Der Lahnberg ist ein 1596m hoher Gipfel in den Mürzsteger Alpen. Bekannte Gipfel in der Umgebung sind der Gippel und die Gippelmauer im Norden sowie der große Sonnleitstein im Süden.
Nachdem es keinen markierten Weg auf den Gipfel gibt, ist hier die Herausforderung selbst einen Pfad zu finden. Der Cache ist also für Leute, die lieber ausgetretene Pfade, Wegweiser und Rot-Weiße Markierungen bevorzugen, nicht zu empfehlen. Je nachdem, für welche Variante und welche Jahreszeit ihr euch entscheidet, werdet ihr auf Gestrüpp, Brennnesseln, umgefallene Bäume, kullernde Steine und rutschiges Laub treffen. Belohnt werdet ihr dafür mit der Sichtung scheuer Wildtiere, schönen Blumenwiesen, Panorama vom Feinsten und einer Portion Einsamkeit.
Der unmarkierte Weg führt oft durch Wald und Gestrüpp, ich empfehle daher lange Kleidung und vielleicht eine Jahreszeit, in der nicht alles sprießt und blüht.
Der Cache selbst ist eine 0,7L Plastikdose. Wenn ihr den Gipfel gefunden habt, ist es ein Leichtes den Cache zu finden. Dieser findet sich etwa 15 Meter Richtung Südwesten am Fuße eines markanten Baumgerippes.
Ich wünsche euch einen schönen Wandertag!

Routen:
Ich hab als Ausgangspunkt den Parkplatz am Ende des Preintals (Zufahrt von Schwarzau im Gebirge) gewählt und hab mich als Route an die Beschreibung aus 'Wiener Hausberge - Nur für Geübte' gehalten. Auf der Homepage dazu gibt es auch einen GPX Track: https://www.csaba.at/show_content2.php?s2id=172
Alternativ kann man vom Parkplatz auch einer Forststraße ca. 6,5km lang folgen, bevor man auf den teils weglosen Teil abbiegt.
Ich hab in den Waypoints meine Route grob nachgezeichnet. In der Gallerie findet ihr auch eine Karte.
Querfeldein:
Diese Tour folgt möglichst lange dem Lahngraben aufwärts und das letzte Stück am Kamm entlang zum Gipfel.
- Parken bei lahn-00
- Beim Forsthaus bei lahn-01 über die Brücke und gleich danach nach rechts der Forststraße folgen
- Nach der zweiten Kehre bei lahn-03 zweigt von der Forststraße ein steilerer Karrenweg ab. Dieser führt zu einer Lichtung, wo der Weg endet. Nun immer im Lahngraben weiter aufwärts. Man kreuzt einen mit roten Punkten/Stöcken markierten Jagdsteig – diesem nicht folgen, sondern einfach weiter durch den Graben bis zu lahn-03
- Kurz der Forststraße folgen und wieder den Hang hinauf (lahn-04) in nun nicht mehr so verwaldetes Gelände. Steiler geht es hinauf. Immer irgendwo mittig halten und sich den Weg quer durch Gestrüpp bahnen – nicht zu weit rechts oder links in den Wald, sondern bei der flacheren Vegetation bleiben
- bei lahn05 wird nochmals die Straße gequert
- Nun weiter steiler aber mit weniger Vegetation aufwärts. Weiter oben ist die nächste Forststraße zu sehen, die man bei lahn06 erreicht
- Dieser folgt man etwas hinab, bis man einen Platz findet, bei dem man leichter über die Böschung aufsteigen kann.
- Nun im schrägen Hang weiter, teilweise gibt es Steigspuren. Unterhalb der Latschen halten, bis man eine Wiese erreicht, auf der man rechts einen Hochstand sieht (lahn08)
- Weiter über die Breite Wiese durch die Waldschneise gemütlicher aufwärts, bis zum breiten Kamm (lahn09)
- Dem Kamm folgt man nun durch ein paar Bäume, links oder rechts von Latschen und über Wiesen bis zum Gipfelkreuz (lahn10)
- Ihr habt den Lahnberg Gipfel gefunden! Jetzt könnt ihr die Aussicht genießen, rasten und auch anschließend auf Cachesuche machen.
Dafür benötigt ihr (je nach Tempo) cirka zwei Stunden, überwindet 830 Höhenmeter und legt 3,8km zurück.
Als Weiterweg könnt ihr nun über den Donnerkogel zum Rauchstein und weiter zum Steinerkogel wandern. Mehr dazu aber in einem anderen Cache. Wem das bisherige schon gereicht hat, steigt wieder ab und geht am gleichen Weg oder auf der Forststraße retour.
Forststraße und trotzdem noch Querfeldein:
Wenn ihr über die Forststraße aufsteigt, kommt ihr von dieser Seite bis lahn07. Diese Variante ist cirka 3,5 km länger. Ihr spart euch zwar etwas Schwierigkeit am ersten Stück, der letzte Teil bleibt euch aber nicht erspart und ist auch nicht einfach.
Querfeldein sonstiges:
Weitere Varianten die ich gefunden habe:
- Zuerst gerade auf der Forststraße, dann jedoch nicht in den Kehren hoch sondern bei der Lahnwaldhütte im Graben Richtung Lackensattel aufsteigen.
- Vom Parkplatz gleich über die Brücke, dort aber geradeaus weiter und nicht nach rechts und einen Punkt auf 1410m anpeilen. Von dort am Kamm Richtung SW zum Gipfel
- Von der Ostseite kommt man vermutlich von Naßwald über einen anderen Lahngraben oder eine lange Kammüberschreitung (Zwieselmauer, Kuhriegel) ebenfalls auf den Kamm. Hierzu hab ich aber nur "könnte man gehen" Beschreibungen gefunden.
- Ein paar Schitourenbeschreibungen hab ich auch gefunden. Im Schnee könnte es aber schwierig werden, den Cache zu finden. Aber mit eindeutigem Logfoto kann man sich sicher einigen :-)
