~ Gut Kerschlach ~
Im Jahre 1159 wurde die "Viehweide im Sumpfgebiet" erstmals urkundlich erwähnt. Eigentümer waren damals die Bischöfe von Augsburg. Nach einem weiteren Eigentümerwechsel kam im Jahre 1599 das Kloster Andechs in den Besitz. Im 17. Jahrhundert wüteten die Pest und der 30-jährige Krieg so arg, dass das Gut öde und verwaist zurück blieb. Ab 1803 wechselten aufgrund der Säkularisation die Besitzer häufig.
Heute finanziert sich der Gutshof durch Reitbetrieb und Events. Pferdeboxen im Stall als auch Plätze im Offenstall können gemietet werden. Reithalle, Springplatz, Dressurplatz, Turnier und große Koppeln sind auf Roß und Reiter zugeschnitten. Die Rinder mussten mittlerweile den Pferden weichen.
Außerdem leben hier noch Kaninchen und ein paar Seidenhühner in einen Strohstall mit Freiluftgehege.
Im Rahmen des Artenhilfsprogrammes werden im Kerschlacher Weiher Jungnasen aufgezogen und dann wieder in ihre Herkunftsgewässer ausgesetzt.
Außerdem befinden sich immer rund 10 bis 15 Bienenvölker auf dem Gut die ganzjährig im Freien sind. Im Bienenhaus wird die Honiggewinnung durchgeführt.
Auf den 200 Hektar Grund, die sich auf Weiden, Äcker, Grünland und Wald aufteilen, wird biologisch kontrolliert gewirtschaftet.
Eine Schlachterei für biologisch kontrolliert gezüchtete Tiere befindet sich auch auf dem Gelände.