Dieser Cache führt Euch zu den noch existierenden Wege- und Friedhofskreuzen in Friesdorf. Der Weg, der kein Rundweg ist, hat eine Länge von knapp zwei Kilometern und damit eine reine Laufzeit von ungefähr 25 Minuten.
Los geht’s:
Station 1: 50° 41.639 7° 07.295
Missionskreuz aus dem Jahr 1837, eines des „Vierwindenkreuze“ an der süd-westlichen Dorfgrenze. Nach wie vor dient es als Station während der Fronleichnamsprozession.
Für die nächste Station braucht ihr die zwei Ziffern AB auf dem Stein auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Station 2: 50° 41.(B-1)A(B+1) 7° 07.(A-1)A(B-8)
Das nächste Kreuz steht auf dem Privatgelände des Leyenhofs, deshalb führt Euch der Weg nur zum Eingang desselben. Natürlich könnt Ihr es zu den Öffnungszeiten gerne betrachten, aber bitte mit der angemessenen Diskretion! Es ist das Kreuz vom früheren Kirchhof am Turmhaus, das große Burg-ähnliche Gebäude an der zurück-liegenden Kreuzung. Laut der Inschrift ist es 1742 im Auftrag vom Schöffen Leonardus Offenberg und seiner Frau Anna Catarina Baugs angefertigt worden. Wenn man der Geschichte glauben mag, ist 1935 Johann N. aus Friesdorf (vielleicht aber auch aus Dottendorf zugezogen) nachts von dem Kreuz erschlagen worden.
Für die nächste Station braucht Ihr die vierte Ziffer C der Betriebsnummer.
Station 3: 50° 41.(C+2)(B+1)(A-4) 7° 07.AC(B-2)
Ebenfalls ein Missionskreuz aus dem Jahr 1867, und ebenfalls eines der „Vierwindenkreuze“, diesmal an der nord-westlichen Dorfgrenze.
Die nächste Station findet Ihr, wenn Ihr die beiden ersten Ziffern DE der Zahl nehmt, die auf allen Schildern an der benachbarten Straßenecke vorkommt.
Station 4: 50° 41.BCC 7° 07.E(B+D)(D+E)
Hier auf dem Klufterplatz steht das zentrale Wegekreuz, um das sich die „Vierwindenkreuze“ an den Ortsgrenzen gruppieren. Vom Stil her ist es ein großes barockes Gliederkreuz mit Platte und Nische, wie man es häufig im Rheinland antrifft. 1760 wurde es von den Eheleuten Johannes Wurm und Margareta Schreiners gestiftet.
Die Anzahl F der Laternen auf dem Platz weist Euch den Weg zur nächsten Station.
Station 5: 50° 41.BB(F*2) 7° 07.CB(F2)
Hier seid Ihr auf dem Friesdorfer Friedhof, bitte verhaltet Euch dem Ort angemessen! Falls Ihr mit dem Fahrrad oder anderen Gefährten unterwegs seid, lasst es bitte vor dem Friedhof stehen!
Das heute als Friedhofskreuz dienende Kreuz ist ein ehemaliges Wegekreuz, erkennbar an dem noch vorhandenen Kurhut am Kreuzsockel. Laut der Akten im Pfarrarchiv ist es 1834 auf Anordnung der königlichen Regierung Köln von seinem ursprünglichen Standort im Kottenforst auf den Friedhof verlegt worden. Die Gemeinde hatte darum gebeten, da sie sich kein neues Kreuz für den damals neu angelegten Friedhof leisten konnte. Wann das Kreuz angefertigt wurde, ist nicht bekannt. Durch Vergleiche mit anderen Wegekreuzen aus dem Kottenforst weiß man aber, dass es um 1750 entstanden sein muss.
Direkt unter dem Kreuz ist das Grabmal von Pfarrer Josef Kelzenberg. Am unteren Rand der Platte seht Ihr drei Buchstaben. Den Wert G des mittleren braucht Ihr für die nächste Station.
Station 6: 50° 41.GAC 7° 07.BG(F-3)
Dieses Votivkreuz stammt ursprünglich aus dem Jahr 1731, ist aber mehrfach restauriert und erneuert worden, zuletzt erst vor ein paar Jahren. Seitdem ist auch die Inschrift wieder lesbar. Die Stifterin Elisabeth Winris wird zusammen mit ihrem Mann hier zwar als „Burgeren in Bonn“ bezeichnet, ist aber eine geborene Friesdorferin! Durch seinen Standort an der nord-östlichen Ortsgrenze zählt es zu den „Vierwindenkreuzen“.
Direkt an der Ecke findet Ihr zwei Schilder. Nehmt die höhere von den zwei Ziffern H, die am häufigsten vorkommen.
Das finale Kreuz findet Ihr hier:
50° AH.(H2-A)(G-F2)H
7° (F-D-H)B.(B-4*H)EC