. 150 m den Feldweg zum unteren Ende der im Jahre 2004 als Anschauungsobjekt angepflanzten Hainbuchenhecke laufen. Genau hier verläuft das Bechtheimer Gebück, welches über fast 500 Jahre ein altes, knapp fünfzehn Kilometer langes Landwehr war. Es war die Grenzanlage der Herrschaft Nassau-Idstein, welche sich zwischen Bad Camberg und dem Ort Zollhaus erstreckte. Sie bestand aus einem zwei bis drei Meter tiefen Graben mit anschließendem Wall. Auf dem von nassau-idsteinischer Seite gesehen „inländischen“ Hang des Walls wurde das eigentliche, 20 bis 30 Meter breite Gebück aus Hainbuchen gepflanzt. Diese Gewächse wurden „gebückt“, das bedeutete, die seitlichen Triebe wurden nach unten geknickt und verflechtet, damit sie miteinander verwuchsen und eine undurchdringliche Hecke entstand. Hier am Bechtheimer Schlag war der einzige Durchlass der alten „Bubenheimer Strasse“, einer wichtigen Nord-Südverbindung von Limburg nach Mainz. Dieser Durchlass war mit einem Schlagbaum (Eichenpfosten) gesichert, an dem das nassau-idsteinische Hoheitsschild aus Eisenblech befestigt war. Zusätzlich gab es hier früher ein kleines Einhaus für den Zollerheber. Von hier habt ihr bei gutem Wetter einen schönen Blick auf den Großen Feldberg mit der markanten Silhouette des Fernmeldeturms (53 m). Der Große Feldberg ist mit einer Höhe von 881 m ü NN der höchste Berg des Taunus und einer der markantesten Mittelgebirgsgipfel Deutschlands. Rechts daneben kann man den kleinen Feldberg (825 m ü NN) und den Glaskopf (687 m ü NN) sehen. Direkt vor euch seht ihr den Hünstettener Ortsteil Beuerbach, etwas weiter dahinter Teile vom Idsteiner Stadtteil Walsdorf. Im Hintergrund, rechts unterhalb des Glaskopfes, ist Glashütten zu erkennen. Neben den vielen Windkraftanlagen kann man links auf einem kleinen Hügel auch die Kreuzkapelle sehen. Das 1682 errichtete Gebäude ist das Wahrzeichen von Bad Camberg und dem ganzen Goldenen Grund.
Additional Hints
(Decrypt)
"Onfvfghaary nz xyrvara Nlref Ebpx"
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