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EVN Kleinwasserkraftwerk Gloggnitz: Kleinwasserkraftwerk oder doch Lustschlösschen des Adels?
Mit seinem besonderen Aussehen liefert das EVN Kleinwasserkraftwerk Gloggnitz auch heute noch Strom für zahlreiche Haushalte in der Umgebung.
Das EVN Kleinwasserkraftwerk Gloggnitz fällt mit seiner außergewöhnlichen Architektur auf. „Wir werden häufig gefragt, welchen Zweck unser Kraftwerksgebäude früher erfüllt hat“, lächelt EVN Sprecher Stefan Zach, der gleichzeitig auch Historiker ist.
Das 1889 errichtete Gebäude erinnert eher an ein Lustschlösschen des Adels als an ein Kraftwerk. „Der Architekt des 19. Jahrhunderts dürfte sich damals etwas verwirklicht haben, dennoch war das Gebäude von Beginn an ein Kleinwasserkraftwerk“, so Zach.
Mit seinem besonderen Aussehen liefert das EVN Kleinwasserkraftwerk Gloggnitz auch heute noch Strom für zahlreiche Haushalte in der Umgebung. Bei einer Leistung von 290 kW erzeugt es heute jährlich rund 1.200 MWh umweltfreundlichen Strom. Damit können über 340 regionale Haushalte mit elektrischer Energie versorgt werden.
120 Jahre Kleinwasserkraftwerk Gloggnitz
Das Kraftwerk wurde in den Jahren 1883-1889 von der Papierfabrik Schlöglmühl errichtet. Damals diente es ausschließlich zur elektronischen Versorgung der Fabrik. 1924 wurden im Zuge der Erweiterung zwei neue Francis-Turbinen eingebaut, die bis heute in Betrieb sind.
1984 ging das Kraftwerk in den Besitz der EVN über, die dieses komplett modernisierte. Dabei wurden ein Zwischengetriebe, neue Generatoren sowie Rechenreinigungsmaschinen installiert. Zudem wurde eine Turbinenautomatik eingebaut, die es ermöglicht, die Maschinensätze je nach Wasserangebot anzufahren bzw. abzustellen.
QUELLE: Homepage der EVN/Pressemitteilungen