Mettenschicht

Dunkelheit, Nässe und Einsamkeit vor Ort spielten im Arbeitsleben der im Bergbau beschäftigten Vorfahren eine große Rolle. Besonders in der Winterzeit, wenn die Natur zusätzlich für Dunkelheit sorgte, zog es deshalb den Bergmann zu Licht, Wärme und Geselligkeit. So schmückte er nicht nur seinen Wohnraum zu Hause feierlich aus, sondern auch das Huthaus, in dem sich die Bergleute vor und nach der Schicht aufhielten. Der Höhepunkt der festlichen Bräuche wurde am Vorabend des 24. Dezember erreicht. An diesem Tag feierte man die Mettenschicht oder Zechenheiligenabend, wie diese Feier auch genannt wurde.
Frühmorgens fuhren die Bergleute wie üblich unter Tage. Allerdings wurden sie bereits nach halber Schicht vom Steiger durch ein Klopfzeichen zum Ausfahren gerufen. Anschließend hielt er im Huthaus eine Art Predigt. Durch das Singen von Bergmannsliedern dankten die Bergleute für den Bergsegen. Ein einfaches, typisches Essen beendete die Schicht. Das Essen bestand meist aus Bratwurst mit Kartoffelbrei und Sauerkraut sowie einem Kräuterschnaps.
Beleuchtet wurde der Raum, in dem die Feier stattfand, durch Kerzen an selbstgeschnitzten Figuren, durch die brennenden Froschlampen, die an die Balken gehängt wurden, oder auch durch Kerzen, die man mit Lehmpfropfen an den Astenden eines von der Decke hängenden Fichtenstammstückes befestigt hatte.
Der traditionelle Name dieses Leuchters soll euch zum 3. Lichtlein bringen:
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Buchstabenwert 1. Buchstabe=A
Buchstabenwert 2. Buchstabe=B
usw.
N 50° 5 (G-B+A).(E-H) (D-A) (E-C)'
E 013° (E-F-A) (H-J).(C-J-D) (B-A) (C-I)'
Viel Spaß und einen schönen 3. Advent wünscht das

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