An der B101 zwischen Ockrilla und Gävernitz liegt westlich der Straße kurz vor Gävernitz ein großes Hügelgrab. Es stammt aus der späten Bronzezeit, die dann in die Eisenzeit überging. Eine Steinkiste von einem Hügel bedeckt und von einem Steinring umschlossen fand man vor und stellte alles wieder genauso im Jahre 1930 wieder her. Auf dem Hügel steht ein Steinmal. Die Anlage ist über 2000 Jahre alt und die Ausgrabungen trugen viel zur weiteren Erforschung der Europäischen Geschichte bei. Bei den Arbeiten zur Wiederherstellung fand man noch ein kleineres Hügelgrab. Das Gelände dort kann man als Freilichtmuseum betrachten.
Es gehörte seit 1930 dem Landesverein sächsischer Heimatschutz und ist heute in Privatbesitz. Betrachtet die Suche nach dem "Büchschen" als Mittel zum Zweck. Verweilt an diesem geschichtsträchtigen Ort und blickt von hier auch mal in die Ferne, wenn es die Wetterlage zuläßt.
Und noch etwas halte ich für sehr wichtig: Habt etwas Respekt an diesem Ort und steigt nicht auf dem Grabhügel herum, denn darauf liegt der Cache nicht. Unmittelbar daneben hat der Jäger eine neue Jagdkanzel. Haltet Euch also nicht nur nachts, sondern auch in der Dämmerung fern!
Viel Spaß beim Suchen wünscht Elbschnatz.
Nachtrag vom 05.04.20:
Der Eigentümer gestattet weiterhin das Vorhandensein des Caches unter der Bedingung, daß nicht wieder mit dem KFZ auf das Gelände gefahren wird und dort nichts verändert wird. Der Cache ist sichtbar und leicht aus seinem Versteck zu ziehen.
Nachtrag vom 10.10.20:
Wir haben heute nach einem netten Telefonat mit Herrn Sauer, der weiterhin diesen Cache gestattet, eine Anmerkung geloggt.