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Gebhards neues Gefängnis Traditional Cache

This cache has been archived.

west109: Die weitere Umgebung um das Totentäli ist zu einem Biodiversitätsgebiet aufgewertet worden.
Die Cachekoordinaten liegen zwar in einem Erholungswaldstückchen um den Turm, deren Natur nicht weiter geschützt ist. Dennoch ist das Naturwaldreservat nah und sorgt für ein verändertes Umfeld und weniger Zugänglichkeit zum Cachestandort.

Nachdem ich Gebhard in seinem Gefängnis nach zwei Anläufen nicht mehr auffinden konnte, schicke ich daher den Cache nach rund 6 Jahren, 164 Funden und 34 Favos ins Archiv.

Die Ruine selbst bleibt aber auch ohne Cache ein lohnendes Ausflugsziel, umso mehr als es im Totentäli nun auch einen Bohlenweg mit Beobachtungsplattformen und Informationstafeln gibt:

https://stadt.winterthur.ch/gemeinde/verwaltung/stadtkanzlei/kommunikation-stadt-winterthur/medienmitteilungen-stadt-winterthur/totentaeli-stadt-schafft-grosses-biodiversitaetsgebiet

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Hidden : 10/20/2018
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Wegführung auf Online-Maps veraltet, Trailhead-Texte beachten! Gelände stark überwachsen und bei Feuchtigkeit rutschig, gutes Schuhwerk und lange Hosen unerlässlich. Eigenen Schreibstift mitbringen, und wieder sorgfältig tarnen.


Wann auf dieser Anhöhe die erste Burganlage errichtet wurde, ist ungeklärt. Erstmalige urkundliche Erwähnung findet eine Burg Wülflingen, als dort von 1055 bis 1056 der Regensburger Bischof Gebhard III. gefangen gehalten wurde, wegen seiner Beteiligung an einem Mordkomplott gegen den Kaiser Heinrich III.

Die noch erhaltenen Bauten wurden teilweise später erstellt, insbesondere der frischrenovierte Turm. Die Archäologie & Denkmalpflege Kanton Zürich schreibt dazu:

Die ehemalige Burg Alt-Wülflingen ist nur noch in Teilen erhalten. Die in der archäolgischen Zone gelegene Anlage ist ein wichtiges, überkommunales Denkmalschutzobjekt. Der 18 Meter hohe, zwischen 1150 und 1250 erbaute Turm war Teil einer weitläufigen Anlage, die an der Ostseite durch einen Graben geschützt war. Das Plateau war von einer Ringmauer umgeben. Im Laufe des Mittelalters wurde an der Ostseite des Turms ein Wohngebäude angefügt. Dessen Mauer ist östlich des Turms fragmentarisch erhalten. Die in die Aussenfassade des Turms eingemeisselten Balkenlöcher markieren Stockwerkseinteilungen. Rote Brandspuren und geglättete Oberflächen belegen die lebhafte Geschichte der Burgruine.

Ab dem 13. Jahrhundert war die Burg im Besitz der Habsburger und von habsburgschen Dienstleuten bewohnt. Nach einigen Besitzerwechseln wurde die Burg ab 1678 verlassen und nur noch zeitweise als Gefängnis genutzt. In der Folge verfielen Teile der Anlage. 1761 erwarb die Stadt Winterthur die Burganlage. Erste Bemühungen, den Turm für die Nachwelt zu erhalten, erfolgten 1872. Weitere Massnahmen wurden 1936 und 1983/1984 ausgeführt. Nach Instandsetzungsmassnahmen in den Jahren 2016 bis 2018 präsentiert sich der Turm mit einem Schutzdach, das den Bau vor eindringendem Wasser schützt. Ausbauchende Mauerpartien wurden neu aufgemauert und die Ruine statisch gesichert.

Die Ruine ist nun ein Picknick-Ausflugsziel mit zwei grossen Feuerstellen. Der Turm kann bis unter das Schutzdach bestiegen werden und bietet einen Ausblick über Teile von Winterthur.


23.10.2021:
Neue Koordinaten für Trailhead T9, nach Vermessung.

02.10.2021:
Die Wegsituation um die Burgruine hat in den letzten Wochen geändert.
Der bisher einfachste Weg zur Burgruine (ab Kaspar-Weinmann-Strasse) wurde bei starken Regenfällen nachhaltig verschüttet. Dafür wurde der bisher schwierigere Weg (ab Büchlibuckstrasse) im September durch den Zivilschutz ausgebaut und aufgewertet, so dass dieser nun den Hauptzugang zur Burgruine bildet. Direkt unterhalb des Ruine wurde die Wegführung etwas verändert, eure GPS-Karten sind nicht mehr aktuell.
Die bisherige Wegspur um den Ruinenhügel herum ist nunmehr so stark verbuscht, dass sie keine Orientierungshilfe mehr bietet, und die bisherige Zugangsbeschreibung im Trailhead obsolet ist. Auch die Verbuschung um den Nullpunkt hat zugenommen.
D/T-Wertung an die neue Situation angepasst, Listung angepasst, neue Trailheads mit aktualisierter Zugangsbeschreibung.

23.06.2020:
Während der Vegetationszeit ist der Zugang mit bis zu hüfthohen Wildpflanzen überwachsen. Listing um entsprechenden Hinweis ergänzt.

22.10.2018:
Das Podest ist gefüllt:
FTF: flanker77
STF: Momo ;o), seithmo
TTF: spiritinthewoods
Herzliche Gratulation, und danke für Eure tollen Logs!

Additional Hints (No hints available.)