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Deichbau Traditional Cache

Hidden : 2/1/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


"Es ist besser, Deiche zu bauen, als darauf zu hoffen, dass die Flut allmählich Vernunft annimmt." (Hans Kasper)

Das Leben der Menschen an der Küste ist seit den Anfängen der Besiedlung durch den ständigen Kampf gegen das Vordringen des Meeres geprägt. Nach der letzten Eiszeit vor rund 10.000 Jahren verlief die Küstenlinie von Mittelengland über die Doggerbank nach Nordjütland. Seither ist der Meeresspiegel um ca. 40 m angestiegen, was zu einem Vordringen der Nordsee um rund 300 km nach Süden führte. Zunächst schützten die Küstenbewohner sich dadurch, dass sie ihre Behausungen auf Erdhügeln (Warften) errichteten. Später wurde erste Deiche errichtet, um auch ihre Ländereien vor einer Überflutung durch salziges Meerwasser zu schützen. Immer wieder aber durchbrachen schwere Sturmfluten die Deiche und verursachten große Verluste. Allein in der Marcellusflut vom 16. Januar 1362 verloren an der Nordseeküste etwa 100.000 Menschen ihr Leben.

Schwere Sturmfluten in der neueren Zeit waren die von 1825, 1855, 1906, 1962 und 1976. Inzwischen aber hatte der Deichbau, insbesondere nach 1962, einen solchen Stand erreicht, dass sich die Verluste in Grenzen hielten. Im Kampf gegen die Naturgewalten gibt es aber keinen Stillstand. Der Wasserspiegel der Nordsee steigt weiter und mit ihm die Sturmfluthöhen.

De nich will dieken, mut wieken“   (altes plattdeutsches Sprichwort)

Quelle: http://www.ostedeichverband.de/  (Stand: 01.05.2017)

 

Deiche

Allgemeine Informationen

Wasser kann in Verbindung mit dem entsprechenden Wetter Überschwemmungen, Sturmfluten und damit erhebliche Zerstörungen verursachen. Der Hochwasserschutz, und damit einhergehend die Kontrolle der Unterhaltung von Deichen, bilden daher ein wichtiges Aufgabenfeld im Bereich der Oste ab Bremervörde flussabwärts.

Die Aufgabe des Deichbaus und der Deichunterhaltung obliegt linksseitig der Oste dem Ostedeichverband und rechtsseitig dem Deichverband Kehdingen-Oste. Der Landkreis ist zuständig für die Überwachung der Deichunterhaltung und für Genehmigungen bzw. Erlaubnisse nach § 14, § 15 und § 16 des Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG). Dahinter verbergen sich Benutzungen des Deiches, besondere Bauwerke innerhalb der Grenzen des Deiches und Anlagen innerhalb von 50 Metern landseitig des Deiches.

Gerade in Zeiten, wo der „blanke Hans“ nicht gegenwärtig ist, keine spektakulären Sturmfluten zu verzeichnen sind und trockene, heiße Sommer in Erinnerung sind, muss man sich immer wieder darüber im Klaren sein, dass nur die ständige ordnungsgemäße Unterhaltung der Deiche den bestmöglichen Schutz bei Hochwasser und Sturmflut gewährleistet. In § 14 des Niedersächsischen Deichgesetzes steht im Absatz 1: „Jede Benutzung des Deiches (Nutzung und Benutzen) außer zum Zweck der Deicherhaltung durch ihren Träger ist verboten.“ Das heißt, ein Deich ist nicht dafür da, Hunden freien Auslauf zu gewähren (die Verfüllung von Löchern im Deich, die Hunde gewühlt haben ist zeit- und kostenaufwendig). Die Deichkrone ist kein Wanderweg, es sei denn sie ist ausdrücklich dafür ausgewiesen, auch ist der Deich kein Terrain, um darauf mit Pferden auszureiten, denn dabei entstehen große Schäden an der Grasnarbe.

Quelle: https://www.lk-row.de/buergerservice/dienstleistungen/deiche-1140-0.html?myMedium=1&auswahl=0   (Stand: 24.02.2019)

 

Nieder Ochtenhausen ist zur Hauptsache eine Geestinsel in einer Größe von 11 km². Es gibt aber am und im Ostetal auch Marsch und Moor. Bei der Gründung Nieder Ochtenhausens bestand die bezeugte Geestinsel nur aus Heideflächen ohne Wald. Die Oste umspannt Nieder Ochtenhausen östlich in einem Halbkreis von Süd nach Nord. Nieder Ochtenhausen trennt das Ostetal von den ausgedehnten Moorgebieten der Mehe. Der Oberlauf der Oste endet in Bremervörde, das Marsch- bzw. Flutgebiet beginnt. Bis hier hat die Oste ca. 1000 km² entwässert.
Das Nieder Ochtenhausen umspannende Ostetal ist sehr schmal, dadurch haben wir nur wenig Marschboden; das eigentliche Marschland beginnt weiter nördlich hinter der Einmündung der Mehe in die Oste. Sommer- und Winterfluten brachten den Nieder Ochtenhausener über Jahrhunderte hinweg immer wieder großes Leid und Schrecken. Jetzt ist dieses durch ein Sperrwerk und durch Eindeichung so gut wie ausgeschaltet. Die Deichbaumaßnahmen zogen sich, von kurzen Unterbrechungen abgesehen, über die letzten 80 Jahre hin und sind immer noch nicht ganz abgeschlossen.

Statistik

Erste urkundliche Erwähnung: 1503

1888 Große Flut
1910 Sommerflut, Heuernte vernichtet

Nieder Ochtenhausen ist ein Dorf, welches in den letzten Jahren ständig mit Deichbaumaßnahmen konfrontiert wurde, zum Schutz der landwirtschaftlichen Flächen und der Bewohner: 1914 - 1918, 1932 - 1935, 1975 – jetzt wird noch immer gebaut.

Im Zuge von Deichbau- und Entwässerungsmaßnahmen entstandene Wasser- und Ausgleichsflächen bzw. Feuchtbiotope: 19,5 ha

Quelle: www.nieder-ochtenhausen.de  (Stand: 01.05.2017)


 

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)