Zur Geschichte des Piusberg - Piuskreuz
im Mai 1873 rüstete sich Warstein zur Konsekration der 1857 vollendeten St. Pankratiuskirche durch Bischof Konrad Martin. Mit den Feiern verband sich eine Huldigung an den damals regierenden Dulderpapst Pius IX (1846-1878). Anläßlich seines 30-jährigen Papstjubiläums hielt der damalige Vikar Strausberg in der Nachmittags-Andacht eine begeistende Rede, in der er den Dulderpapst herrlich schilderte. Am Ende der Predigt rief er aus: "Gott gebe, dass er noch lange lebe!" Daraufhin erscholl in der ganzen Kirche der Ruf: "Er lebe hoch!" Das löste in der Pfarrgemeinde eine riesige Begeisterung aus. Mehrere Männer, mit Feilenhauer Johann Enste an der Spitze, zogen in den Wald und fällten eine Eiche, die zur Sägemühle geschafft und geschnitten wurde. Schreinermeister Tillmann gen. Raböhner formte daraus ein Kreuz, das die Männer zum Berg trugen und im Felsen verankerten. Seitdem nennt man den Felsen Piusberg und das Kreuz Piuskreuz.
Das ist meine Heimat, hier bin ich aufgewachsen wie mein Vater und meine Großeltern und heute sehe ich meine Kinder hier aufwachsen. Auch wenn sich vieles ändert. Hier ist uns die Schönheit der Natur erhalten geblieben und ich möchte die Gelegenheit nutzen euch einen Weg zu zeigen der sich in Teilen in den letzten Jahren etwas verändert hat aber in den Grundzügen noch immer der "Spielplatz meiner Kindheit" ist.
Parken könnt ihr an den Koordinaten oder ein Stück weiter den Weg zur rechten des Berges hinauf. Von beiden Plätzen könnt ihr einen Rundweg um den Berg laufen, ich empfehle zunächst hinter dem Berg herzugeben.
Der Cache liegt am äußeren Rand des Naturschutzgebietes Piusberg. Der offizielle Weg muss nicht verlassen werden! Bitte verhaltet euch umsichtig und achtet darauf wo ihr hintretet es kann rutschig sein.
Festes Schuhwerk ist angesagt und Sissi - Cacher sollten nur bei trockenen Wetter kommen.