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Brücke ins Nirgendwo 🎣 Traditional Cache

Hidden : 10/29/2018
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Wann immer wir an diesem Steuergroschengrab vorüber fahren, denken wir: da gehört ein Cache hin. Rechtzeitig zu unserem GIFF-Event am 9. November 2018 haben wir das nun erledigt.

Angelcache! Bitte nicht klettern.  

Was Kapstadt in Südafrika und Rödental in Oberfranken gemeinsam haben, findet sich seit sechs Jahren auch hier in Gottenheim: eine "Soda-Brücke," die einfach so da in der Gegend herumsteht. Als Drive-in-Cachewirt hat diese hier jetzt wenigstens eine sinnvolle Funktion.

Brücke ins Nirgendwo

Das irritierende Mahnmal an der B 31 West, die von Freiburg nach Breisach führen sollte und nun bei Gottenheim im Acker versandet, ist das Ergebnis eines Interessenkonfliktes hinsichtlich der weiteren Trassenführung. Natürlich hat sich das Fernsehen schon drauf gestürzt, Filmchen zum Thema liefern z.B. "Zur Sache Baden-Württemberg" und "extra3." Den folgenden Bericht fanden wir unter dem Link http://www.gottenheim.de/Aktuell/B31/ , dort erfährt man auch Einzelheiten zur weiteren Planung und findet Links zu TV-Berichten.

5. Okt. 2015: B 31 West geht in die nächste Runde!


Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat heute die Bürgermeister am südöstlichen Kaiserstuhl sowie die Abgeordneten der Region aus Bund und Land über den Fortgang der Planungen des zweiten Bauabschnitts der B 31 West informiert.

Das Land hatte das Planfeststellungsverfahren für den elf Kilometer langen zweiten Abschnitt der B 31 West zwischen Gottenheim und Breisach seit November 2011 vorübergehend ruhen lassen. Zu diesem Zeitpunkt bestand in der Region kein Konsens über die Trassenführung. Insbesondere die Gemeinde Ihringen hatte sich gegen die Planung des RP gewandt, da sie eine Beeinträchtigung ihres Teilorts Wasenweiler befürchtet. Aufgrund der zahlreichen Einwendungen gegen die Planung hatte das RP umfangreiche Hausaufgaben aus der zweiten Offenlage und dem Erörterungstermin im Mai 2011 mitgenommen.

Die Planung hat eine lange Vorgeschichte. Eine erste Offenlage für den zweiten Bauabschnitt datiert im Jahr 2006. Der Straßenabschnitt bis Breisach rangiert aber seither nur im weiteren Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes. Eine zwingende Voraussetzung für den Bau einer Straße ist die Aufnahme in den Vordringlichen Bedarf, über die der Bund voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2016 entscheiden wird. Auf Bitten des Bundesverkehrsministeriums hat das Regierungspräsidium Freiburg die Planung nun wieder aufgenommen. Eine erste Bewertung der vorhandenen Planungsunterlagen hat einen nicht unerheblichen Überarbeitungsbedarf gezeigt. Zunächst müssen wir noch die offenen Hausaufgaben aus der zweiten Offenlage erledigen. Auch naturschutzfachliche Gutachten müssen aktualisiert, ergänzt und an neue rechtliche Vorgaben angepasst werden, fasst der zuständige Abteilungspräsident Walther die nächsten Arbeitsschritte zusammen.

Besondere Ansprüche an die Planer stellt das Wasenweiler Ried, das größte erhaltene Niedermoorgebiet Südbadens. Hier ist dem Regierungspräsidium daran gelegen, alle weiteren naturschutzfachlichen Untersuchungen nicht nur fachlich umfassend sondern auch transparent durchzuführen. Herr Walther kündigte hierfür erste konkrete Termine an. Wir werden noch im November das Gespräch mit den Naturschutzverbänden suchen, um sie einerseits über die bevorstehenden neuen Gutachtenaufträge zu informieren und andererseits sicherzustellen, dass wir bei den Prüfungen nichts übersehen. Nach Vorliegen der naturschutzfachlichen Gutachten ist ein weiterer Termin geplant. Damit ist gewährleistet, dass sich die Naturschutzverbände aktiv in den Prozess einbringen können.

Hoffnung auf ein schnelles Baurecht konnte Regierungspräsidentin Schäfer den Bürgermeistern allerdings nicht machen. Die Nacharbeiten um unsere Planung rechtlich und fachlich auf den neuesten Stand zu bringen, werden einige Zeit beanspruchen. Allein die Aktualisierung der naturschutzfachlichen Gutachten dauert über eine volle Vegetationsperiode und beansprucht damit mehr als ein Jahr. Hier geht für mich Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Nur eine rechtssichere Planung, die einer gerichtlichen Überprüfung Stand hält, bringt die Region weiter.

Ob am Ende Gerichte über die Planung entscheiden müssen, wird auch davon abhängen, ob die Gemeinden den Neustart für einen regionalen Konsens nutzen können. Ich habe die Hoffnung, dass am Ende alle Betroffenen die Planung des Regierungspräsidiums akzeptieren können. Um dies zu erreichen, werden wir mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gemeinden den Dialog suchen. Öffentlichkeitsbeteiligung ist für mich ein ganz wichtiges Thema in den kommenden Monaten, fasst die Regierungspräsidentin die zentralen Aufgaben der gerade begonnenen neuen Planungsphase zusammen. Schon in Kürze werden daher auch die örtlichen Bürgerinitiativen vom Regierungspräsidium zu einer ersten Information über den Stand der Planungen eingeladen werden.

Quelle: Pressestelle Regierungspräsidium Freiburg

FTF: IsibärSTF: Giraffen-Lisa mit PiRad-ler
TTF: Taubenpapa & carosc

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