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Mäander der Steinbeck EarthCache

Hidden : 3/21/2019
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:




Bitte beachtet bei eurem Besuch, dass ihr euch in einem Naturschutzgebiet (NSG) bewegt.
Naturschutzgebiete sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft erforderlich ist.

Dieses Gebiet ist zwar der Allgemeinheit zugänglich. Aber alle Handlungen, die hier zu einer Zerstörung, Beschädigung, Veränderung oder zu einer Störung führen können, sind verboten. Bitte nehmt also Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt und verhaltet euch daher bei eurem Besuch entsprechend diskret und zurückhaltend.

Bitte bleibt auf den ausgewiesenen Wegen.
Zur Erledigung der Aufgaben müssen sie nicht verlassen werden.

Vielen Dank für euer Verständnis!


Die Steinbeck
Das Quellgebiet der Steinbeck liegt in Revenahe. Sie entwickelt sich von einem kleinen Graben zu einem ansehnlichen etwa 10 km langen Bach, der bei Harsefeld in die Aue mündet. Der Höhenunterschied zwischen Quelle und Mündung beträgt etwa 30 Meter. An den Koords ist sie schon etwa 8 Kilometer „alt“. Hier windet sie sich durch den nach ihr benannten Laubwald.

Auf diesem Streckenabschnitt gibt es nur wenige gerade Streckenverläufe. Ein Wanderweg begleitet die Steinbeck durch den Wald. Vom Wanderweg aus kann man ihre zahlreichen Schlingen und Schleifen, die Mäander, auf einer relativ kurzen Strecke vollständig überblicken und beobachten.

Im Landkreis Stade gibt es übrigens ein zweites - nicht zu verwechselndes - Gewässer mit dem Namen "Steinbeck", das seinen Zufluss in die Schwinge hat.


Mäanderbildung
Als Mäander werden Flussschlingen bezeichnet, die sich in unbefestigten Fließgewässern entwickeln können. In natürlichen Flussbetten kann Wasser nie völlig geradeaus fließen. Das Wasser wird aufgrund von verschiedenen Ursachen von seiner Geradeausrichtung, dem Stromstrich abgelenkt, z. B.:
  • Höhenunterschiede im Untergrund
  • Bodenreibung des fließenden Wassers im Flussbett
  • Hindernisse im Untergrund wie Steine oder Pflanzen

Auf diese Weise fließt die Hauptströmung eines Gewässers auch in geraden Flussläufen in Mäandermustern, auch wenn dies an der Form des Flussbetts (noch) nicht erkennbar ist. Das verwirbelte oder abgelenkte Wasser fließt in Richtung einer Uferseite und prallt dort wieder ab. Daher wird diese Uferseite auch „Prallhang“ genannt. Am Prallhang entsteht dadurch meist ein steiles Aussenufer, das unterspült wird und dann abbricht. Dabei wird am Prallhang Material wie Sand, Steine oder Lehm abgetragen und fortgespült.

Dann strömt das Wasser in Richtung auf das gegenüberliegende Ufer, dem so genannten „Gleithang“. Hier wird die Strömung abgebremst und langsamer, es kann auch zu Verwirbelungen kommen und manchmal fließt die Strömung sogar entgegen der allgemeinen Fließrichtung. Daher kann das mitgeführte Material nicht weiter transportiert werden und wird hier abgelagert. So entsteht am Gleithang ein flaches Innenufer mit Sand- oder Kiesbänken.
Voraussetzungen für diese Mäanderbildung sind z. B.:
  • geringes Gefälle
  • leichte Strömung
  • weicher Untergrund

Altarmbildung
Bei diesem Umlagerungsprozess werden die Mäanderbögen stetig größer. So können sich die einzelnen Mäanderschlingen immer näher kommen, bis sich zwei Schlingen treffen. Die Strömung kann dann die schmalen Uferbereiche durchbrechen. Das Wasser kann wieder „geradeaus“ fließen. Die Mäanderschleife ist nun vom Fluss abgeschnitten und wird zu einem stehendes Gewässer, ein sogenannter Altarm ist entstanden.




Zum Nachweis deiner Logberechtigung erledige bitte die folgenden Aufgaben und sende deine Antworten per E-Mail über mein Profil.
Du kannst sofort loggen und brauchst also nicht auf eine "Logfreigabe" zu warten. Falls etwas nicht in Ordnung ist, melde ich mich.



Aufgabe 1
Beschreibe am Start kurz mit deinen Worten, wie die Steinbeck hier verläuft und warum das vermutlich so ist.

Aufgabe 2 - optional -
Versuche die Fließgeschwindigkeit der Steinbeck zu ermitteln. Wirf dazu einen natürlichen „Schwimmer“, z. B. ein kleines Stöckchen in den Bach und messe Zeit die er für eine geschätzte Strecke von ca. 10 Metern benötigt.

Beobachte die Strömungsrichtung anhand des Weges, die dein Schwimmer zurücklegt: Schwimmt er eher geradeaus, in Richtung Prallhang oder eher in Richtung Gleithang? Kannst du Verwirbelungen erkennen?

Diese Aufgabe kann optional an Station 1 oder 2 erledigt werden.

Aufgabe 3
Suche eine der Flußschlingen aus und versuche abzuschätzen, ob es an dieser Flussschlinge zu einer Altarmbildung kommen kann - oder vielleicht auch eher nicht - und begründe dies kurz.


Quellen
www.geologie-digital.de/geomorphologie/mäander.pdf
www.biologie-aksa.com
wikipedia

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