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Zwischen Klostermauern und Stahlkolossen Multi-Cache

Hidden : 8/31/2018
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Zwischen Klostermauern und Stahlkolossen
Ein Rundgang durch Sterkrade


Anreise: Die Tour beginnt nicht weit vom Zentrum des Stadtteils Sterkrade. Die erste Station vom Bahnhof aus schnell zu erreichen. Den kannst du gut mit der Regional- oder Straßenbahn erreichen. Auch viele Buslinien fahren in die Nähe der ersten Station (Haltestelle Hirsch-Center).

(Kostenpflichtige) Parkmöglichkeiten findest du außerdem hier:
N 51°30.926
E 006°51.130

Glückauf und willkommen in Sterkrade!

Du wirst in die Geschichte einer spannenden Stadt eintauchen. Die Tour wird dich an viele interessante Orte führen, die dir von ihrer Vergangenheit erzählen.

An jeder Station musst du eine kleine Frage beantworten. Die richtige Antwort entspricht einer Zahl, die du an Stelle eines Buchstabens in die Koordinaten der nächsten Station einsetzen musst. Alle Hinweise brauchst du am Ende des Rundgangs, um die Dose zu finden. In der Dose liegt ein Logbuch, in das du dich eintragen kannst.

Außerdem gibt es Wegpunkte, die dich auf interessante Plätze abseits der Route hinweisen. Diese Orte kannst du dir zusätzlich anschauen, wenn du möchtest.

 

1. Zeche Sterkrade

N 51°31.158
E 006°50.200

Glückauf, hier bist du auf Zeche Sterkrade. Was du siehst, ist das Fördergerüst des Schachtes 1 mit der Schachthalle. Zeche Sterkrade gehörte zu einem großen Bergbau-, Stahl- und Maschinenbauunternehmen, der Gutehoffnungshütte, kurz GHH. Dieser Name wird dir auf deinem Rundgang noch häufig begegnen.
Die Arbeiten an diesem Schacht begannen 1897, da hieß er noch Constanzia. Die Schachthalle unter dem Fördergerüst, soll an die alten Fördertürme, die sogenannten Malakowtürme, erinnern. In der Halle stiegen die Bergleute in den Förderkorb und luden die Kohlenloren aus.
Neben diesem Schacht gab es noch einen zweiten Schacht für die Bewetterung. So nennt man die Zufuhr von Frischluft im Bergwerk. Außerdem standen hier noch viele weitere Gebäude, einschließlich einer Kokerei mit eigener Chemiefabrik.
Zeche Sterkrade war nur bis 1933 eigenständig. Danach war sie als Nebenanlage der Zeche Osterfeld bzw. Lohberg-Osterfeld bis 1991 in Betrieb.
Schacht 1 steht unter Denkmalschutz und wird von der Stiftung Industriedenkmalpflege betreut. An jedem 1. und 3. Sonntag im Monat um 14.00 Uhr kannst du die Zeche besuchen.
Schau dir das Fördergerüst nochmal genauer an. Zu welcher Bauart gehört es?

  • Tomson Bock - 80
  • Promnitz 3 - 90
  • Klönne - 70
  • Dörnen 2 - 50

Jeder Antwort entspricht eine Zahl. Setze die Zahl der richtigen Antwort an Stelle von A in die nächste Koordinate ein.

2. Dunkelschlag

N 51°31.578
E 006°49. A 0

© LVR-Industriemuseum

Was wäre eine Städtetour im Ruhrgebiet ohne eine einzige Zechensiedlung? Dies ist die Siedlung Dunkelschlag, benannt nach dem Sterkrader Wald. Hier wohnten die Bergleute von Zeche Sterkrade. Zwischen 1900 und 1910 entstanden für die Kumpel hier 64 Häuser. Damit war der Dunkelschlag eine der größten Kolonien in Sterkrade. 1920 kamen einige Häuser und eine Kleinkinderschule dazu, die der Berliner Stararchitekt Bruno Möhring baute.

Dass ein berühmter Architekt beauftragt wurde, zeigt auch, wie wichtig die Arbeitersiedlungen für das Image der GHH waren. Man wollte nach außen als fürsorgliche Firma wirken. Dabei darfst du nicht vergessen, dass Unternehmen die begehrten Wohnungen in den Siedlungen auch nutzten, um die Arbeiter dazu zu bringen, immer schön gehorsam zu sein. Der Dunkelschlag galt trotzdem als radikales Nest. Viele der Bergleute waren Anhänger der Sozialisten oder Kommunisten.

Aber auch diese Siedlung geriet irgendwann in Gefahr. In den 1980er Jahren riss die Stadt einige Siedlungshäuser ab. Aber Widerstand der Bewohner konnte 1987 erreichen, dass die Kolonie unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Beim Bau der Siedlung wollte die GHH dafür sorgen, dass die Bergleute sich von der schweren Arbeit erholen können. Was macht das Leben in der Siedlung damals und heute etwas grüner?

  • Die vielen Bäume - 59
  • Die Vorgärten - 41
  • Der Grünstreifen auf der Hauptstraße - 20
  • Der Park in der Mitte der Siedlung - 64

Richtige Antwort = B

3. Ludwigshütte

N 51°31.578
E 006°50.5 B

© LVR-Industriemuseum

Nun stehst du vor dem Eingangstor einer Eisengießerei. Und diesmal geht es nicht um die GHH. Die Neue Ludwigshütte war ein mittelständisches Unternehmen, das Gusswaren aus Eisen herstellte.

Schon 1873 floss hier das erste Mal Eisen in eine Form. 1930 ging die Ludwigshütte pleite, wurde aber als „Neue“ Ludwigshütte wiedereröffnet. 1994 musste das Unternehmen – diesmal endgültig – schließen. Auf dem Gelände ist danach eine Wohnsiedlung entstanden. Nur das Werkstor und die angrenzenden Häuser sind erhalten geblieben. Das alte Eingangsgebäude dient heute als privates Wohnhaus.

Wenn du auf deinem Weg durch die Stadt ab und zu nach unten schaust, entdeckst du vielleicht einen Kanaldeckel, der hier gegossen wurde, mit dem Kürzel der Ludwigshütte darauf.

Die Abkürzung auf den Deckeln ist fast die gleiche wie auf dem Eingangstor. Wie lautet sie?

  • NLH - 60
  • ELH - 73
  • LH - 99
  • EHL - 24

Richtige Antwort = C

4. Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

N 51°31.224
E 006°50. C 8

© Stadtarchiv Oberhausen

Für eine Schule ist das ein beeindruckendes Gebäude, oder? Das sollte es auch sein. 1909, als hier der erste Unterricht stattfand, war es für eine Stadt etwas Besonderes, eine höhere Schule zu haben. Damals konnten nur die Söhne der wohlhabenden Familien auf ein Gymnasium gehen. Die Gründung des Realgymnasiums hieß also, dass Sterkrade eine erfolgreiche Stadt mit einer reichen Oberschicht war. Der Ausdruck Realgymnasium bedeutet übrigens, dass hier Naturwissenschaft und technische Fächer im Vordergrund standen statt Latein, Griechisch und Philosophie. Das Gymnasium hatte sogar eine eigene Sternwarte.

Welches Symbol am Eingang des Gebäudes deutet daraufhin, dass das hier eine Schule ist?

  • ein Baum (der Erkenntnis) - 72
  • ein Sämann (der den Samen des Wissens streut) - 32
  • ein Buch - 92
  • ein griechischer Philosoph (Archimedes) - 82

Richtige Antwort = D

5. Volkspark Sterkrade

N 51°31.425
E 006°50.D 5

© Stadtarchiv Oberhausen

Endlich im Grünen, dachten sich sicher die Menschen vor 100 Jahren. Als der Rauch der Schlote und der Staub der Zechen in der Luft lagen, haben sich die Sterkrader sicher noch mehr als heute nach so einer grünen Oase in der Stadt gesehnt. Darum wurde 1916 dieser Park angelegt. Damals konnte man auf einem Teich sogar Boot fahren.

Das Denkmal, vor dem du stehst, ist aber lange nicht so alt. Woran erinnert es?

  • an die Oberhausener Kurzfilmtage - 18
  • an die internationale Jugendbegegnung „Multi“ - 98
  • an die Landesgartenschau „OLGA“ - 38
  • an Christos Ausstellung „The Wall“ - 58

Richtige Antwort = E

Auf deinem Weg liegen noch ein bedeutendes Gebäude und ein kleines Denkmal, an denen du vorbeigehen kannst.

WP: St. Clemens-Hospital

N 51°31.012
E 006°50.698

Das Clemens-Hospital geht auf das älteste Krankenhaus Sterkrades aus dem Jahr 1866 zurück. Damals hieß es noch St. Josef. Genau wie das einige Jahre später gegründete Johanniter-Krankenhaus zeigt es, wie wichtig die Kirchen für die medizinische Versorgung waren.

WP: Hagelkreuz

N 51°31.189
E 006°50.788

© Stadtarchiv Oberhausen

Seit dem Mittelalter haben die Menschen solche Hagelkreuze aufgestellt, um Gott um Schutz vor Hagelschlag zu bitten. Die Sterkrader bauten ihr Hagelkreuz 1806 nach einem verheerenden Unwetter. Bis 1968 war hier die Endstation der Straßenbahn zwischen Oberhausen und Sterkrade.

6. St. Clemens am Großen Markt

N 51°30.E 7
E 006°50.849

Hier auf dem Großen Markt stehst du sozusagen am Ursprung Sterkrades. Lange bevor es die GHH gab, war ein anderes Gebäude das wichtigste des Ortes – das Kloster. Dort lebten mindestens seit 1240 Nonnen vom Orden der Zisterzienserinnen.

Mitte des 18. Jahrhunderts sollte es mit dem ruhigen Leben der Schwestern für immer vorbei sein. Im benachbarten Osterfeld wollte ein Adliger aus Essen eine Eisenhütte bauen, unglücklicherweise am Elpenbach, an dem auch das Kloster lag. Die Äbtissin, das Oberhaupt der Nonnen, fürchtete um das saubere Wasser. Und Wasser brauchte das Kloster dringend für seine Fischzucht und die Gärten.

Den Bau der St. Antony-Hütte konnten die Klosterschwestern nicht verhindern. Und wenige Jahre später entstand am Unterlauf des Elpenbaches in der Nähe des Klosters die Hütte Gute Hoffnung.

Das Kloster Sterkrade wurde 1809 aufgelöst. Die Klosterkirche blieb zunächst erhalten. 1871 bekam die Gemeinde dann ein größeres Gotteshaus, das überstand aber den Zweiten Weltkrieg nicht. An dessen Stelle baute man 1953 die heutige St. Clemens Kirche.

Vor der Kirche siehst du ein Denkmal, das die Geschichte vom Leben und Tod des heiligen Clemens von Rom erzählt. Wie ist der Heilige dieser Geschichte nach gestorben?

  • Er wurde mit einem Pilz vergiftet. - 24
  • Er wurde mit einem Anker im Meer versenkt. - 74
  • Er stürzte vom Pferd. - 14
  • Er starb im Kolosseum in Rom. - 34

Richtige Antwort = F

7. EVO Biomasse-Heizkraftwerk

N 51°30.746
E 006°50.F 5

Es wird dich nicht überraschen, dass auch dieses Kraftwerk etwas mit der GHH zu tun hat. Es wurde zwar von der EVO, dem städtischen Energieversorger, gebaut.

Aber auch die GHH nutzte das Kraftwerk, um eine neue Turbine zu testen. In den 1960er Jahren stieg die GHH in den Markt für Bauteile für Kernkraftwerke ein. Für einen neuen Reaktortyp haben die Ingenieure der GHH eine Turbine entworfen, die mit Helium statt mit Wasserdampf Strom erzeugen sollte.Nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl 1986 beendete die GHH die Forschungsarbeiten an dieser Heliumturbine.

Heute nutzt das Kraftwerk Biomasse, also Baumschnitt oder andere Holzreste. Damit kann man bis zu 20.000 MWh Strom und 60.000 MWh Fernwärme erzeugen. Es spart so etwa 20.000 Tonnen Kohlendioxid im Jahr.

Wenn du ganz nah an das Werkstor herantrittst, siehst du sicher etwas, das an die frühere Aufgabe des Kraftwerks erinnert. Was ist es?

  • Der alte Fernwärme-Kessel - 15
  • Das Modell eines Helium-Atoms - 65
  • Ein Testreaktor - 75
  • Der Läufer der Heliumturbine - 80

Richtige Antwort = G

8. Stolperstein Familie Rentmeister

N 51°30.G 9
E 006°50.953

© Gedenkhalle Oberhausen

Diese neun Steine sind dir sicher aufgefallen. Es sind sogenannte Stolpersteine. Sie erinnern an Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden.

Die Rentmeisters besaßen eine Schneiderei in Sterkrade. Käthe Rentmeister hatte im Ersten Weltkrieg Hunger und Leid kennen gelernt. Sie und ihre Kinder wussten, dass die Herrschaft der Nazis einen neuen Krieg bringen würde. Darum leistete die gesamte Familie Widerstand. Sie verteilten illegale Schriften. Darin wurde über die wahren Absichten der Nationalsozialisten geschrieben. Für ihr mutiges Verhalten wurden die gesamte Familie bestraft. Zusammen gerechnet verbrachten die Rentmeisters fast 44 Jahre in Gefängnissen und Konzentrationslagern.

Ein Mitglied der Familie war noch bei einer anderen Gelegenheit aktiv im Widerstand. Welcher Eintrag auf einem der Steine ist besonders?

  • Streikorganisator (Bergarbeiterstreik 1912) - 54
  • Spanienkämpfer (Spanischer Bürgerkrieg 1936-39) - 23
  • Ruhrarmee (Märzaufstand 1920) - 15
  • Kommunarde (Pariser Kommune 1871) - 37

Richtige Antwort = H

Auf deinem Weg kannst du einen kleinen Umweg durch die Innenstadt machen und dir dabei noch zwei Stolpersteine ansehen.

Wegpunkt: Stolperstein Cohen Bahnhofstraße

N 51°30.892
E 006°50.810

Wegpunkt: Stolperstein Friedler Bahnhofstraße

N 51°30.855
E 006°50.724

9. Johanniter-Krankenhaus

N 51° 30.574
E 006° 51.2 H

© LVR-Industriemuseum

Dass das hier ein Krankenhaus ist, ist wohl nicht zu übersehen. Aber hast du schonmal so ein prachtvolles Gebäude gesehen?

Das Johanniter Kranken-, Siechen und Rekonvaleszenzhaus nahm 1895 die ersten Kranken auf. Zwar gab es in Sterkrade schon seit 1866 ein Krankenhaus der katholischen Kirche, aber das reichte für die medizinische Versorgung der Stadt nicht aus. Besonders, wenn Cholera oder Typhus ausbrachen. Nicht nur die Stadt wollte ein modernes, großes Hospital. Auch die Gutehoffnungshütte – ja, ohne die GHH ging nichts – wollte ihre Arbeiter im Notfall versorgt wissen. Das Grundstück, auf dem das Krankenhaus steht, wurde von der GHH gesponsert. Praktisch, weil es so direkt neben der Hütte stand.

Sieh dir das Krankenhaus nochmal genauer an. An welchem Symbol erkennst du, dass der Johanniter-Orden das Hospital geführt hat?

  • Am Malteser-Kreuz (dem Symbol des Ordens) - 7
  • An einer großen Ritterfigur (die Johanniter waren ursprünglich ein Kreuzritter-Orden) - 1
  • An einem Bild des heiligen Johannes - 3
  • An der Inschrift „Jerusalem“ (dort wurde der Orden gegründet) - 2

Richtige Antwort = I

Wegpunkt: MAN-GHH Werk III

N 51°30.423
E 006°51.426

Hier stehst du beim Werkstor von MAN Energy Solutions. Hier produziert immer noch der Nachfolger der alten GHH.

10. Friedenskirche

N 51°30.I 52
E 006°51.033

© LVR-Industriemuseum

Eine Kirche, zur Abwechslung mal ein Gebäude, das nichts mit Stahl und Eisen zu tun hat. Zu früh gefreut, auch die Friedenskirche ist eng mit der Geschichte der GHH verbunden.

Sie war 1852 die erste evangelische Kirche im katholischen Sterkrade. Eine protestantische Gemeinde gab es nur wegen der Ingenieure, Meister und Arbeiter der Hütte, die hierher eingewandert waren.

Zwischen 1850 und 1852 wurde für die Gemeinde diese Kirche gebaut, mit einer kräftigen Finanzspritze von der Hütte.

Was glaubst du? Wo traf sich die evangelische Gemeinde vor dem Bau der Kirche?

  • Im Ratssaal des Amtshauses - 95
  • In Hinterzimmer einer Kneipe - 75
  • Im Zeichensaal der Hütte - 85
  • Im Bureau der Sparkasse - 65

Falls du nicht drauf kommst, sieh dich nach etwas Hilfe um. Die Zahl der richtigen Antwort musst du diesmal für J in die Koordinaten der nächsten Station und des nächsten Wegpunkts einsetzen. Der Wegpunkt kann dir helfen, den Eingang des Friedhofs zu finden.

Wegpunkt: Friedhof Haupteingang

N 51°30.7(J-40)
E 006°51.114

11. Friedhof

N 51°30.7 J
E 006°51.100

War der Friedhof leicht zu finden? Dein Besuch lohnt sich aber auf alle Fälle. Du kannst von hier wieder etwas vom alten Werksgelände sehen. Wenn du etwas über den Friedhof gehst, erkennst du sogar, dass es einmal eine direkte Verbindung vom Werk zum Friedhof gab.

Hier, wo du jetzt gerade stehst, ruhen einige wichtige Industrielle und ihre Familien. Die größten Grabmäler gehören dem Hüttendirektor Gottlob Jacobi und dem Essener Bürgermeister Heinrich Huyssen, die zusammen mit den Kaufleuten Franz und Gerhard Haniel 1808 die Hüttengewerkschaft Jacobi, Haniel und Huyssen (JHH) gegründet haben. Die Ähnlichkeit ist kein Zufall, aus der JHH wurde 1873 die GHH.

Hier sind auch einige leitende Angestellte begraben. Einer davon war Carl Beindorff. Welchen Titel trug er?

  • Bergwerksinspektor - 86
  • Oberingenieur - 96
  • Werks-Eisenbahn-Director - 76
  • Chef-Constructeur - 66

Richtige Antwort = K

12. Amtshaus

N 51°30.843
E 006°50. K 9

© LVR-Industriemuseum

Dieses prächtige Gebäude war die Verwaltungszentrale der Bürgermeisterei Sterkrade. Es ist irgendwie auch ein Symbol für Sterkrades schnellen Aufstieg. Sterkrade war ursprünglich ein Dorf im Schutze eines Nonnenklosters mit rund 600 Einwohnern.

1880 waren es schon 6.000 Einwohner. Und sie wollten nicht mehr vom nördlich gelegenen Holten verwaltet werden. 1886 hatten sie Erfolg. Sterkrade wurde zur Bürgermeisterei, also zu einer eigenen Verwaltungseinheit. Stadtrechte bekam Sterkrade 1913.
Das Amtshaus strahlt heute noch den Stolz über den Erfolg Sterkrades aus.

Neben dem Amtshaus siehst du ein kleines, eher unscheinbares Gebäude. Lass sich davon nicht täuschen. Es war lange das Gästehaus der Gutehoffnungshütte. Die Entwicklung Sterkrades ist untrennbar mit diesem Unternehmen verbunden. Ist es wohl Zufall, dass die beiden Gebäude direkt nebeneinanderstehen?

Um weiter zu kommen, musst du dir nochmal das Amtshaus anschauen. Wann wurde es gebaut? Nimm die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl und setze das Ergebnis für L in die nächste Koordinate ein.

13. Knotenpunkt der Rheinbrücke Wesel

N 51°30.911
E 006°51.0 L

© LVR-Industriemuseum

„Brücken baut diese Stadt für die ganze Welt“, heißt es in einem Film aus den 1950er Jahren. Und es stimmt, die GHH lieferte Brücken in alle Welt. Verglichen mit Indonesien oder Venezuela ist dieses Stück aus der Rheinbrücke in Wesel gar nicht weit gereist. Fragst du dich, wo all der Stahl herkam, den man für solch große Brücken brauchte? Die Stahlwerke der GHH standen dort, wo sich heute die Neue Mitte Oberhausen befindet.

Spuren der GHH wirst du in Sterkrade noch viele zu sehen bekommen. Ganz in deiner Nähe steht ein großer Gebäudekomplex. Das war einmal die Verwaltung der Sterkrader Werke und ist heute das Technische Rathaus Oberhausens.

Brücken wurden über ein Jahrhundert lang in Sterkrade gebaut. Wann wurde die Brückenbauwerkstatt wohl stillgelegt? Du findest bestimmt einen Hinweis.

Setze die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl für M ein.

14. Gutehoffnungshütte

N 51°30.9 M
E 006°51.178

© LVR-Industriemuseum

Du fragst dich, was dieses Einkaufszentrum mit der GHH zu tun hat? Sieh dich mal genauer um. Du wirst Hinweise darauf finden, dass es hier mal ganz anders aussah.

Hier befand sich die Eisenhütte „Gute Hoffnung“. Ab 1782 stellte man hier Eisen in einem Hochofen her. Aus den kleinen Anfängen wuchs ein großes Unternehmen heran, ab 1873 hieß es Gutehoffnungshütte oder kurz GHH. Hier in Sterkrade errichtete die GHH große Werkstätten für Brückenkonstruktionen, Dampfkessel- und Maschinenbau. Am Ende hatte die GHH allein in Sterkrade drei große Werke.

© LVR-Industriemuseum

Du siehst von hier aus sicher noch einige Werkshallen, aber den Namen Gutehoffnungshütte suchst du vergebens. Seit den 1960er Jahren geriet der Maschinen- und Anlagenbaukonzern GHH in die Krise. 1986 verschmolz die GHH dann mit der MAN, die vorher ein Tochterunternehmen der GHH gewesen war.

Du hast es fast geschaftt. Beantworte die letzte Frage und dann geht es zum Cache.
Nur noch wenige Spuren der Industrie sind übrig. Was erinnert dich hier an die industrielle Vergangenheit dieses Platzes?

  • Ein Hochofenmodell - 50
  • Zwei halbe Schwungräder einer Dampfmaschine - 20
  • Drei lebensgroße Skulpturen von Schmieden - 90
  • Vier Bleche aus einem Dampfkessel - 40

Richtige Antwort = N

Setze jetzt alle Hinweise, die du gesammelt hast, in die Koordinaten des Final ein. Viel Spaß beim Finden!

Final

N 51°(A-C).(L-B-N)(E-I)
E 006°(F-H).(J+M-G)(K:D)

Additional Hints (Decrypt)

Ivryr Oähzr fgrura nz Rycraonpu.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)