Hier eine kleine Dose im klassischen Versteck um die Cachedichte hier etwas zu verbessern, und dem einen oder anderen einen Ort zu zeigen, den er vielleicht noch nicht kannte. Wie eine kleine grüne Insel liegt der Sleipnerplatz in einem Wohngebiet in Heinersdorf (obwohl es hier überall recht grün und beschaulich ist), diekt an der Grenze zu einem Gewerbegebiet (welches wiederum nicht so grün und beschaulich ist). Achtung! Das Bild ist kein Hinweis/Hinweisbild! Aufgrund von gewisser Vegetation ist lange Kleidung in den Sommermonaten ratsam.
Vielen Dank an Golgafinch und FraDeLa, aus deren Logs die nachfolgenden geschichtlichen Informationen zum Sleipnerplatz stammen! Der Sleipnerplatz ist eigentlich eher eine kleine Straße und die Hödurstraße teilweise im sehr einfachen Zustand. Vermutlich wurde diese Siedlungsanlage zu NS-Zeiten geplant, aber nie komplett fertiggestellt, dann zu DDR-Zeiten und nach 1990 weiter vervollständigt. Der Sleipnerplatz war bis Mitte der 1980er tatsächlich so etwas wie ein richtiger Platz. Bis die Anwohner die Schnauze voll hatten, dass die Grundstücke nach der Schneeschmelze und heftigeren Regenfällen Wassergrundstücke waren. Irgendwie wurde tatsächlich erreicht, dass der VEB Tiefbau seinen Schutt aus dem kleinen Sickerteich beseitigen musste und auch den Kappgraben wieder freilegen musste. Seitdem gibt es auch keine Probleme mit „Überschwemmungen“ mehr. ________________________________________________________________________________________________________________ Hier noch ein paar Infos zu Sleipnir (Sleipner): Sleipnir (deutsch Schleifner; etwa „der Dahingleitende“, Schreibweise alternativ auch Sleipner) bezeichnet sowohl in der Snorra-Edda und der Lieder-Edda, als auch in einigen der isländischen Vorzeitsagas der nordischen Mythologie das achtbeinige Pferd des Gottes Odin. Seinen Namen bekam es, da es zu Lande und zu Wasser sowie in der Luft gleichermaßen „dahingleitet“. In den eddischen Quellen wird Sleipnir als Kind des Gottes Loki mit dem Hengst Svaðilfari dargestellt. Laut Sage musste Loki die rechtzeitige Fertigstellung Asgards verhindern, da ein unbenannter Hrimthurse, der Erbauer der Mauer um Asgard, für die Vollendung der Bauarbeiten die Göttin Freya zur Frau begehrte. Loki entführte in Gestalt einer Stute den Hengst des Riesen, Svaðilfari, der seinem Besitzer bei der Arbeit half, und zeugte mit ihm Sleipnir. So war der Hengst für einige Tage verschwunden und die Frist, zu der Asgard fertig gebaut sein sollte, verstrich. Loki schenkte sein Kind, Sleipnir, später Odin. (Quelle: Wikipedia, wer den ganzen Artikel lesen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Sleipnir)