Geschichte BVG Betriebshof Gradestrasse
Der Betriebshof wurde 1910 auf den Parzellen Gradestraße 4–7 als Straßenbahnbetriebshof eröffnet. Wie anfangs üblich, befanden sich auf dem Gelände Dienstwohnungen, in denen der „Stationsvorsteher“, ein Fahrmeister, ein Wagenrevisor und ein Wagenmeister untergebracht waren. Eigentümer der Immobilie war die Große Berliner Straßenbahn AG. Als Betreiber der Straßenbahn fungierte die Südliche Berliner Vorortbahn, die über keine eigenen Depots verfügte. Im Jahr 1920 kamen beide Unternehmen zur Berliner Straßenbahn, seit 1929 Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Geschichte der Straßenbahn in Berlin
Das heutige Gebäude des Betriebshofs wurde 1925/1926 nach Plänen von Jean Krämer erbaut und 1928–1933 umgebaut. Die benachbarten Wohnanlage ließ die Gemeinnützige Heimstättenbau-Gesellschaft der BVG ebenfalls vom Architekten Jean Krämer entwerfen und 1928–1930 errichten. Das gesamte Ensemble (heutige Adressen Gradestraße 6, 22–24, 28–32, Am Straßenbahnhof 27–53, 57–61, 50-50C, 52–60, Holzmindener Straße 31–45, 51–65 und Wussowstraße 5) steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Britz.
Seit der 1967 erfolgten Stilllegung aller Straßenbahnlinien in West-Berlin dient die Anlage als reiner Omnibusbetriebshof.
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