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150 Jahre Neu-Ulm - Holzschwang Multi-Cache

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Tollerbande: Wenn es dann so sein soll, dann ist hier nun Schluss.

Grüsse von der Tollerbande🙂🙂

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Hidden : 2/5/2019
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

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Geocache Description:


Wir leben NEU
150 Jahre Stadt NEU-ULM

Holzschwang

Holzschwang ist ein ländliches Dorf mit starker Identität. Zu Holzschwang gehören Weiler, Tiefenbach und Neubronn. Es besitzt ein von Ulmer Patriziern erbautes Schlösschen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts... so ist es auf der Homepage der Stadt Neu-Ulm zu lesen.

Durch die Gemeindereform, 1971 bis 1980, wurde die Anzahl der Gemeinden in Bayern von 7004 auf 2050 reduziert, so wurde Holzschwang am 1. Juni 1977 in die Stadt NEU-ULM eingegliedert.

Dieser Multi führt euch auf einem ca. 2 km langen Spaziergang durch einen Teil von Holzschwang. Bevor ihr aber loslegt, solltet ihr euch ein wenig über Holzschwang informieren, es reicht aber auch wenn ihr das Listing komplett durchlest..., es könnte euch Unterwegs nützlich sein... . Viel Spass

Holzschwang ist der südöstlichst gelegene Stadtteil von NEU-ULM. Das ca. 10 km vom Stadtkern entfernte Dorf ist auch mit der Stadtbusline 11 zu erreichen. Die Chronik des Dorfes "...Holzschwang/Hausen mit einer Ortsgeschichte von Konrad Geiger und anderen Beiträgen. Herausgegeben von der Stadt Neu-Ulm. 188 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, Neu-Ulm 2008... ", war schnell vergriffen, ein erster Rückblick in die Vergangenheit ist aber auch mit Tante Wikipedia möglich. Oder aber, ihr macht euch auf die Suche nach Neu-Ulmer Stadtgeschichten. Auch an der ein oder anderen Infotafel, an der ihr vorbei kommt, werdet ihr vieles über Holzschwang erfahren!

 .... augsburger allgemeine 09.12.2008

... mit Freude, vielleicht auch voller Stolz mag es die Holzschwanger erfüllen, dass ihr Ort schon ums Jahr 1063 schriftlich genannt wird. Allerdings so ist geschrieben, gilt diese Datum nur unter Vorbehalt. Denn die mehr als zwölf Hektar Grund und Boden, die der Augsburger Bischof Heinrich seiner Kirche vermacht, könnten nach anderen Lesart der Urkunde auch in Hochwang im Landkreis Günzburg zu suchen sein. Gesichert sind aber die Jahre 1232 und 1258, in denen unzweifelhaft das Neu-Ulmer Holzschwang genannte wird.

Zwei, der historische Gebäude in Holzschwang möchten wir euch noch näher vorstellen

Georgskirche

Quelle Stadt Neu-Ulm


Die Bruchsteinmauern des Langhauses der Georgskirche stammen aus dem 14. Jahrhundert – Chor, Turm und Sakristei aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Apostelglocke wird 1513 gegossen. Um 1770 erhält das Langhaus eine Stuckdecke im Stil des Spätrokoko. Altar und Kanzel in Neobarock kommen im Zuge der Renovierung 1911 hinzu. Der Turmhelm mitsamt Glockenstube wurde 1935/36 erneuert, und erhöht. Ersatz für die zwei während des Zweiten Weltkriegs eingezogenen Glocken erhält die Kirche 1949. Eine Kirchengemeinde lässt sich schon im 14. Jahrhundert nachweisen. 1531 führt die Reichsstadt Ulm, obwohl der Ort nicht auf ihrem Territorium liegt, die Reformation ein. Im selben Jahr wird der am alten Glauben festhaltende Pfarrer Michael Grau entlassen. Im Dreißigjährigen Krieg erschießen katholische kaiserliche Soldaten die Pfarrer Daniel Sing und Peter Rommel. Der Versuch einer Re-Katholisierung durch Österreich wird 1676 von Ulm mit militärischer Gewalt verhindert. Pfarrer Johann Ulrich Bissinger (am Ort 1832-1862), verfasste eine Pfarrchronik und tritt auch als Dichter hervor. Der älteste (Ost)Teil des Pfarrhauses stammt von 1473. Den auf 300 Jahre geschätzten Pfarrstadel baut die Gemeinde mit viel Eigenleistung bis 1985 zum Evangelischen Gemeindezentrum um. Ein Kriegerdenkmal vor der Kirche wird 1952 eingeweiht.

Das Schlösschen

Quelle Stadt Neu-Ulm


1458 erwirbt die Ulmer Patrizierfamilie Roth einen Großteil der Güter des Ortes. Zu ihrem Besitz gehören 1506 sechse Höfe, sieben Lehen und 14 Klein-Höfe(„Sölden“). Der von den Roths geförderte Flachsanbau wird im Ort zum wichtigsten Nebenerwerb. Das ursprünglich spätgotische Schlösschen wird von Herrmann Roth 1561 in seine jetzige, der Renaissance entsprechende Gestalt gebracht. Vorbild dafür kein geringerer als der El Escorial-Palast bei Madrid, den das Schlösschen mit den beiden viereckigen gleichen Ecktürmen nachbildet. Ihre hauptsächliche Funktion besteht darin, den herrschaftlichen Charakter des verputzten Fachwerkhauses hervorzuheben und es von den anderen Gebäuden im Ort anzuheben. Der westliche Turm mit Eselsrücken-Blenden ist der ältere, möglicherweise noch aus spätgotischer Zeit stammend. Mit der Fertigstellung nennen sich die Roths in ihrer Protestantischen Linie „von und zu Holzschwang“. Nach deren Aussterben Mitte des 18. Jahrhunderts kommt das Schlösschen durch Erbschaft an die Ulmer Patrizierfamilie Baldinger, die es 1757/58 an den Ulmer Ratsherrn Franz-Daniel von Neubronner veräußern. 1762 wird es mit dem barocken Torpfeilerpaar versehen. Zuvor lediglich Sommersitz, wird das Schlösschen seit 1936 ganzjährig bewohnt.


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