Scherzhaft als Herrgottsbeton (oder Gottesbeton) wird im Volksmund an schlecht gerüttelten Waschbeton erinnerndes Konglomeratsgestein genannt – der Nagelfluh. Der Nagelfluh stellt dabei nur eine Art der Konglomerate dar. Als Konglomerat wird in der Geologie generell grobkörniges Sedimentgestein bezeichnet, welches mindestens zu 50 Prozent aus gerundeten Komponenten wie Kies oder Geröll besteht und durch feineres Material verkittet ist. Nagelfluh ist dabei ein noch recht junges Gestein und kommt hauptsächlich im nördlichen Alpenvorland vor. Im Oberallgäu existiert sogar die sogenannte Nagelfluhkette, die sich dort auf über 20 km Länge erstreckt und dabei eine Höhe von bis zu 1834 m ü NN erreicht.
Die Wortschöpfung „Nagelfluh“ stammt im Übrigen aus der Schweiz und soll zum Ausdruck bringen, dass derartiges Gestein aussieht als würden Nägelköpfe aus einer Felswand (schweizerisch: Fluhe) herausragen.
Die Aufgabe:
An den Koordinaten findet ihr vor Ort eine solche Nagelfluhschicht und davor eine Infotafel.
Entnehmt der Infotafel die Antworten für die folgenden vier Fragen und sendet mir diese über mein Profil per Mail oder Messenger. Zum Loggen des Geocaches muss keine Antwort abgewartet werden. Sollte etwas falsch sein, melde ich mich.
1. Was lagerte das Schmelzwasser flächig ab?
2. Was wurde mit dem Wind herangetragen und überdeckte die Schicht des betreffenden Materials aus Frage 1?
3. Was wurde durch Regenwasser daraus herausgelöst, wodurch sich das Geröll zu massiven Stein verfestigte?
4. Welches Tal liegt auf der Tafel unten neben dem Baum?
Zudem wäre es schön, ein optionales Bild von euch, eurem GPS oder sonstigen Cachertools vor dem Nagelfluh zu machen.
Bitte jedoch darauf achten, dass auf dem Foto die Infotafel nicht lesbar ist!