Für manche ist der Herrfurthplatz nur Durchgangsstation zum Tempelhofer Feld, aber hier findet so viel mehr statt. Von der Genezareth-Kirche (von 1903, wobei der Turm für den nahen Flugbetrieb schon mal gekürzt wurde) über das angeschlossene und sinnig benannte Café "Selig", den samstäglichen Wochenmarkt bis hin zu den zig Verköstigungsmöglichkeiten rings herum. Benannt ist er übrigens nach einem Politiker (Ernst Ludwig Herrfurth, 1830 - 1900).
Spaß macht es, sich im Sommer mit einem Eis auf die nordöstlichen Treppen der Kirche zu setzen und zuzuschauen, wie Tourist/innen aus dem Ausland das Deklinations-Tabellen-Graffity entdecken und lauthals loslachen, wohl weil sie an die öden Stunden im Sprachkurs denken müssen.
Update Dezember 2019: Leider bleibt die Bücherboxx verschwunden, so das der Kleine in eine neue Behausung auf dem Platz umziehen muss. Bitte achtet auf eine gute Tarnung beim Bergen! Danke!!