Die ehemalige Schanze wurde 1921 von Holländern erbaut
Schon 1922 existierte die Lindenbergschanze im thüringischen Ilmenau. Durch den sich später etablierenden Skiverein Sparta wurde die Schanze genutzt und bis Kriegsbeginn Wettbewerbe durchgeführt. Einige Jahre nach Kriegsende gründete sich die Sportgemeinschaft Empor Ilmenau, die 1952 die Schanze komplett neu aufbaute. Der kritische Punkt lag bei 45 Metern, gleichzeitig entstand die Kleinschanze K 20.
1958 wurden die Schanzen mit Matten belegt. Höhepunkt und Tradition des Vereins war der alljährliche Weihnachtssprunglauf.
Der letzte Sprunglauf war 1968, Mitte der 70er Jahre erfolgte der Abriss der mittlerweile baufälligen Schanze. Auf der kleinen Mattenschanze wurde noch bis Anfang 1990 gesprungen, aber auch dieser musste mangels Interesse und fehlender Mittel der Betrieb eingestellt werden. 2004 wurde die Schanze stillgelegt und der Hangbereich seitdem von Alpinsportlern genutzt.
Heute ist sie der Zielhang vom jährlichen Down Hill Rennen.