Skip to content

Saalepromenade Multi-Cache

Hidden : 4/27/2019
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Saalepromenade

Eine der reizvollsten Gegenden Halles ist das romantische Saaletal zwischen der Burg Giebichenstein und dem Stadtteil Trotha. Hier wird der Fluss flankiert von mehreren Porphyrhöhen. Neben den Klausbergen sind dies der Kröllwitzer Kirchberg, der Reilsberg mit dem Bergzoo und der Giebichenstein mit der romantischen Burganlage. Die Saalepromenade ist neben dem Riveufer, eine der beliebtesten Spaziergangrouten von Hallensern und Touristen. Der Multi führt euch ab der Burg Giebichenstein über den Amtsgarten und entlang der Saalepromenade zu den Klausbergen. Dort habt ihr einen schönen Blick ins Saaletal.

 

Station 1: Burg Giebichenstein (N 51° 30.221 E 011° 57.162)

Giebichenstein gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten der Stadt Halle. Die gleichnamige Burg findet in einer Urkunde des Königs Otto I. im Jahr 961 erstmals Erwähnung. Von dieser „Alten Burg“ ist nichts erhalten geblieben, ließen doch die Besitzer, die Magdeburger Erzbischöfe, im 12. Jahrhundert auf dem Porphyrfelsen einen repräsentativen Neubau errichten.

Nach der bekannten Sage von Ludwig dem Springer soll der Thüringer Landgraf im Gefängnis dieser Burg eingekerkert gewesen sein. Während die im 15. Jahrhundert erbaute Unterburg in wesentlichen Teilen erhalten blieb, ist die Oberburg Giebichenstein seit dem Dreißigjährigen Krieg Ruine.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts besaß das „verfallene Schloss" (Eichendorff) auf dem Felsen an der Saale große Anziehungskraft für zahlreiche Dichter der Romantik, die hier und in den angrenzenden Gärten Anregungen für ihre poetischen Werke fanden.

Die Oberburg Giebichenstein gelangte 1906 in städtischen Besitz. In den 1960er Jahren legten umfangreiche Grabungsarbeiten die Fundamente der einstigen Bebauung offen. Sichtbar wurden Größe und Standort von Palast, Wohnturm und Burgkirche, die für einen fürstlichen Residenz- und Verwaltungssitz unerlässlich waren. Das Gelände konnte 1966 als Architekturmuseum der Öffentlichkeit übergeben werden. Nach erneuten Rekonstruktionsarbeiten in den 1990er Jahren ist es wieder möglich, Torturm und Gewölbekeller zu besichtigen.

Hier steht ihr am Fuße der Burg Giebichenstein und unterhalb der Giebichensteinbrücke. Im Tunneldurchgang wird neben der Burg Giebichenstein noch eine andere Sehenswürdigkeit beworben. Für den Namen erhaltet ihr mehrere Synonyme. Nehmt die Bezeichnung mit den meisten Buchstaben. Die Anzahl an Buchstaben ist A.

 

Station 2: Amtsgarten (N 51° 30.216 E 011° 57.389)

Der Ursprung des 3,78 ha großen Amtsgartens (seit 1994 geschützter Landschaftsbestandteil) war ein Obst- und Ziergarten der Erzbischöfe von Magdeburg an der Burg Giebichenstein. Die ersten belegten Gartengestaltungen reichen bis in das 17. Jhd. zurück. Das Gelände wurde 1906 städtisch und eine öffentliche Parkanlage. 1907/09 schuf der Stadtgartendirektor Emil Berckling die Grundlage für den heutigen Amtsgarten einschließlich des Aussichtspunktes auf dem Römerberg. Nach 1945 wurden Teile in bescheidenem Umfang rekonstruiert, wobei die Bercklingschen Planungen als Grundlage dienten. In den 90er Jahren erfolgten unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer und ökologischer Gesichtspunkte in größerem Umfang Rekonstruktionsmaßnahmen an den Terrassengärten, Treppenanlagen, Wegen und Stützmauern. Entsprechend der Ausstattung nach Bercklings Plänen wurden weiße Bänke aufgestellt. Der untere Teil an der Saalepromenade (Amtswiese), unter anderem von großen Eiben geprägt, ist im englischen Landschaftsstil erhalten.

Der Amtsgarten ist als eines von vier Objekten der Stadt Halle (Saale) in dem denkmalpflegerisch-touristischen Netzwerk "Gartenträume - Historische Parks in Sachsen-Anhalt" vertreten.

Folgt nun der Saalepromenade ein kleines Stück und biegt nach der Burg in den Amtsgarten ein. Durchschreitet die Themengärten und geht anschließend die Treppen hinauf zum ,,blauen Garten". Dort steht auch eine weiße Pergola, die zum Ausruhen einlädt. Auf wie vielen Holzpfeilern steht die Pergola? = B

 

Station 3: Eichendorff-Denkmal (N 51° 30.333 E 011° 57.440)

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff (* 10.03.1788 Schloss Lubowitz, † 26.11.1857 Neisse) war einer der bedeutensten Schriftsteller und Lyriker in der Romantik. In der Stadt Halle verweilte er während seines Jura- und Geisteswissenschaftsstudiums zwischen 1805 und 1806. In dieser Zeit hielt er sich oft in den Klausbergen auf.

Durch die Besetzung Napoleons konnte Eichendorff sein Studium in der Saalestadt nicht fortsetzen und zog nach Heidelberg. Erst knapp 50 Jahre später, 1855, besuchte er Halle nochmals. In seinem 1841 entstandenen Gedicht "Bei Halle", Bestandteil seiner Autobiografie "Halle und Heidelberg", schildert er seine Empfindungen über die Saalestadt:

Da steht eine Burg überm Tale

Und schaut in den Strom hinein,

Das ist die fröhliche Saale,

Das ist der Giebichenstein.

Da hab ich so oft gestanden,

Es blühten Täler und Höhn,

Und seitdem in allen Landen

Sah ich nimmer die Welt so schön!

Zu Ehren Eichendorffs wurde 1870 vom "Hallischen Verschönerungsverein" in den Klausbergen eine steinerne Bank errichtet, die seinen Namen trägt. In den mittig stehenden Obelisken sind die malerischen Zeilen eingemeißelt.

Ein Jahr lang hatten Wolfgang Kupke und seine Freunde des von ihm ins Leben gerufenen Vereins „Bronzestatue für Eichendorff“ gesammelt – und es vollbracht. Gut 40.000 Euro hatten Hallenser und Hallenserinnen gespendet, viele Kleinbeträge, aber auch schon einmal Beträge um 1000 Euro. Und so konnte der bekannte Burg-Professor und Bildhauer Bernd Göbel gewonnen werden, Entwürfe und später auch das Ausführungsmodell herzustellen.

Göbel erklärte in einer kurzen Rede den Hintergrund zur Darstellung: in mehreren Tagebuchaufzeichnungen zwischen 1805 und 1806 habe der angehende Dichter – damals noch unbekannter Student – ​​darüber berichtet, wie er mit Freunden hier unten an der Saale zum Baden gewesen sei, und davon geträumt habe, auch einmal in Reichards Garten eingelassen zu werden. Vergeblich. Der Zutritt zu dem Anwesen des bekannten Komponisten, in dem unter anderem Goethe ein und ausging, und außerdem zwei hübsche Töchter wohnten, blieb ihm verwehrt.

Entnehmt dem roten Wegweiser die Entfernung zu den Klausbergen und bildet die Quersumme! = C

 

Station 4: Jahnhöhle (N 51° 30.447 E 11° 57.407)

Die Jahnhöhle befindet sich in den Klausbergen unmittelbar am Ufer der Saale. Ihre Entstehung ist auf Verwitterungsprozesse und Sickerwasserwirkung entlang von Gesteinsklüften im hier anstehenden Porphyr zurückzuführen.

Die Höhle trägt ihren Namen nach Friedrich Ludwig Jahn, dem späteren Turnvater Jahn. Jahn hielt sich in seiner Halleschen Studentenzeit (1796–1800) hier mehrere Tage vor anderen Studenten (wohl aus Studentenverbindungen) versteckt. In der Höhle hat Jahn eine seiner ersten Schriften verfasst „Über die Beförderung des Patriotismus im Preußischen Reiche“. Nach der preußischen Niederlage in der Schlacht bei Jena und Auerstedt war Jahn unter den Verteidigern Halles. Dass er sich danach vor den französischen Truppen in der Höhle versteckt hielt, ist eine Legende und nicht bestätigt.

Die Höhle ist heute kleiner als zur damaligen Zeit, da ein Teil bei der Verbreiterung der Saale zerstört wurde. Zur Höhle führt eine steinerne Treppe hinab. Sie beginnt am Wanderweg auf halber Höhe zwischen den Klausbergen und dem Steilufer der Saale. 1878 wurde oberhalb der Höhle eine Gedenktafel mit dem Porträt Jahns angebracht. Sie trägt auch die vier Turner-F, die für „frisch, fromm, fröhlich, frei“ stehen, dem frühen Wahlspruch deutscher Turner.

Geht nun die Treppe hinunter zur Höhle! Oberhalb der Höhle könnt ihr eine Gedenktafel mit dem Porträt Jahns erkennen. Rund um sein Gesicht verzieren Blätter das Porträt. Von welchem ​​Baum stammen diese Blätter? Der Buchstabenwert des zweiten Buchstabens = D

 

Station 5: Blick ins Saaletal (N 51° 30.468 E 011° 57.392)

Ihr habt einen Teil der Klausberge erklommen und eine der höchsten Stellen des Saaleufers erreicht. Neben der Burg Giebichenstein, ist die Petruskirche gut zu sehen. Die Petruskirche steht auf dem sogenannten Tannenberg, der sich auf der anderen Seite der Saale erhebt.

Bis zur Eingemeindung im Jahre 1900 nach Halle war Kröllwitz ein Beidorf von Giebichenstein und wurde vom Pfarramt der Bartholomäuskirche betreut. Durch das Anwachsen der Einwohnerzahlen infolge der verstärkten Industrialisierung konnte die Gemeinde jedoch nicht mehr ausreichend durch die Bartholomäusgemeinde versorgt werden. Nachdem die Gemeinde 1892 bereits einen eigenen Pfarrer erhielt, wurde am 6. März 1900 der Grundstein für die Kirche gelegt; die Einweihung erfolgte bereits am 19. September 1901. Entworfen und ausgeführt hat sie der aus Lübeck stammende Architekt Johann Matz, der auch am Bau der Pauluskirche beteiligt war.

Am 14. April 1945 wurde das Kirchendach durch die Sprengung der Kröllwitzer Brücke zerstört und erst 1955, nach provisorischer Pappdeckung, mit Schiefer gedeckt. 1996 gründete sich der Förderkreis Petruskirche. In den Jahren ab 1997 fanden verschiedene Sanierungen statt, u.a. wurde ab 2001 der Innenraum saniert, sowie die acht großen Seitenfenster.

Wo es hoch hinauf geht, geht es auch wieder tief hinunter! Aus wie vielen zusammenhängenden Stufen besteht der erste Treppenlauf, der nach unten (Richtung Norden) führt? = E

 

Station 6: Porphyrfelsen (N 51° 30.532 E 011° 57.337)

Mitten durch die Saalestadt verläuft eine tektonische Störung. Sie bildet die Nahstellen zweier großer Gesteinsschollen, welche der Gegend einen unverwelchselbaren landschaftlichen Reiz geben.

Diese Störung verläuft vom Marktplatz in west-östlicher Richtung. Nördlich dieser Störung ist die Landschaft durch Porphyrgesteine ​​geprägt, die magmatischen Ursprungs sind.

Diese Porphyre können wir heute an der Oberfläche sehen, weil diese Gesteinsscholle durch tektonische Kräfte angehoben wurde und die darüber liegenden Gesteine ​​im Verlaufe der letzten 65 bis 290 Millionen Jahre abgetragen wurden.

An den Koordinaten befindet ihr euch zu Füßen dieser mächtigen Porphyrfelsen. Eigentlich eine schöne Stelle, um mal mit einem Boot anzulegen. Schaut auf den Boden und zählt die Ringe, an denen man ein Boot festmachen kann! = F

 

FINAL-Koordinaten:

N 51° 30. (B*F+A+D)(B-C)

E 011° 57. (C-F)(A-E-F)

Kontrollsumme: A+B+C+D+E+F=50

 

Viel Spaß beim Spaziergang entlang der Saalepromenade!

 

Quellen:

http://www.halle.de/de/Kultur/Freizeit/?RecID=396

www.halle.de/de/Kultur/Freizeit/index.aspx?RecID=1157

https://www.halle-im-bild.de/fotos/denkmaeler/eichendorffbank

https://hallespektrum.de/nachrichten/kultur/eichendorff-geniesst-bad-in-der-menge/361332/

https://de.wikipedia.org/wiki/Jahnhöhle

https://hallelife.de/alt-halle/halle-das-gestern/details/petruskirche-kroellwitz.html

https://www.geocaching.com/geocache/GC3QA86_hanganschnitt-am-riveufer

https://www.halle-im-bild.de/fotos/industrie/croellwitzer-actien-papier-Fabrik

https://www.halle-im-bild.de/fotos/gotteshaeuser/st-briccius

Additional Hints (Decrypt)

Svany: gbgre Onhz, hagra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)