Die Notkirche wurde größtenteils in Fachwerkbauweise errichtet und sollte später durch einen Massivbau ersetzt werden, was jedoch nie geschah. Der Entwurf stammt von dem Leipziger Architekten Paul Lange. So entstand ein in Nord-Süd-Richtung ausgerichteter, ursprünglich 28 Meter langer Bau in der Gestalt eines Lateinischen Kreuzes. Das Langschiff hat eine Breite von 13 Metern, das Querschiff von 18 Metern. Die Höhe im Innenraum beträgt 18 Meter, er bot Raum für 602 Sitzplätze. 1921 erhielt die Kirche den Namen Auferstehungskirche, der auch auf ihre Lage auf dem alten Friedhof Bezug nimmt. Zahlreiche Bauschäden machten immer wieder Reparaturen nötig, einem Umbau zwischen 1974 und 1981 fielen der ursprüngliche Altarraum mitsamt Sandsteinaltar und Kanzel sowie die kleineren Türmchen zum Opfer. Heute ist die Kirche mit einem einfachen Holzaltar ausgestattet. Das große Altarkruzifix, eine Oberammergauer Schnitzarbeit, wurde an der Orgelempore angebracht. Der Kanzelkorb wurde aus der abgebrochenen Kirche in Magdeborn bei Leipzig übernommen.