Skip to content

ErdzeitReise 🌍 GeoGarten Berlin EarthCache

Hidden : 9/12/2018
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:



ErdzeitReise 🌍 GeoGarten Berlin

Eine Augenweide,
denn die Anlagen im Britzer Garten wurden 2002 unter die zehn schönsten Gärten der Welt gewählt!!!

Ein Geologischer Garten soll Einsicht in Landschaftsformen, in den geologischen Aufbau des Erdkruste, geophysikalische Prozesse (z. B. Faltungen) und über die Pflanzen- und Tierwelt der Erdzeitalter geben. Um die verschiedenen Erdstrukturen und ihre Jahrmillionen alte Geschichte geht es im Geologischen Garten. Dementsprechend hat der Garten die schneckenähnliche Form eines Ammoniten, der wohl berühmtesten Fossilart. Herzstück des Geologischen Gartens ist eine Erdzeituhr in Form eines Ammoniten, auf der die aufeinanderfolgenden Erdzeitalter wie auf einem Zifferblatt abgelesen werden können. So wird die Entwicklungsgeschichte der ca. 4,5 Milliarden Jahre alten Erde veranschaulicht: Während Erdurzeit und Erdfrühzeit – die Zeiten der „Ursuppe“ ohne Tierwelt – von der gesamten Erdzeitgeschichte mit 3,93 Milliarden Jahren das größte Segment einnehmen, ist die letzte, heute noch andauernde Erdneuzeit dagegen erst 65 Millionen Jahre alt.


Zu diesem EarthCache im GeoGarten:
Nur wenige fragen, was Steine, was Minerale sind, wie sie entstehen und was die Ursache ihrer Vielfalt ist. Das ist nicht verwunderlich, denn für den Laien, den Nichtkenner, sind fast alle Steine grau, hart und unansehlich. Einige jedoch, die von der Schönheit der Minerale und Gesteine fasziniert sind, gehen in die Berge, um schöne Stücke, sogenannte Stufen, zu suchen, um sich danach an ihrer Schönheit zu erfreuen, wie andere an Blumen oder Tieren draußen in freier Natur. Hiermit möchten wir euch die Faszination unserer Erde etwas näher vorstellen und laden daher zu einem Besuch in den GeoGarten ein.

Um diesen EarthCache zu loggen,
geht in den GeoGarten und befasst euch dann mit den nachstehenden 5 Aufgaben, deren Antworten ihr auch nur vor Ort finden werdet. Ihr benötigt hierzu lediglich Auffassungsgabe und Erkenntnisse, die Ihr durch eigene Ermittlungen dort erfahren müsst. Wir werden zunächst zu jedem Punkt nähere Informationen geben und dann dazu themenbezogene Fragen und Aufgaben stellen. Ziel ist es die komplexe Materie einigermaßen zu verstehen und auch einiges hinsichtlich der vorstellten Themen zu lernen.



Tipp:
Der nächste Eingang zu den Koordinaten ist der Eingang Buckower Damm und von dort aus geht es dann zum geologischen Garten. Empfohlene Parkplätze für Autos gibt es in geringer Zahl an den Eingängen: Mohriner Allee und Sangerhauser Weg. Ansonsten sind zugelassene Plätze in eigener Verantwortung selbst zu suchen. Wir sind mit dem öffentlichen Nahverkehr angereist und können daher leider auch keine näheren Angaben zu den vorhandenen Wegenetzen für Radfahrer machen. Der bequemste und erholsamste Weg ist allerdings immer noch eine kleine Wanderung zu dem geplanten Ziel. Natürlich könnt ihr auch eigene Wege nehmen, um somit die gesamte Anlage zu erkunden.
Öffnungszeiten der Anlage:
täglich ab 9.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit
Vorschlag Weganfang Eingang Buckower Damm:
N 52 25.703 E 013 26.022
siehe auch den WayPoint im Listing.


Na, dann wollen wir mal mit dem Hinweis, dass alle Antworten zu diesem EarthCache an und in den Formationen aus Gesteinen zu finden sind:

Da das Listing ansonsten zu umfangreich und unübersichtlich geworden wäre, haben wir nicht jedes der unzählig ausgestellten Gesteine bis ins Detail mit deren jeweiligen Geschichten zur Entstehung erörtern können und geben daher vorrangig nur einen allgemeinen groben Überblick. Dennoch können wir hier im GeoGarten und zum Schluß des Listings auf 2 Gesteins - Bereiche zurückgreifen und näher vorstellen, die bisher in den bereits vorhandenen und umliegenden EarthCaches nicht näher erläutert wurden. Wir werden somit dann auch den aktuellen Guidelines gerecht, wonach bestimmte Abstände themengleicher Inhalte eingehalten werden müssen. Zum gesamten Komplex gibt es dann also insgesamt 5 Aufgaben, die ihr erfüllen müsst. Unser Ziel mit diesem Listing ist es gewesen, dem Cacher auch einen gewissen Lerneffekt zu vermitteln. Antworten ergeben sich nach Listingstudium und natürlich auch bei einer Exkursion vor Ort im GeoGarten.

Wir beginnen natürlich an der erdgeschichtlichen Zeittafel für diesen Teil des GeoGartens. Sein Mittelpunkt ist die große Erdzeituhr die die Entwicklung der Geschichte unseres Planeten veranschaulicht. Die präzise Einteilung der Erdzeitalter ist durch das große 24-Stunden-Ziffernblatt gegeben, so daß die jeweilige Zeit nachvollziehbar ist. Im Zentrum der Uhr steht als Symbol des Lebens ein Quellstein, von dem aus sich als Rinne die spirale Form eines Ammoniten entwickelt. Das im gewundenen Lauf durch die Erdzeitalter fließende Wasser ist Sinnbild für die fortschreitende Qualifizierung des Lebens, der Evolution von Flora, Fauna und des Menschen.

Hierzu passt unsere 1. Aufgabe:
1.)

Was meinst du, wird außerhalb des Ziffernblattes in den durch die weißen Trennungslinien entstehenden Segmente offensichtlich und nachvollziehbar präsentiert?

 
Und weiter geht es:
An der Erdzeituhr mit ihren einzelnen Zeitstufen schließt sich direkt eine Erweiterung an. Wurdest du vorhin mit der Entwicklung der Erde vertraut gemacht, findest du hier die Vielfalt und Anwendung der Gesteine dargestellt. Der geschwungene Verlauf des Weges erinnert an die mäandrierende Form aller Flüsse und führt zunächst an der Gesteinsgruppe der Magmatite vorbei. In diesem Bereich werden insbesondere verschiedene Ausprägungen der Laven präsentiert, aber auch andere wichtige Vertreter der magmatischen Gesteine sind hier ausgestellt.

 
Der Weg führt als nächstes in den Abschnitt der Sedimentite. Da ihre Entstehung mit der Verwitterung anderer Steine zusammenhängt, wurden symbolisch für die zersetzende und zerstörerische Kraft des Wassers, zwei Brücken errichtet. Von diesem Bereich gelangt man zu den Metamorphiten, die auch als Umwandlungsgesteine bezeichnet werden. Diese drei großen Gruppen der Magmatite, Sedimentite und der Metamorphite werden durch Gesteinsrippen voneinander getrennt.

Hierzu passt auch unsere 2. Aufgabe:
2.)

Die Abschnitte unserer 3 Gruppen müssen nicht einzeln, sondern im Zusammenhang gesehen werden und das ist hier vor Ort verdeutlicht mit einem gemeinsamen Schnittpunkt der steinernen Trennlinien zum Ausdruck gebracht worden.
Welcher geologischer Sinn steckt eigentlich hinter der Anordnung dieser Formationen?

 
Unsere weiteren Anschauungsobjekte:
Folgen wir dem geschwungenen Verlauf des Weges, begegnen uns die foolgenden Gesteine, die wir hiermit nur noch mal kurz in Erinnerung rufen wollen. Ausführliche Beschreibungen und Steckbriefe davon würden den Rahmen dieses Listings sprengen und bei einem weiteren berechtigten Interesse dürfen wir auf die vielen bereits veröffentlichten EarthCaches über die Gesteine verweisen:
Die Magmatite (Erstarrungsgestein)
Die Plutonite (Tiefengesteine)
Die Vulkanite (Ergusssteine)
Die Sedimentgesteine (Lockermaterialien)
Die Trümmergesteine (d. mech. Verwitterung)
Die Metamorphite (Umwandlungsgesteine)

Hierzu passt auch unsere 3. Aufgabe:
3.)

Wer das Listing aufmerksam gelesen hat, kann nun sicherlich eine Erklärung dafür geben, warum Gesteine als feste Massen den Anschein erwecken, starr und unveränderlich zu sein, aber dennoch bspw. aus Graniten Gneise oder Sandsteine werden.

--- 2 Gesteins-Bereiche de GeoGartens näher vorgestellt ---

TrümmerGesteine:
Die physikalische Verwitterung stellt eine rein mechanische Zerkleinerung des Gesteins dar. Besonders Wetterelemente wie häufiger Temperaturwechsel sowie Frost- und Salzsprengung lockern die Gesteine auf und führen zu ihrer Zerlegung. Das Wasser der Bäche, Flüsse und Meere oder starker Wind transportieren die Trümmer und Körner fort und lagern sie an anderer Stelle wieder ab. An diesen Orten werden die einzelnen Teilchen durch zementierende Minerale, wie z.B. Calcit, Pyrit, Eisenoxid oder Kieselsäure, zusammengekittet und bilden so, Schicht für Schicht, einen festen Gesteinsverband aus. Man bezeichnet Sedimente, die sich aus den Produkten der physikalischen Verwitterung zusammensetzen, als klastische Sedimente oder Trümmergesteine. Ihre Einteilung richtet sich nach der Korngröße der das Gestein aufbauenden Bestandteile.

Hierzu passt auch unsere 4. Aufgabe:
4.)

Zur Gruppe der TrümmerGesteine zählen neben den mittel- und feinkörnigen Sand- und Tonsteinen auch gängige und an allen Orten zu findende Gesteinsgebilde, die ebenfalls auch im GeoGarten zu besichtigen sind.
Welche sind das und wie kann man diese bezeichnen?

 

Die Vulkanite:
Den TiefenGesteinen stehen in der Gruppe der Magmatite die Vulkanite gegenüber. Ihre Bildung ist mit dem Aufdringen zumeist mittel- bis dünnflüssiger Schmelzen verbunden, die uns beim Erreichen der Erdoberfläche die spektakulären Erscheinungen des Vulkanismus liefern.

Vor dem Austreten wird der Gesteinsschmelzefluss noch als Magma bezeichnet. Die Farbe von Lava ist beim Austritt rot, manchmal auch grau. Nach Abkühlung verändert sich die Farbe in dunkelgrau, braun oder schwarz. Sehr selten ist carbonatitische Lava (Bsp. Vulkan Ol Doinyo Lengai in Tansania), welche beim Austritt dunkel ist, sich jedoch in relativ kurzer Zeit zu beige bis fast weiß verfärbt. Je nach Austrittsdruck-, Temperatur und Zusammensetzung (Gasgehalt) kann Lava hoch- bis niedrigviskos sein. Die Bandbreite der Fließfähigkeit reicht von schnell fließenden Lavaströmen bis hin zum Herausquellen klumpiger bis teigartiger Massen.

Ein solcher Ausbruch beginnt in der Regel mit dem Anstieg des Gasdrucks in der den Vulkan speisenden Magmenkammer. Ist der Druck hoch genug, wird der im Krater sitzende Pfropfen herausgeschleudert und glühende Schmelze durch einsetzende Entgasungsprozesse in die Höhe gejagt. Die als vulkanische Asche abregnenden Partikel führen bei ihrer Verfestigung zu einem als Tuff bezeichneten Gestein. Nach dem Auswurf von dünnflüssigen Schmelzen und Lockermassen beginnt schließlich der Fluß des Magmas als glühende Lava. Diese kann bei ihrem Erkalten verschiedene Formen annehmen. So bezeichnet man eine schlackige Oberflächen ausbildende Erstarrungsform als Blocklava. Explosive Eruptionen und die Bildung von Tuff müssen nicht auch Lavaflüsse hervorrufen und umgekehrt kann dünnflüssige Lava auch austreten, ohne große vorhergehende Explosionen.

Hierzu passt auch unsere 5. Aufgabe:
5.)

Weitgehend entgaste, puddingförmig fließende Laven werden aufgrund der Entwicklung seilartiger Wülste und faltiger Oberflächen Strick- oder Seillava genannt.
Ferner gibt es im GeoGarten noch eine ganz besonders eindrucksvolle Erstarrungsform des Basalts zu bestaunen.
Welche ist das und wie könnte sie entstanden sein? Die Aufgabe ist bei Betrachtung der Gegebenheit vor Ort durchaus und zweifelsfrei zu erfüllen.


Zum Schluß noch eine Kurz-Info zum Kreislauf der Gesteine:
Kein Gestein der Erde ist für die Ewigkeit gemacht. Es verwittert an der Oberfläche, wird abtransportiert und erneut abgelagert. Beim Zusammenstoß zweier Platten werden Sedimentschichten zusammengestaucht und zu Hochgebirgen aufgefaltet. Das Gestein abtauchender Platten schmilzt im Erdinneren und bildet die Quelle von Vulkanen. Lava, die ein Vulkankrater ausspuckt, kühlt wiederum ab und erstarrt wieder zu Gestein. Es ist ein ewiger Kreislauf, der dafür sorgt, dass selbst das härteste Gestein sich immer wieder verwandelt und neues daraus entsteht. Die Verwandlung geschieht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern über Jahrmillionen. „Mitspieler“ dieses Kreislaufs sind drei Gruppen von Gestein, die jeweils unter anderen Bedingungen entstehen: Wenn Magma abkühlt, erstarrt die heiße Masse zu magmatischem Gestein. Das kann sowohl an der Erdoberfläche als auch im Inneren der Erde geschehen. Wo sich dagegen Schichten von abgetragenem Gesteinsschutt anhäufen, werden die Sedimente unter der Last des eigenen Gewichts zusammengepresst. Durch diesen Druck verfestigen sie sich zu Sedimentgestein. Hoher Druck und große Hitze im Erdinneren wiederum sorgen dafür, dass sich Gestein verwandelt und ein anderes entsteht. Dann sprechen Geologen von Umwandlungs- oder von metamorphem Gestein. Diese drei Gesteinstypen sind eng miteinander verbunden: Jeder Typ kann sich in jeden anderen verwandeln. Dieser Gesteinskreislauf wird immer weitergehen, so lange es die Erde gibt.

Eure Antworten
aus den Aufgaben schickt uns bitte per Mail und danach dürft Ihr den EarthCache sofort loggen. In den EarthCache-Guidelines ist bewusst nicht vorgesehen, dass auf eine Logfreigabe seitens des Owners gewartet werden muss. Wir werden die uns zugesandten Antworten und Lösungen auf ihre Richtigkeit prüfen. Sollte es gravierende Abweichungen zu denen geben, die wir erwarten dürfen, werden wir uns melden. Es ist zwar keine Logbedingung, aber wenn Ihr wollt, macht ein Foto von Euch und einer frei wählbaren Position im Bereich dieses EarthCaches.

Anmerkung:
Können die Aufgaben nicht erfüllt werden, ist auch ein Found it gemäß der z.Zt. gültigen Guidelines zu unterlassen. Found it- Logs, die - auch auf Nachfrage hin - ohne Antworten zu den Aufgaben kommen, werden demnach natürlich kommentarlos gelöscht.

Noch was:
Bei diesem EarthCache handelt es sich nicht! um eine von der Stadt Berlin und/oder involvierten Trägern initiierten bzw. angebotenen Dienstleistung und er soll auch nicht den Anschein erwecken. Daher können Stadt und Träger nicht für etwaige durch Nutzer verursachte und davongetragene Schäden oder Fehlverhalten im Rahmen der Nutzung dieses EarthCaches haftbar gemacht werden.

Viel Vergnügen bei diesem EarthCache für die ganze Familie und wir würden uns natürlich über eine Weiterempfehlung an Freunde und Bekannte sehr freuen.

Team N51E06



Quellen und Nachweise:
1.)
Kubitz/Kubitz, Wessels, Siegers, Britzer Garten, Berlin 1992
Wir danken den Verfassern für ihre Hilfe und die Erlaubnis aus der Broschüre zu zitieren. Gleichzeitig auch einen Dank an Frau Borchers und Frau Görtz vom Betreiber der Anlage für die Unterstützung zur Realisierung dieses EarthCaches.
2.)
Wikipedia Bild Kreislauf der Gesteine:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kreislauf_der_Gesteine,
3.)
Mineralien-Atlas-Lexikon Lava, Steine und Minerale auszugs- und ansatzweise der Broschüre vom Betreiber der Anlage: Daraus den Absatz über den Kreislauf der Gesteine zusammengestellt und einige Passagen des Listings generiert.
4.)
Eigene Erkundungen und Erkenntnisse vor einiger Zeit am Ort und freundlichst 2 aktuelle Bilder des Geländes vom Team QKKM.


---------------------------------


 




English-Version:
"Unfortunately we needed to refrain from adding an English version as it would have made the listing too long, complex and confusing. In case you do need an English translation kindly do not hesitate to contact us and we will look for a solution. Or you may want to try an online translation service.

Thank you very much for your kind understanding."
Bernd of team n51e06


Additional Hints (No hints available.)