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Castrum Luterberg Traditional Cache

This cache has been archived.

Sabbelwasser: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 3/8/2021
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


LCastrum Luterberg

Erstmalig wurde das "Castrum Luterberg" in einer Urkunde von 1156 erwähnt.
Burgherren waren zu diesem Zeitpunkt die Herren von Wolfeswach, die das Castrum Luterberg als Lehen der Grafen von Henneberg innehatten. Sie haben auch den Orten Ober- und Unterwohlsbach, heute Stadtteile Rödentals, ihren Namen gegeben.

Das Castrum Luterberg hatte in seiner langen Geschichte wechselnde Besitzer.
So auch die Herren von Schaumberg. Aus dieser Linie stammt Adam von Schaumberg, er wurde erstmals 1471 urkundlich erwähnt und ist 1524 gestorben.
Im dreißigjährigen Krieg, 1635, wurde die Burg fast vollständig zerstört, die Reste gingen 1695 in den Besitz des Herzogs Friedrich von Sachsen-Gotha über. Dieser hatte kein Interesse an dem zerstörten Bauwerk und übergab die Burg mit all seinen Besitzungen seiner Tochter Dorothea Maria als Heiratsgut mit dem Erbprinzen Ernst Ludwig von Meiningen. Dem Meininger gefiel die Gegend nicht zuletzt wegen der weitläufigen Jagdgründe gut, sodass er das Bauwerk zu einem prächtigen dreistöckigen Lust- und Jagdschloss umbauen ließ und fortan das Anwesen Ludwigsburg nannte.
Allerdings wurde der Bau mit 169 Fenstern nie fertig gestellt und als die Meininger Linie ausstarb, kam es in der Erbfolge zwischen dem Coburger und Gothaer Herzogshaus zu einem Streit, in dessen Folge ein kleiner Krieg entstand.
So stand der unvollendete Bau nutzlos und unbewohnt auf Berges Höhe und die Bauern des Dorfes Oberwohlsbach holten sich Steine der Mauerreste für ihre Häuser.
Die Mauern zerfielen und es wurde immer gefährlicher, die Anlage öffentlich zugänglich zu halten, denn der große Tonnengewölbesaal und ein breiter Gang, im Volksmund Hexenküche genannt, waren noch vorhanden und lockten Neugierige, besonders Kinder und Jugendliche an, was bei der Baufälligkeit nicht ungefährlich war. Deshalb entschloss man sich, die Burgruine Ende der 1950er Jahre zu sprengen.
Die Heimatfreunde Rödentals wollten den Verlust der Lauterburg nicht hinnehmen. Es wurden lange Jahre Pläne geschmiedet, wie man die Burg zumindest teilweise wiederaufbauen könnte. Mit Hilfe des städtischen Bauhofes und des Bauunternehmens Schneider und vielen Helfern wurde zehn Jahre lang die Lauterburg in Ihrem Grundriss in hohen Mauern wiedererrichtet. Mit Spenden und Zuschüssen wurden 600 000 D-Mark verbaut.
1999 wurde die Ruine wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Tonnengewölbe im "Rittersaal mit Kamin" und der Gang der Hexenküche konnten wieder nutzbar gemacht werden.
Ein Turmrest wurde über dem Eingang errichtet, um an altes Rittertum zu erinnern. (Quelle: infranken.de)

Zum Geocache

  • Jegliches Werkzeug bleibt zu Hause!
  • Die Ruine muss für den Cache nicht betreten werden.
  • Ausserdem muss nirgends geklettert werden.
  • Bitte Stift mitbringen.

 

Additional Hints (Decrypt)

Nhßra! Qh zhffg avpug xyrggrea - nore genh qvpu gebgmqrz!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)