Willkommen zum Mystery-Cache "Napoleon's Schatz I"
Dieser Cache ist mit der Hilfe und in Zusammenarbeit mit dem Stadt- & Museumshaus Waldheim entstanden.
Ihr befindet euch auf einer der wichtigsten Brücken, die es in der sächsichen Geschichte gibt. Die im Jahr 1813 noch aus Holz bestehende Brücke brannte am 6. Mai 1813 ab. Wieso fragt ihr euch?
Dies erzählt die Geschichte:
Ab 25. April 1813 marschierte Napoléon Bonaparte von Erfurt durch das damalige Sachsen und am 25. Oktober 1813 zurück von Erfurt nach Frankreich.
Am 6. Mai 1813 bereits 2.00 Uhr morgens stand Napoléon auf und nahm ein heißes Bad. Dann diktierte er bis in die frühen Morgenstunden. Der Kaiser nahm ein kurzes Frühstück und bestieg sein Pferd. Kurz erkundigte er sich noch nach den Wetteraussichten. Danach verließ er an der Spitze seines Stabes gegen 10.00 Uhr morgens durch das Töpfertor die Stadt Colditz in Richtung Hartha und Waldheim.
Auch an diesem Morgen setzten die sich zurückziehenden Preußen die Holzaufbauten der Zschopaubrücke in Waldheim in Brand, so dass diese unpassierbar wurde. Die am Vormittag heranrückende französische Kavallerie ging vorsichtig durch zwei Furten durch den Fluss. Für die nachfolgende Artillerie und Infanterie ließ der kommandierende Marschall Marmont mehrere Pontonbrücken aus Tonnen mit darüber liegenden Brettern bauen.
Napoléon, der rasch nach Dresden vorrücken und die Preußen schlagen wollte, war sehr unzufrieden mit dem Zeitverzug. Der Kaiser gab die Schuld für diese Unterbrechung seinem Stiefsohn, dem Vizekönig von Italien, der mit der Avantgarde eigentlich die Flussübergänge sichern sollte.
In Waldheim wurde Napoléon von dem Verwalter des dortigen Zuchthauses Vogler begrüßt, der ihm ein geräumiges Gemach im ehemaligen Jagdschloss der sächsischen Kurfürsten anbot. Allerdings waren die Fenster vergittert und so lehnte der Kaiser dessen Angebot dankend ab.
Er nahm sein Quartier beim Stadtrichter und Tuchfabrikanten C. F. Riehle. Gleich nach dem Einzug wurde er am Fenster Zeuge des gerade stattfindenden Begräbnisses des am Vortag gefallenen preußischen Majors von Kall. Voller Empörung über den betriebenen Aufwand rief er laut über den Markt, dass man die Canaille doch samt seinem Sarg in die Zschopau werfen solle.

- Die weitere geschichtliche Erzählung in diesem Cache ist rein fiktiv. -
Man erzählt sich, dass Napoleon nicht gut schlafen konnte und daher mitten in der Nacht aufstand, seine wertvollsten Sachen nahm und für fast 1 Stunde verschwand.
Man fand Schriftstücke bzw. das Tagebuch des Soldaten, der in dieser Nacht im Haus Wache hielt. Darin stand das er immer wieder mal Napoleon im Selbstgespräch hörte. Er sagte immer wieder: "Ils ne reçoivent pas ça dans la main", "Vous ne pouvez pas trouver ça non plus". Was Sinngemäß Übersetzt so viel heißt wie: "Das bekommen die nicht in die Hände!", "Das auch nicht und das genauso wenig".
Um ca 1:30 Uhr verließ Napoleon sein Zimmer mit einem Gegenstand in der Hand. Fast 1 Stunde war er im Haus unterwegs und suchte etwas. Als er dann um ca 2:30 Uhr wieder in sein Zimmer zurück kehrte, hatte er nichts mehr bei sich. Der Soldat war sich sicher, dass der Feldherr das Haus aber nicht verlassen hatte.
Man weiß bis heute nicht, was Napoleon in dieser Stunde getan hat, wohin er ging und was er bei sich hatte. Aber man behauptet das Napoleon große Sorgen um seine wertvollsten Gegenstände hatte. Die Befürchtung, dass diese bei einer Niederlage von den Streitkämpfern gestohlen und dann verkauft oder gar zerstört würden, raubte ihm wohl den Schlaf. Aus diesem Grund - so sagt man - habe er eine kleine Kiste, voll mit seinen persönlichen "Schätzen", irgendwo in jener Nacht im Haus versteckt.
Im Bewusstsein der Bevölkerung ist das Gebäude unter dem Namen „Napoleon-Haus“ bekannt. Das Gebäude ist seit der Sanierung 2017 unter anderem ein Museum und stellt die städtische Sammlung von Arbeiten Georg Kolbes aus.
Nun zum Cache:
An den Startkoordinaten müsst Ihr folgendes tun:
- A = zählt die Einbuchtungen für die Fußgänger die genau auf der Brücke sind.
- B = wie viele Straßenlampen erleuchten die Brücke in der Nacht? +1
- C = zählt von der Sonnenuhr am Rathaus nur die 1en also die Römichen „I“.
Diese drei Zahlen benötigt ihr dann zum Schluss um ein Zahlenschloss zu öffnen.
Nun peilt von den Cache-Koordinaten 133,50 Meter in 65 Grad an und ihr gelangt zu dem Haus wo Napoleon einst schlief.
Dieses Haus hat bestimmte Öffnungszeiten, die ihr einhalten müsst.
Die Öffnungszeiten sind:
Dienstag bis Sonntag
von 10:00 bis 17:00 Uhr.
Dort angekommen solltet Ihr das Gebäude betretten und zur Information gehen, welche sich im EG 1. Tür links befindet (nicht zu übersehen). Dort wird der Öffentlichkeit ein Buch zur Verfügung gestellt, welches es nur hier gibt.
Keine Sorge, das ganze Personal weiß über diesen Schatz bzw. Cache Bescheid. Es ist also in Ordnung, wenn Ihr euch das Buch aus den Regal nehmt (aber nicht mit nach Hause nehmen!!).
Mit diesen Buch müsst ihr jetzt arbeiten.
Setzt euch in den gläsernen Anbau - falls dieser gerade in Verwendung ist, macht es euch auf der Couch an der Information gemütlich - und findet folgendes heraus:
5/1/3/2 10/2/6/5 28/9/8/5 30/1/5/2 22/12/5/2
38/27/4/1 4/1/1/2 8/10/3/4
38/8/2/1 16/14/4/6 26/8/8/2 10/6/4/3 8/10/2/2
22/12/3/8 24/8/4/5 54/6/1/3
6/8/4/4 22/12/3/8 38/13/5/1 50/4/6/9
22/10/10/1 7/19/2/1 48/8/10/13 52/14/4/4
10/2/5/1 52/18/3/2 26/4/1/1 8/10/2/2
Alles Weitere liegt in euren Händen, viel Spaß und falls Ihr mehr über Waldheim und seine Geschichten wissen wollt, schaut euch ruhig das Museum mal an, es lohnt sich und Ihr seid ja nun einmal hier. :-)