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Der Heidenstein Traditional Cache

Hidden : 1/19/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Dieser Ort hat, wie ich finde, ein Cache-Revival verdient. Deshalb gibt es nun eine Neuauflage. Ihr befindet Euch in einem Wohngebiet, deshalb ist die Dose bewusst einfach versteckt, um die Suchzeit zu verkürzen. Bitte achtet auch auf die Attribute.

Der Heidenstein

Im Gewann "Rebhalde", ehemals Niederschwörstadt, steht auf dem schmalen Band der Niederterrasse direkt unterhalb der steil abfallenden Südabdachung des Dinkelberges der sogenannte Heidenstein. Die leicht vornübergeneigte trapezförmige Muschelkalktafel mit einem ovalen "Seelenloch" im oberen Drittel ist der letzte Rest eines steinzeitlichen Kollektivgrabes. Der Ausdruck "Seelenloch“ beruht auf der Vorstellung, die Errichter der Anlagen hätten das Loch in der Frontplatte ausgespart, um den Seelen der Bestatteten die Reise ins Jenseits zu ermöglichen.

Noch zu Beginn des 19.Jahrhunderts waren die Seitenwände, die Rückwand und die mächtige Deckplatte erhalten. Das seinerzeit im Volksmund "Heidentempel" genannte Grab lag in einem Rebgelände und wurde als Rebhäuschen genutzt. Nach Auflassen der Weinberge wurden leider die aus rotem Sandstein bestehenden Seitenwände und die rückwärtige Abschlussplatte zerschlagen und das Material beim Strassenbau verwendet. Die Deckplatte holte sich der Schmied, um sie als Schleifstein zu verwenden. Nur die Frontplatte mit der auffallenden Öffnung, dem ehemaligen Einstieg in das Grab, galt wohl als nicht geheuer und blieb deshalb erhalten. Grabungen, die 1922 und 1926 durchgeführt wurden, konnten einen trapezförmigen Grundriss der Anlage nachweisen mit einer Länge von 3,00 m und einer Breite von vorne 2,60 m und hinten 2,30 m. Obwohl das Innere des Grabes stark zerstört war, liessen sich noch 19 menschliche Bestattungen feststellen. Bei den Ausgrabungen fand man Gebeine, aber auch einige Knochen von Tieren, die auf Opferhandlungen hindeuten.

Rekonstruktion des Steingrabes

Grabaufbau

Die Grabbeigaben, u.a. eine Dolchklinge aus Feuerstein und durchbohrte Tierzähne, sind heute im Museum in Bad Säckingen ausgestellt. Sie datieren die Grabanlage in die zweite Hälfte des 4. Jahrtausends v. Chr.

1934 schenkte der Freiherr von Schönau das Grundstück, auf dem der Heidenstein steht, dem Land, damit dieses einmalige Geschichtsdenkmal der Nachwelt erhalten bleibt. 1951 wurden Grundstück und Heidenstein als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch eingetragen. 1995/96 wurde die Anlage vom Staatlichen Hoch- und Universitätsbauamt Konstanz, Aussenstelle Schopfheim, neu gestaltet und mit erläuternden Informationstafeln versehen.

Quellen: Gemeinde Schwörstadt und Wikipedia

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)