Wo einst Mais angebaut wurde, tummeln sich nun wieder seltene Amphibien, Reptilien, Insekten und Vögel. Diese alte Aareschleife wurde nach intensiver landwirtschaftlicher Nutzung 2010 renaturiert.
Dank der Renaturierung bieten der grosse Weiher, Flachwassermulden, Kies, Hecken und Feuchtwiesen Lebensraum für viele Tierarten. Der Flussregenpfeifer brütet als Bodenbrüter im Kies, die Gelbbauchunke findet in den Flachwassermulden ein gutes Laichgebiet. Wer Zeit und einen Feldstecher hat, kann vom Rand des Naturschutzgebietes aus mit etwas Glück Feldhasen, Kiebitze, Eisvögel, Grünschenkel, Turmfalken, Ringelnattern oder Flussregenpfeifer beobachten. Auch seltene Pflanzen wie der Sumpfwurz (Orchideenart) oder das kleine Tausendgüldenkraut haben sich hier wieder angesiedelt.
Das Hechtenloch ist seit September 2017 offizielles kantonales Naturschutzgebiet. Das Gebiet darf zum Schutz von Pflanzen und Tieren nicht betreten werden.