Mein erster Cache als Owner 2008 war gleich ein Multi und führte entlang des Knollenbauchweges. Diesen musste ich – dem Bau der neuen U12 geschuldet (es fehlten gleich drei von 13 Infotafeln, was dem damaligen Aufbau des Multis nicht gerade zuträglich war) – samt des damaligen Bonus' archivieren. Nachdem mittlerweile wieder alle 13 Tafeln stehen, soll es heute eine Neuauflage meines Erstlingswerkes geben. An den einzelnen Stages erfahrt ihr dabei geschichtliches und/oder historisches zu dieser Gegend.
Der Knollenbauchweg als solches ist ein Rundweg von knapp 6 Kilometern Länge und erfordert etwas sportliche Ambitionen: Es gilt einen Höhenunterschied von insgesamt rund 200 Meter zu bewältigen. Die Stages wie auch die Referenzpunkte habe ich mithilfe der Satelliten des Navstar-GPS als auch der von Glonass in Verbindung mit WAAS/Egnos ermittelt; sie sollten daher trotz nur einmaligen Einmessens hinreichend genau sein.
Parkplätze gibt es direkt bei Stage 1; Ein- oder Beschränkung für deren öffentliche Nutzung habe ich nicht entdecken können. Alternativ kann auch mit der U14 angereist werden, die an der Haltestelle Elbestraße unweit von Stage 1 hält.
Nachdem einige Streckenabschnitte zwischen zwei Stages doch recht weit sind, habe ich neben den einzelnen Stages auch vier Referenzpunkte zur Unterstützung angegeben.
Start ist an der ersten Tafel bei N48° 49.501' E009° 12.736'. Dieser informiert darüber, wie es zu der Namensgebung des Knollenbauchweges kam. Im Text wird erwähnt, dass das Hofkameralamt den Gemeinderat Aichele aus Hedelfingen nach Lauffen a. N. schickte, um 500 Simri Saatkartoffeln zu besorgen. Simri ist ein altes Trockenmaß; aber wie viele Liter beinhaltet ein Württ. Simri? Von der fünfstelligen Zahl benötigen wir die einfache Quersumme für A.
Stage 2 ist bei der Tafel bei N48° 49.397' E009° 12.721'. Hier geht es um Funde aus der Frühgeschichte. Unter anderem wird hier von Epochen gesprochen, die auf den Begriff „Kultur“ enden – wie viele werden genannt? Die Anzahl dieser Epochen sei B.
Nur wenige Meter weiter kommt Stage 3 bei N48° 49.417' E009° 12.678' zu liegen. Hier geht es um das Rieselfeld, das mit der Ansiedlung der Zuckerfabrik im Jahr 1903 angelegt wurde. Auf der Fläche wie vieler Hektar geschah dies? Diese Größe der Fläche, multipliziert mit 100, sei C.
Auf dem Weg zu Stage 4 passiert ihr den ersten Referenzpunkt bei N48° 49.583' E009° 12.414'. Ab hier wird es sportlich: Auf einer Luftliniendistanz von rund 650 Metern zum zweiten Referenzpunkt geht es – vorbei an Stage 4 – kontinuierlich bergan.
An Stage 4 bei N48° 49.650' E009° 12.196' geht es nicht nur um ein von Menschenhand errichtetes Bauwerk, um einen Tunnel; ihr überquert auch zum ersten Mal die Schusterbahn. Mit wie vielen Metern Länge wird der Tunnel, um den es hier geht, auf der Tafel ausgewiesen? Mit 5 multipliziert ergibt dies D.
Mit Erreichen von Referenzpunkt 2 bei N48° 49.468' E009° 11.910' habt ihr fast den höchsten Punkt des Rundweges erreicht; ab hier geht es zunächst nahezu eben weiter.
Stage 5 bei N48° 49.694' E009° 11.991' handelt vom Kartoffelanbaugebiet „Auf der Heid“. In wie viele Länder (Grundstücke) teilte die Gemeinde die 1828 gekauften 7 ¼ Morgen Wald des Burgholz-Gebietes um die Wetterstation ein? Die Zahl der Grundstücke sei E.
Vorbei an der DWD-Wetterstation Schnarrenberg geht es weiter zu Stage 6 bei N48° 49.694' E009° 12.348'. Hier erfahrt ihr etwas über den Weinanbau in Münster. Wie viele Morgen Land waren dabei bereits um 1500 im Anbau? Dieser Wert sei F.
(Nachdem letzten Meldungen zufolge die Tafel hier [hoffentlich nur temporär] fehlt: F=172)
Von Stage 6 aus geht es ein Stück zurück, bis ihr die erste Möglichkeit zum Rechtsabbiegen Richtung Referenzpunkt 3 bei N48° 49.776' E009° 12.192' nehmt. Den Hundeauslaufbereich hier lasst ihr im wortwörtlichen Sinne links liegen und nehmt Kurs auf Referenzpunkt 4 bei N48° 50.098' E009° 12.040', wo ihr eine Brücke Richtung Stage 7 findet und dabei die Schusterbahn ein zweites Mal überquert.
Den Aussichtspunkt Freienstein-Eulenbühl, um den es an Stage 7 bei N48° 50.017' E009° 12.374' geht und von dem aus ihr euren Blick über das Neckartal und den Max-Eyth-See schweifen lassen könnt, erreicht ihr, indem ihr dem Weg links vom Schild bergan folgt. Davor oder danach – je nachdem, wie ihr wollt – gilt es jedoch noch folgende Frage zu beantworten: Hier hat es eine, wenn auch kleine, Burg gegeben; ein Hinweis darauf findet sich im „Geistlichen Lagerbuch“. Aus welchem Jahr ist dieses Lagerbuch? Die einfache Quersumme sei G.
Von der Tafel an Stage 7 geht es ein Stück zurück, bis ihr wieder asphaltierten Boden unter den Füßen habt. Dem Weg bergab folgend, erreicht ihr schon bald Stage 8 bei N48° 50.072' E009° 12.487'. Die Tafel hier informiert euch über den Max-Eyth-Steg und seine technischen Daten. Unter anderem wird erwähnt, dass der Steg 1991 mit einem Preis des Bundes Deutscher Architekten ausgezeichnet wurde. Wer war Namensgeber dieses Preises? Wir brauchen hier den Buchstabenwortwert des kompletten Namens (Vor- und Nachname, insgesamt 10 Buchstaben), um den Wert für H zu erhalten.
Ab hier geht es am Neckar entlang und schon bald ist Stage 9 bei N48° 49.954' E009° 12.440' erreicht. Hier geht es um das Frühere Wasserwerk Feuerbach (Münster). Ein Gebäude, das hier wohl viel früher mal gestanden hat, findet auf der Tafel besondere Erwähnung. Welches? Die Anzahl der Buchstaben des Gebäudes, das in Hochkommas gestellt ist, ergibt den Wert für I.
Die Tafel von Stage 10 bei N48° 49.866' E009° 12.434' hält geschichtliche Informationen für euch bereit. Unter anderem, dass der Vogt bewaffnete Mann zu Ross und zu Fuß nach Mühlhausen schickte. Wie viele waren es? Die Anzahl der bewaffneten Mann sei K.
Habt ihr Stage 11 bei N48° 49.640' E009° 12.483' erreicht, steht ihr vor der Lößwand an der Austraße. Hier erfahrt ihr unter anderem, dass Löß meistens zahlreiche Schalen einer bestimmten Schneckenart enthält. Für L brauchen wir die Anzahl der Buchstaben der Schneckenart (2 Worte).
Stage 12 bei N48° 49.557' E009° 12.593' enthält Informationen über Funde aus vorgeschichtlicher Zeit; genannt werden dabei drei Epochen: Die Bronzezeit, die Hallstattzeit sowie die Keltenzeit. Aus der Keltenzeit wurde dabei eine bestimmte Gebäudeform in der Enzstraße gefunden (3 Worte, 13 Buchstaben). Wir brauchen den Buchstabenwortwert hiervon, um den Wert für M bestimmen zu können.
Fast geschafft; bleibt nur noch Stage 13 bei N48° 49.508' E009° 12.704', danach ist es an der Zeit, das Final zu bestimmen. Zuvor jedoch ist noch eine letzte Frage zu beantworten: In welchem Jahr wurde im Gewann „Bildäckern“ Mauern einer Cella (Keller) gefunden? Die einfache Quersumme hiervon und ihr habt N.
Für das Final addiert ihr zunächst die Werte für A bis N zu xxx auf.
(Tipp: Als Summe aller 13 Zahlen erhaltet ihr eine vierstellige Zahl, deren einfache Quersumme 12 ist.)
Das Final berechnet sich dann wie folgt:
N48° (((22*xxx)-2)/1.000)'
E009° (((6*xxx)-915)/1.000)'
Viel Spaß bei der Suche der Dose!
Und wie beim Original damals gibt es jetzt auch hier ein Bonus–Dösle; das Listing hierzu ist am 20. Februar 2019 gepublisht worden. Merkt euch für den Bonus einfach nur die vierstellige Zahl xxx, die am Ende der Runde aus der Aufaddierung der Werte der 13 Stages entstanden ist; mit dieser Zahl lassen sich auch die Bonus-Koordinaten ausrechnen.