Hier komme ich tgl. vorbei. Neben der Cachehauptstadt Derichsweiler, sah die Karte hier immer nach Cache-Nirwana aus. Nun nicht mehr 😉.
Geschichte des Ortes Schlich:
Der früheste schriftliche Nachweis von Schlich stammt aus den Jahren 1294 bis 1323.
Im Zusammenhang mit der Erbteilung zwischen den Herren von Merode wird einer der Ritter von Merode auch Johann von "Slige", Johann von "Sliche" oder "her Johan van Slig" genannt. Am 10. April 1644 waren lothringische Truppen von Eschweiler aufgebrochen und hatten in Schlich und Merode übernachtet. Sie beabsichtigten, in der Frühe des 11. April das Jülicher Land zu verlassen. Zur gleichen Zeit waren aus Neuss, Kempen und Kalkar hessische Truppen in Richtung Rur aufgebrochen. Sie sahen die großen Lagerfeuer der Lothringer und beschlossen, diese zu überfallen. Die Überrumpelung gelang, die Hessen drangen in das lothringische Lager und in den Ort Schlich ein der bald lichterloh brannte. Die Lothringer flüchteten Richtung Merode und wurden dort von einem Teil der Hessen mit den soeben erbeuteten Geschützen in Schach gehalten. Die übrigen Hessen plünderten indessen das lothringische Lager und den Ort Schlich.
Im Herbst/Winter 1666/67 suchte eine Pestepidemie die Orte Schlich und Merode heim. Ein Drittel der Bevölkerung kam ums Leben.
In dieser Zeit wurde durch Spenden eine Glocke angeschafft, die heute noch existiert. Die "Pestglocke" hängt heute in der Donatuskapelle in der Mitte des Ortes. (Quelle: heinzstuettgen.de)