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Von Kerbtälern und gestauchten Endmoränen EarthCache

Hidden : 2/17/2019
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Von Kerbtälern und gestauchten Endmoränen

 

Hier vor Ort befinden wir uns in den Ankumer Höhen die Teil einer eiszeitlichen Endmoräne aus der Saale Eiszeit sind.

Die Saale Eiszeit ist die vorletzte Kaltzeit und begann vor ca. 300 000 – 130 000 Jahren vor unserer Zeit.

Riesige Gletscher aus Richtung Skandinavien schoben alles vor sich her was Ihnen in die Quere kam, zu vergleichen mit einen Bulldozer

 

Als der Gletscher nicht weiter Richtung Süden wanderte, bildete sich an dessen Ende riesige wallartigen Aufschüttung aus Material welches der Gletscher vor sich her schob.

Diese wallartige Aufschüttung wird als ENDMORÄNE bezeichnet.

Die Kräfte solch eines Gletschers waren/sind enorm.

Als Gletscherschliff beizeichnet man die Schleifwirkung vom im Gletscher oder Eiszunge "gefangenes" Material ( Steine und Sand ) die auf festen Untergrund Riefen oder Schrammen hinterlassen.

Diese Schrammen sind zumeist in eine Richtung ausgebildet.

Die Tiefe der Schrammen kann hier durchaus variieren.

Dieses "abschleifen" wird auch als glaziale Erosion bezeichnet. 

 

LANDSCHAFT

 

Datiert werden die Ankumer Höhen und hier im speziellen die „Maiburg“ auf der wie uns befinden, auf rund 230 000 Jahre vor unserer Zeit.

Der Namensbestandteil „Burg“ kommt nicht von einer „Ritterburg“ sondern ist eine altdeutsche Bezeichnung für „Berg“.

 

Das wirklich spannende an dieser Maiburg ist, das es sich hier um eine STAUCHMORÄNE oder STAUCHENDMORÄNE  handelt.

Wie oben schon erläutert ist eine Moräne eine wallartige Aufschüttung von Materialien die ein Gletscher hierher geschoben hatte.

Viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel später kam es zu einer weiteren Eiszeit und eine Eiszunge schob diese Endmoräne erneut zusammen ,wobei es dazu kam das sich die verschiedenen Sedimentablagerung innerhalb der Endmoräne vermischten als wenn man das ganze durch einen Mixer gefahren hätte.

Material von Grund des Endmoräne befand sich plötzlich an der Oberfläche und umgekehrt.

Die einzelnen Schichten wurden quasi turbulent miteinander verknetet und überkippt.

Das Material dieser STAUCHMORÄNE besteht aus: Sand und Kies, Geschiebelehm, Findlinge, Ton, Mergel und Schluff

 

 

Ihr befindet euch hier in einem Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen nicht verlassen werden! 

 

Auf den Weg zu den Earthcache Koordinaten ist Dir sicherlich das sehr eigentümlich aussehende Tal aufgefallen das irgendwie an ein V erinnert.

Bei diesen Tal hat es sich um ein sogenanntes KERBTAL oder Tangenschlucht.

Ihren Namen verdanken sie Ihrer Form.... Das Tal sieht aus als wenn man mit einer überdimensionalen Axt eine Kerbe in die Erde geschlagen hat.

Entstanden ist dieses Tal durch Erosion in die Tiefe. Hierbei kann das Tal durch Wasser oder Wind seitlich und in die Tiefe ausgehöhlt worden sein. Auch das Material in den seitlichen Hängen spielt bei der Entstehung eines Tals eine große Rolle. Bestehen die Sedimente eher aus  Lockermaterial oder leicht erodierbares Material , so kann es an den Hängen leichter abrutschen.

Haben die Seiten des Tal ein gleichmäßiges Erscheinungsbild so spricht man von einen symmetrischen Kerbtal. Sind die Seiten verschiedenartig so handelt es sich um die asymmetrische Variante.

 

 

Wegweiser

Infos: terra vita Osnabrück, Gemeinde Bippen, Samtgemeinde Fürstenau, Freie Universität Berlin ( Geograpische Wissenschaften )

Bilder: Eigene

 

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Mit dem versenden der Antworten kannst Du direkt loggen. Ich melde mich wenn was extrem falsch sein sollte.

Mit der Absendung der Antworten kannst Du direkt loggen. Ich melde mich wenn was völlig falsch sein sollte.

 

  1. An WP 1 findest Du Eiszeitliche Hinterlassenschaften. Um was handelt es sich hier und woher könnten die Spuren bei dem einen Exemplar stammen?
  2. An WP 2 triffst Du das erste mal auf ein Kerbtal. Schätze hier die Breite, die Tiefe und den Winkel der seitliche Wände.
  3. An den Cachekoordinaten angekommen siehe Dich einmal um. Welche Materialien die oben beschrieben sind kannst du hier an der Oberfläche finden. Ein Blick in die Seitenwände kann auch nicht schaden :-)
  4. Hier an den Cachekoordinaten kannst Du nun auch direkt erkennen WIE das Kerbtal entstanden ist. Durch Wasser oder Wind? Begründe kurz Deine Antwort.
  5. Weiter geht es zu WP 3. Hier durchquerst du das Kerbtal mitteles Treppen. Wie tief ist das Tal hier. Hierzu oben und unten jeweils die Höhen ermitteln und den Höhenunterschied berechnen.
  6. Ebenfalls bei WP 3 findest Du ein Schild mit dem Titel „Hexentreppe“. Wie wird die Überquerung hier genannt und was bedeutet dieses Wort. Das Listing kann helfen :-)
  7. Beim letzten WP ( WP 4 ) hast du einen schönen Überblick wie die Stauchmoräne aufgebaut ist. Eher Wellenartig oder als Kuppelform?

Additional Hints (Decrypt)

Vz nyytrzrvara vzzre qrz "gvrevfpura Ubymfpuvyq" sbytra :-) vfg dhnfv rva Ehaqjrt.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)