Im Jahr 2018 feiert die Stadt Rostock ihr 800-jähriges, der Rostocker Zoo sein 120-jähriges und die Universität Rostock 2019 ihr 600-jähriges Bestehen. Damit blickt die Stadt auf viele Jahre Geschichte zurück. 
Diesem Doppeljubiläum wollen wir uns auch als Geocacher, die mit der Stadt verbunden sind, widmen und mit 80 Dosen in Form unseres Wappentiers, dem Greif, ein Zeichen setzen.
Der Greif, das wohl bekannteste Fabeltier hier im Nordosten, ist seit dem 14. Jahrhundert das Rostocker Wappentier. Er beschützt die Stadt und soll der Erzählung nach auch goldene Eier legen. Dies würde sicher den Stadtvätern recht passen, doch leider blieb dies nur ein Märchen.
Freut euch auf viele Herausforderungen und achtet auf die 8 Zahlen in den verschiedenen Finals für den Bonus. Diese sind mit A bis H bezeichnet und können doppelt vorkommen, die Rechnung dazu findet Ihr dann im Bonuslisting!
Rostock-Brinckmansdorf
(* 3. Juli 1814 in Rostock; † 20. September 1870 in Güstrow)
Am 28. April 1921 teilte der Rostocker Rat dem in Harburg lebenden Sohn John Brinckmans die Namensverleihung mit:
"Hochgeehrter Herr Kommerzienrat!
Es ist uns eine aufrichtige Freude, zu Ihrer Kenntnis zu bringen, dass Rat und Stadtverordnetenversammlung beschlossen haben, das Andenken Ihres Vaters, dem bereits ein Brunnen in unserer Stadt geweiht ist, durch Verleihung des Namens Rostock-Brinckmansdorf an die bei den neuen Anlagen an der Tessiner Chaussee zu schaffenden Siedelung, zu ehren. Die Wegenamen dieser Siedelung werden ausschließlich aus den Werken Ihres Vaters entnommen werden. So wird das Andenken an unseren großen Rostocker Dichter, welches im Herzen aller Rostocker für alle Zeiten sicher bewahrt ist, auch äußerlich lebendig erhalten werden.
Wir hoffen, dass die von uns als Zeichen des Dankes und der Verehrung der alten Vaterstadt John Brinckman's gefassten Beschlüsse auch bei Ihnen als dem Sohn freudigen Anklang finden werden."
Diese Hoffnung war berechtigt, wie aus der handschriftlichen Antwort aus Harburg vom 9. Mai hervorgeht:
„Hochgeehrter Herr Dr. Heydemann! Erst heute komme ich durch Krankheit verhindert dazu, Ihnen für Ihre liebenswürdige Mitteilung, dass Rat und Stadtverordnetenversammlung von Rostock beschlossen haben, meinen Vater noch nach seinem Tode durch Verleihung des Namens „Brinckmansdorf“ in den neuen Rostocker Anlagen weiter zu ehren und dass auch die Wegenamen dieser Siedelung ausschließlich aus den Werken meines Vaters genommen werden sollen, zu danken.“
Den Bürgermeister Heydemann wird darüber hinaus die Ankündigung einer Spende „als kleines Zeichen meines Dankes und meiner Verehrung der alten Heimatstadt meines Vaters“ erfreut haben. Wenig später erging dann auch die Mitteilung aus Harburg, dass 1000 Mark „auf Conto zur Errichtung eines Ehrendenkmals für die gefallenen Krieger auf dem neuen Rostocker Friedhof“ überwiesen wurden.
Allgemeingut war die Bezeichnung Brinckmansdorf aber noch nicht. Selbst in der Verwaltung offenbarten sich hier Unsicherheiten. In Unterlagen der Kämmerei heißt es Ende Mai 1921 noch immer "Riekdahl", Ende Juni immerhin schon „Riekdahl (Brinckmansdorf)“. Die für die Baufinanzierung wichtige Amtsstelle für Baukostenzuschüsse verwendet ab Jahresmitte die korrekte offizielle Bezeichnung Rostock-Brinckmansdorf, die sich von da an allgemein durchsetzte.
Vorausgegangen war dem die seit 1914 vorangetriebene Schaffung sogenannter Kriegerheimstätten an der Tessiner Chaussee. Am 16. November 1919 meldete der "Rostocker Anzeiger" den Baubeginn an der Tessiner Chaussee. Im Sommer 1920 zogen die ersten Mieter ein. Fehlten noch die Straßennamen im neu geschaffenen Stadtteil. Diese trugen nun tatsächlich die Namen aus Brinckmans Werken: Kasper-Ohm-Weg, Peter-Lurenz-Weg, Eikaterweg, Gretenwäschenweg, Unkel-Andrees-Weg, Vagel-Grip-Weg, Vagel-Grip-Platz und Zorenappelweg.
Quellen:
http://www.brinckmansdorf.de/files/geschichte/brinckmansdorf_ursprung.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/John_Brinckman
http://www.brinckmangesellschaft.de/files/start.htm
04.923 10.610
04.964 10.390
04.955 10.619
04.955 10.946
04.927 10.960
04.941 10.395
04.922 10.772
Ein kleiner Spaziergang durch Brinckmansdorf lohnt durchaus. Man hat von einigen Stellen aus einen wirklich grandiosen Blick auf Rostock. Und auch sonst erhält man hier und da gelegentlich wichtige Informationen.