Ihr kennt das: Man geht einkaufen und sieht eine lustige Verpackung oder räumt den Dachboden auf und findet ein Artefakt aus der eigenen Vergangenheit und denkt so bei sich „Hey, daraus könnte man einen Cache machen!“. Und das wird dann gehortet, sammelt sich so an, im Keller vielleicht oder der Garage und irgendwann steht dann die Ehefrau vor dir und fragt, was der ganze Müll zu bedeuten hat. Dann ist es an der Zeit Logbücher zu verstauen und Koordinaten auszumessen.
Diese kleine Runde erstreckt sich über ca. 3 km und für den Weg ohne Suche benötigt man ca. 40 Minuten bei moderatem Tempo, der Rest liegt dann wiederum bei euch. Die Strecke ist mit dem Kinderwagen machbar, lediglich die letzten 150 Meter sind etwas uneben. Am Ende erwartet euch ein Bonus. Dieser ist zwar ein Tradi, um ihn zu öffnen benötigt ihr aber zusätzliche Informationen, die in den vorherigen Caches enthalten sind, jede Info kommt in zwei Caches vor.
Ihr bewegt euch in einem Landschaftsschutzgebiet, bitte verhaltet euch dementsprechend. Die Caches sind in relativer Wegnähe und alle recht eindeutig zu finden.
Der Sissi-Cacher
Als Sissi-Cacher bezeichnet man auf abfällige Art und Weise diese Cacherkollegen, die sich nicht gerne die Hände schmutzig machen. Oder die Hosen, Schuhe, Jacken und sonstige Bekleidungs- und Ausrüstungsteile. Sissi-Cacher mögen keine Undergrounds, besuchen keinen LostPlace, unternehmen keine Wanderung eines 10km-Multis. Und das lassen uns die Sissi-Cacher auch gerne wissen. Ach, der Trail ist fahrradtauglich? Da war aber eine unwegsame Stelle, da wäre der Sissi-Cacher fast gestürzt und musste sogar schieben! Für Kinderwagen geeignet? Der Sissi-Cacher fand das Kopfsteinpflaster aber zu ruckelig. Kurze Wanderung? Der Sissi-Cacher misst nach, es waren 1,2 Kilometer, das ist ja wohl nicht kurz!
Ja, schnell entsteht der Eindruck der Sissi-Cacher wäre ein Nörgler, doch weit gefehlt! Der Sissi-Cacher zeigt uns Schwachpunkte auf, findet Verbesserungsbedarf, korrigiert und hilft.
Danke, Sissi-Cacher.