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Puchheimer Pinguin Traditional Cache

This cache has been locked, but it is available for viewing.
A cache by [DELETED_USER]
Hidden : 2/7/2023
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Der Puchheimer Pinguin "bewachte" die "Puchheimer Planie"Aus Altersgründen musste mich mein Owner an einen für ihn leichter erreichbaren Platz verlegen, damit er sich auch weiter um mich kümmern kann. Nach einiger Suche hat er mit Genehmigung der Stadt Puchheim einen passenden Platz gefunden. Er befindet sich in 33,6° und 0,601 km von meinem alten Platz. Nun könntet Ihr natürlich dorthin vor oder nach Eurer Cache-Suche gehen, wenn Ihr die von mir beschriebene "Planie" selbst sehen wollt. Folgt aber von dort NICHT direkt der Peilung und überschreitet AUF GAR KEINEN FALL die Bahngleise. Leichter und sicherer tut Ihr Euch, wenn Ihr vorher mit den Daten meine neue Position errechnet und mich über öffentliche Wege besucht. Parkplätze findet Ihr an meinem neuen Wohnort in umliegenden Seitenstraßen, oder bei Gelegenheit eines Einkaufs in einem der Geschäfte im Gewerbepark Puchheim Nord.

Die "Puchheimer Planie".

Die "Planie" ist eine ehemalige Ablage von nicht verwertbarem Hausmüll der Stadt München. Winzigklein wartete der Pinguin gegenüber dieser 6-8 m hohen Geländeaufschüttung und vermittelte so eindrücklich, was für ein Erbe wir Menschen durch unseren Konsum der Erde hinterlassen. Dies wird einem so richtig bewußt, wenn man den Weg neben dem - inzwischen rekultivierten - Müllberg zum "Puchheimer Pinguin" entlang geht und man sich dabei doch ziemlich klein vorkommt

Eine Bitte an die Finder dieses Caches: Der Pinguin sitzt in einem Extraabteil des Petlings und ist nicht dafür gedacht, ihn mitzunehmen, also bitte versucht nicht, ihn daraus "zu befreien". Die Tarnung des Caches wieder so herzustellen, wie sie war, ist für einen Geocacher ja eigentlich selbstverständlich; es sei hier vorsichtshalber noch mal erwähnt.

Zur "Puchheimer Planie" folgt hier jetzt etwas zu deren Geschichte.

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Hausmullfabrik und Restmülllagerung auf der heutigen Planie

Ab 1839 siedelten sich die ersten Torfstecher im Moor nordöstlich des Dorfes Puchheim an und bildeten eine Kolonie. Daraus entstand der heutige Ortsteil Puchheim-Bahnhof, als am 1. Mai 1896 der Bahnhaltepunkt für die Münchner Vorortzüge in Richtung Geltendorf eröffnet wurde.

Die Stadt München schloss mit der "Gesellschaft Hausmüllverwertung München" einen Vertrag wonach diese den "gesamten Hausunrat ohne Ausnahme" zur Trennung in verwertbare und nicht verwertbare Teile übernimmt.

Die Gesellschaft erbaute dafür eine Anlage in Puchheim wohin der Müll mit sogenanten Harritschwage geschafft wurde. So ging 1898 auf rund 85 Hektar Puchheimer Grund die "Hausmull-Fabrik" (wie sie kurz genannt wurde) in Betrieb, eine Fabrikanlage zur Verwertung des Münchner Hausmülls. Sie zählte neben den Abfallverwertungsfabriken in Budapest und Chicago zu den ältesten Anlagen zur Mülltrennung in der Geschichte und verwertete bis 1949 täglich bis zu 100 Waggons Hausmüll aus München. Sie bot einerseits für die Puchheimer Bevölkerung sichere Arbeitsplätze, andererseits hat Puchheim auch heute noch mit den Altlasten einer u.a. auch mit Schwermetallen hoch belasteten Schadstoffdeponie zu kämpfen.

Aufgabe der Gesellschaft war es, aus dem "Hausmüll" landwirtchaftlich verwertbaren Dünger herzustellen und die hierfür nicht geeigneten Bestandteile des Mülls "hygienisch einwandfrei zu verwerten". Der per Bahn angelieferte Münchner Müll wurde dafür in der neugebauten Puchheimer Fabrik auf Fließbändern sortiert, gereinigt, desinfiziert und größtenteils weiterverkauft.

Ausgesondert wurden Glas, Papier, Knochen, Lumpen und Metalle, außerdem Gummi, Kork und Holz. Was übrig blieb, wurde als Dünger auf unfruchtbarem Moorgrund aufgeschüttet. Nach Darstellung der "Süddeutschen Sonntagspost" war danach der Moorboden so fruchtbar, dass darauf sogar Futterrüben angebaut werden konnten.

Der nicht verwertbare Restmüll wurde in dieser Zeit südlich der Bahnlinie München-Fürstenfeldbruck-Geltendorf gelagert und bildete eine, die "Planie" genannte, ca. 6-8 m hohe Geländeerhebung. Nach einer Rekultivierung wurde darauf in den 70-er Jahren im westlichen Abschnitt die Hochhaussiedlung im Bereich der Adenauer-, Kennedy- und Allinger Straße gebaut. Der östliche Abschnitt diente viele Jahre als Wiesenfläche, bis man vor ein paar Jahren begann, darauf einen Golfplatz anzulegen.

Quellen: Stadtportal Puchheim und Hartbrunner-Fakten

Additional Hints (Decrypt)

NHS XRVARA SNYY QVR ONUATYRVFR ÜOREFPUERVGRA! Reerpuarg zrvar arhr Cbfvgvba üore qvr Crvyhatfqngra!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)