Ein Platz mit militärisch-historischer Bedeutung, aber in letzter Konsequenz ein einfacher Tradi, der zum Suchen einlädt.
Das Ende des "kalten Krieges" hat uns alle eiskalt erwischt...
- Die Verfälschung des GPS Signals wurde abgeschaltet
- Kasernen und militärische Einrichtungen wurden rückgebaut
- Munitionskisten im Wald beherbergen Geocaches und keine Munition
Ich möchte hier ein paar Informationen zur heimischen Region und Ihrer Rolle im "kalten Krieg" geben.
Der Ein oder Andere mag sich noch erinnern, unweit der Cache Location gab es die Aartal-Kaserne mit all Ihren Einrichtungen im Umland. Für wissbegierige Cacher habe ich euch einen Link zu Wiki gelegt (https://de.wikipedia.org/wiki/Aartalkaserne).
Warum war die Kaserne hier, mitten in dem Pampa, weit ab von Industrie und Infrastruktur?
Man hatte seinerzeit die Auffassung das ein Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes über die so genannte "Fulda Gap" (https://de.wikipedia.org/wiki/Fulda_Gap) erfolgen sollte. Aus diesem Grund ist die heimische Region mit Ihrer Lage innerhalb dieser Gap (=Lücke) militärisch für die Nato sehr wichtig gewesen.
Um diese militärische Infrakstruktur zu schützen, gab es auf einigen Verbindungsstraßen so genannte Sprengschächte / Trichtersperren (https://de.wikipedia.org/wiki/Sprengschacht). Diese sollten im Notfall die einfallenden Truppen aufhalten, da eine Sprengung und Blockade von wichtigen Versorgungs- und Zufahrtswegen damit geplant war.
Wenn Ihr an der Cache Location angekommen seid, seht Ihr an den zusätzlichen Waypoints, drei rechteckige Flicken auf der Straße
Weitere Infos direkt zu diesem Standort findet Ihr auch hier: http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=191