Der Bergbau im Saarland ist Vergangenheit, so auch die Grube Velsen, die 2005 stillgelegt wurde (das Erlebnisbergwerk Velsen kann übrigens besucht werden, siehe www.erlebnisbergwerkvelsen.de). Man findet aber noch vielerorts Relikte, die an diese Vergangenheit erinnern. Eines davon befindet sich hier.
Die Arbeiter unter Tage waren im 2. Weltkrieg vor Luftangriffen geschützt, nicht jedoch die Belegschaft über Tage (z.B. die Verwaltung, dessen Gebäude man im Winterhalbjahr durch die Bäume sehen kann). Von hier oben hatte man eine gute Weitsicht, und konnte feindliche Flieger recht früh erblicken. In den Fassaden zum Tal und zum Bergwerk hin sind trichterförmige Schalllöcher ausgespart. Hatte der Wachposten die nahende Gefahr entdeckt, kurbelte er an einer Drehsirene, deren Lärm durch die Öffnungen das gesamte Tal warnte.
Zum Cache:
Bitte beachtet folgende Hinweise, da es abseits der Route nicht ungefährlich ist (steil abfallendes Gelände) und die Koordinaten ungenau sein könnten.
- Vom Parkplatz bis zum Cache sind es ca. 550 Meter, zur Hälfte mit einer starken Steigung auf steinigem Untergrund. Kinderwagen dürften Probleme haben, und auch mit dem Fahrrad ist der Weg nicht gut befahrbar. Ich selbst war mit dem Rad oben, musste es aber stellenweise schieben (siehe Bild).
- Vom Parkplatz aus geht der Weg zwischen dem Spannungsverteiler und dem Gebäude über den Wegpunkt "Eingang" den Berg hoch. Oben angekommen dem Weg nach rechts folgen bis zu einem Hochspannungsmast. Dahinter ist ein Zaun. Diesem nach rechts ein kurzes Stück durchs Gebüsch folgen, und schon ist der Cache nicht mehr weit.
- Der Alarmturm befindet sich in einem eingezäunten Gebiet, der Cache aber außerhalb.
- Das Logbuch befindet sich seit Juli 2020 nicht mehr in der Dekoration, sondern am Fuße des Baumes.