Der Geocache hat drei kleine Geschichten:
1) Auf der Suche nach einem passenden (siehe unten) Namen habe ich die Seite ranker.com gefunden, dort gibt es Listen zu Songs mit dem Wort xvy im Titel. Da der Cache im Pfosten ist war hier "Post" gesucht, und dabei bin ich auf den Song von der Allman Brothers Band gestoßen. Reinhören lohnt sich!
2) Da Lied passt vom Text auch zum (DNF) Cachen: I feel like I'm tied to the whippin post, good Lord, I feel like I'm dyin'. Hier sollte das allerdings kaum vorkommen.
3) Ich habe inzwischen mehrere Dosen gefunden, die in einem Pfosten versteckt waren. Dabei gab es verschiedene Befestigungsvarianten: Mit Magnet von unten hochzuziehen, aufschwimmen lassen, Schraube im Deckel, Angelschnur zum Hochziehen. Es gibt auch "Pfostendosen" zu kaufen, die mich inspiriert haben selbst etwas zu designen.
Die erste Stufe ist einen Ersatzdeckel zu produzieren mit einem Petlinggewinde an der Innenseite. Blick in den Deckel hinein, also umgekehrt wie montiert:
Dann kann man überlegen: der Deckel ist doch schon vorhanden, wir können doch den Deckel weglassen und das Design reduzieren und nur eine Scheibe im Pfostendurchmesser mit Petlinggewinde nehmen, über die dann der Originaldeckel kommt:
Dann kann man überlegen: der Petlingdeckel ist doch auch schon vorhanden, wir können also das Gewinde weglassen und nur einen Ring nehmen in den man den Petling mit Deckel steckt:
Dann kann man überlegen: das massive Oberteil ist doch nur dazu da, dass der Ring daran hängt, das geht doch auch einfacher. Die Darstellung ist jetzt wie montiert, der schmale Ring oben gehört nicht zum Halter, sondern kennzeichnet das Ende des Pfostens:
Dann kann man überlegen: Der Weg zum umgebenden Rohr ist doch viel kürzer als nach oben, warum verspreizen wir nicht zur Seite? Das ist das Design, das ich tatsächlich ausgedruckt habe. Mal sehen, ob es auch den Praxistest besteht.

27.2.2019 Design update:
Nachdem sich erwiesen hat, dass die Federwirkung der schrägen Außenstützen unzureichend ist, wurde auf radiale Stützen umgestellt und der Tragring zusätzlich als Feder eingesetzt.. Dazu hat er er einen Schlitz und einen vergrößerten Durchmesser bekommen. Das ist das Design, das ich als zweites ausgedruckt habe. Mal sehen, wie sich dieses in der Praxis schlägt.

Ein kleines Holzstück kann hilfreich sein, um es von unten gegen den Rand der Kappe zu setzen und mit der Hand dagegen zu klopfen. Update 257.2.19: Inzwischen ist die Kappe gerissen und geht ganz leicht ab
Viel Spaß beim Suchen!
mgo
PS: Der Weg zum 3D Druck ist recht einfach. Bei tinkercad kann man im Browser konstruieren und z.B. bei der Stadtbibliothek in Ludwigburg kann man ausdrucken lassen..