Celerina - Waschhaus am Inn
Abb.: Waschhaus - Dokumentationsbibliothek St. Moritz
Die Wäscherinnen begann früh am Morgen. Kniend wurde die Wäsche eingeseift, gerieben, gebürstet und im Wasser gespült. Grosse Stücke wurden zum Trocknen und Bleichen auf der Wiese am Flussufer ausgelegt. Die Arbeit dauerte meist den ganzen Tag und endete erst gegen sieben Uhr abends.
Für diesen schweren zwölfstündigen Arbeitstag erhielten die Wäscherinnen Anfang des 20. Jhdt 1.20 SFr. Das war zu wenig für die schwere Arbeit am Inn. Den Erzählungen nach, einigten sich die Waschfrauen untereinander, neu 1 Franken 50 Rappen zu verlangen. Die Kundinnen waren zuerst entrüstet. Letztendlich gaben sie aber nach, denn keine wollte selbst Wäsche waschen.
Bis 1950 wurde hier Wäsche gespült
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