Ihr kennt das: Man geht einkaufen und sieht eine lustige Verpackung oder räumt den Dachboden auf und findet ein Artefakt aus der eigenen Vergangenheit und denkt so bei sich „Hey, daraus könnte man einen Cache machen!“. Und das wird dann gehortet, sammelt sich so an, im Keller vielleicht oder der Garage und irgendwann steht dann die Ehefrau vor dir und fragt, was der ganze Müll zu bedeuten hat. Dann ist es an der Zeit Logbücher zu verstauen und Koordinaten auszumessen.
Diese kleine Runde erstreckt sich über ca. 3 km und für den Weg ohne Suche benötigt man ca. 40 Minuten bei moderatem Tempo, der Rest liegt dann wiederum bei euch. Die Strecke ist mit dem Kinderwagen machbar, lediglich die letzten 150 Meter sind etwas uneben. Am Ende erwartet euch ein Bonus. Dieser ist zwar ein Tradi, um ihn zu öffnen benötigt ihr aber zusätzliche Informationen, die in den vorherigen Caches enthalten sind, jede Info kommt in zwei Caches vor.
Ihr bewegt euch in einem Landschaftsschutzgebiet, bitte verhaltet euch dementsprechend. Die Caches sind in relativer Wegnähe und alle recht eindeutig zu finden.
Der Powercacher
Der Powercacher kennt alle Trails zwischen hier und Nordkorea. Gibt es irgendwo einen FTF an einem mehrere Jahre alten Cache zu holen weiß der Powercacher schon, wie die Anreise zu organisieren wäre. 999 Funde an einem Tag? Für den Powercacher kein Problem. Er hat die 81er Matrix schon 20 mal gefüllt und die Jasmer Challenge mindestens 2 mal. Auf allen Kontinenten hat er Smileys verteilt, ist den E.T.-Trail entlang gewandert und hat eine 5stellige Fundzahl, mindestens. Kaum eine Challenge bleibt unerfüllt, ganz im Gegenteil, sie sind zumeist Ansporn oder sogar vom Powercacher selbst gelegt. Besucht der Powercacher ein Event scharen sich seine Jünger um ihn, ob sie es wollen oder nicht. Er glitzert heller als ein Vampir der Twilight-Reihe zur Mittagsstunde und wird mit Freuden von namhaften Produzenten von Geocachingausrüstung bei seinen Vorhaben unterstützt.
Ist der Powercacher jetzt ein Angeber, der sich immer in den Vordergrund drängt? Weit gefehlt, denn der Powercacher ist Vorreiter und Zugpferd für uns alle. Er zeigt, was wir alle erreichen können. Dank ihm wissen wir überhaupt erst, was die Jasmer Challenge ist (und für alle die, die es dennoch nicht wissen: es bedeutet, dass man mindestens je einen Cache aus jedem Monat gefunden hat, seitdem es Geocaching gibt). Er versorgt uns mit Informationen zu Reisezielen, nennt Codes wie GC43 oder GC26C aus dem Gedächtnis und spornt uns zu neuen Höchstleistungen an. Er holt die Dose aus dem höchsten Baum und legt sie anschließend noch zwei Äste höher wieder zurück.
Danke, Powercacher.