Soldatenfriedhof
Der Lagerfriedhof des Stalag XVIIA
Auf dem mit einer niedrigen Natursteinmauer umgebenen Areal, das man durch eine archaisch anmutene Pforte mit Schmiedeeisentüre betritt, befinden sich Gedenksteine für die im STALAG XVII A während des 2. Weltkriegs ums Leben gekommenen Soldaten.
Aufgrund der hohen Anzahl von toten Kriegsgefangenen ab dem Winter 1941/1942 wurde ein Lagerfriedhof errichtet. Davor wurden die verstorbenen Kriegsgefangenen üblicherweise am Ortsfriedhof begraben - dort wurde im Gedenken an die französischen Kriegsgefangenen ein Denkmal errichtet.
Auf dem Lagerfriedhof wurden ungefähr achttausend Sowjet-Russen und eintausend Rumänen bestattet, dazu kamen Tote aus anderen Nationen, wie Franzosen, Jugoslawen, Griechen und Italiener. Insgesamt sind es ca. zehntausend Leichen, darunter sechs aus England und einer aus Amerika.
Nach dem Krieg kamen Hunderte Volksdeutsche, die 1945/46 im Lager starben, hinzu. Von 1945 bis 1955 wurde eine größere Zahl von Angehörigen der russischen Besatzungsmacht, die hier im Lager verstorben sind, auf diesem Friedhof beerdigt.
Die russischen Kriegsgefangenen, die während des Krieges im Lager verstorben sind, kamen alle in große Schachtgräber. Die der anderen Nationen waren in Einzelgräbern untergebracht.
Amerikaner, Engländer und Franzosen ließen noch im Sommer 1947 ihre toten Angehörigen exhumieren und in die Heimat überführen.
Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangenenlager_Kaisersteinbruch http://marterl.at/index.php?id=23&no_cache=1&oid=10591#.XGmuSi1oTb0